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Alle Artikel kategorisiert unter »JazzFest Berlin«
Inspiration aus klassischen Wurzeln
06.12.11 (Isabel Herzfeld) -
Man könnte ihm allzu große Neigung zum Populären vorwerfen, zu wenig Avantgardismus oder thematische Stringenz seiner Programme. Doch was die Ära Nils Landgren beim Jazzfest Berlin in den Jahren 2001 und von 2008 bis 2011 auszeichnete, war das riesige Spektrum, das der schwedische Meisterposaunist einem begeisterten Publikum bieten konnte, eine Vielfalt, in der für jeden sowohl Ansprechendes als auch Anspruchsvolles zu finden war.
Lässige Distanz: das Jazzfest Berlin präsentierte Musiker aus Europa
08.11.10 (Antje Rößler) -
Ob die Wurzeln des Jazz nun in Amerika, Europa oder Afrika liegen, darüber wird debattiert, seit diese Musik vor rund hundert Jahren das Licht der Welt erblickte. Dass Nils Landgren, der Leiter des Jazzfests Berlin, das Festival in diesem Jahr unter das Motto „Made in Europe“ stellte, kann man deshalb auch als Statement in dieser Diskussion werten – gerichtet gegen jene Fraktion um den Trompeter Wynton Marsalis, die meint, nur afroamerikanisches Blut garantiere echtes Jazz-Feeling.
„It must schwing“ auf individuellen Wegen
14.12.09 (Isabel Herzfeld) -
Kontrastreich ging das JazzFest Berlin zu Ende: Mit dröhnenden Grooves ließen Booker T. und seine Band „The MGs” das Haus der Berliner Festspiele erzittern; im intimen Club „Quasimodo” bot das Paolo Fresu Devil Quartet um Mitternacht ungleich avanciertere, doch von italienischer Klangsinnlichkeit und Melodik gefärbte Klänge.
„It must schwing“ auf individuellen Wegen: das JazzFest Berlin 2009
11.11.09 (Isabel Herzfeld) -
Kontrastreich ging das JazzFest Berlin am Sonntag zu Ende: Mit dröhnenden Grooves ließen Booker T. und seine Band „The MGs“ das Haus der Berliner Festspiele erzittern ; im intimen Club „Quasimodo“ bot das Paolo Fresu Devil Quartet um Mitternacht ungleich avanciertere, doch von italienischer Klangsinnlichkeit und Melodik gefärbte Klänge. Das Publikum begeisterte sich ebenso an der Vitalität und Einfachheit des einen wie an der Komplexität des anderen.
