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Triptychon weiblicher Hysterie: Oscar Strasnoys „Le Bal“ in Hamburg

08.03.10 (Peter P. Pachl) -
Lichtkästen im Foyer der Staatsoper Hamburg verweisen stolz auf herausragende Uraufführungen dieses Opernhauses: Korngolds „Die tote Stadt“ (1920), Henzes „Prinz von Homburg“ (1960), Lachenmanns „Mädchen mit den Schwefelhölzern“ (1997) sowie die Ballette „Peer Gynt“ von Schnittke (1989) und „Odyssee“ von Couroupos (1995). Die angekündigte Werkeinführung zur jüngsten Uraufführung, „Le Bal“ von Oscar Strasnoy, fiel allerdings „wegen Verhinderung der Referentin“ kurzfristig aus, und offenbar war kein Dramaturg, Studienleiter, Korrepetitor oder die Dirigentin selbst in der Lage, als Einführungsreferent einzuspringen – kein leuchtendes Beispiel für ein Kulturinstitut…
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