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Alle Artikel kategorisiert unter »MaerzMusik«
Vor allem die Entdeckung neuer Spielorte
02.05.11 (Albrecht Dümling) -
In ihrer zehnten Edition verließ die Berliner MaerzMusik unter dem Motto „Klang Bild Bewegung“ die angestammten Räume und breitete sich über die ganze Stadt aus. Die fortgesetzten Umbauarbeiten am eigenen Gebäude begriff Festivalmacher Matthias Osterwold als heilsamen Zwang, neue Partner und neue Spielorte zu entdecken. Die Reise führte nicht zuletzt in den Ostteil der Stadt, etwa ins elegante Café „Moskau“ an der Karl-Marx-Allee, ein rekonstruiertes Bauwerk der DDR-Moderne, in die zum Kino umfunktionierte Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz oder in den Berghain-Club hinter dem Ostbahnhof, der bei Techno-Fans Kultstatus besitzt. Diese Entdeckung neuer Räume lohnte sich und tröstete darüber hinweg, dass die dort erklingende Musik oft nur zweitrangig war.
Klang, Bild und Bewegung in befruchtender Interaktion
11.03.11 (Albrecht Dümling) -
Der Soziologe und Musikwissenschaftler Matthias Osterwold, 1983 Mitbegründer von Freunde Guter Musik Berlin e.V., einer Organisation zur Förderung experimenteller Musik und Musikperformance, ist seit April 2001 Künstlerischer Leiter von MaerzMusik – Festival für aktuelle Musik bei den Berliner Festspielen. Mit ihm sprach unser Mitarbeiter Albrecht Dümling.
Zwischen Wellen, Weltraum und Wüstenlandschaften
05.05.10 (Albrecht Dümling) -
„Wir können ohne Utopie nicht leben“, erklärte im Jahre 2000 bei der Verleihung des Ernst-Bloch-Preises der Historiker Eric Hobsbawm, der das 20. Jahrhundert als Zeitalter der Katastrophen beschrieben hatte. Nach dem Zusammenbruch des realen Sozialismus ist in der gegenwärtigen Krise des Kapitalismus allerdings Pragmatismus gefragt. Visionen haben es schwer. Wieweit sie in der Kunst noch weiterexistieren fragte die diesjährige MaerzMusik, das Festival für aktuelle Musik Berlin, unter dem dialektischen Motto „Utopie [verloren]“. Matthias Osterwold, der künstlerische Leiter, hatte dazu Kompositionen und Produktionen ausgewählt, in welchen politische, technische, spielpraktische und rein musikalische Momente des Utopischen anklingen. Ein lesenswertes Programmheft beleuchtete die ästhetischen und philosophischen Hintergründe.
Auf der Suche nach dem Utopischen: zur Berliner Maerzmusik 2010
30.03.10 (Albrecht Dümling) -
Nach dem Zusammenbruch des realen Sozialismus ist in der gegenwärtigen Krise des Kapitalismus Pragmatismus gefragt. Visionen haben es schwer. Wieweit sie noch in der Kunst weiterexistieren fragte die diesjährige Maerzmusik, das Festival für aktuelle Musik Berlin, unter dem dialektischen Motto „Utopie [verloren]“. Matthias Osterwold, der künstlerische Leiter, hatte dazu Kompositionen und Produktionen ausgewählt, in welchen politische, technische, spielpraktische und rein musikalische Momente des Utopischen anklingen.
