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Rose und Dorn, Ästhetik ohne Widerhaken – Glucks „Orfeo ed Euridice“ bei den Salzburger Festspielen

01.08.10 (Peter P. Pachl) -
Inszeniert man Glucks „Orpheus und Eyridike“, so stellt sich insbesondere die Frage nach dem Schluss: nach der Wahl des lieto fine, welches den Mythos ad absurdum führt und als ein Zugeständnis an den Namenstag des Kaisers bei der Uraufführung (5. Oktober 1762) anzusehen ist, oder des tragischen Endes, mit dem aus dem ersten Akt wiederholten Trauerchor, wie Wieland Wagner dies erstmals 1952 in München praktiziert hat. Ricardo Muti und Dieter Dorn wählten für Salzburg die originale Wiener Fassung von 1762.
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