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Alle Artikel kategorisiert unter »Werner Heider«

Skulpturale Fantasien und eine Pompösität

28.02.10 (Max Nyffeler) -
„Two Thoughts about the Piano“ lautet der bescheiden klingende Obertitel der beiden Klavierstücke „Intermittences“ und „Caténaires“ von Elliott Carter von 2005/06. Sie haben es in sich, besonders das zweite, Pierre-Laurent Aimard gewidmete: Ein höllisch schwerer Parcours über die ganze Breite der Tastatur in der Art eines Perpetuum mobile von pausenlos durchlaufenden Sechzehnteln, bei dem sich nichts wiederholt. Das erste Stück ist in der für Carter charakteristischen komplexen Machart geschrieben, wobei den Pausen, deren Charakter auf die Musik rückwirkt, eine dramaturgische Funktion zukommt. (Boosey&Hawkes, ISMN 979-0-051-10554-0)

Rückblende 2010/03

28.02.10 (nmz) -
Vor 100 Jahren: Hans Pfitzner *** Vor 50 Jahren: Zum Tode des Pianisten Edwin Fischer; Regensburger Musiktage der Musikalischen Jugend

Unermüdliche Neugier auf instrumentale Möglichkeiten

06.02.10 (Gerhard Rohde) -
Am Anfang muss eine Entschuldigung stehen: Werner Heider hat am 1. Januar Geburtstag, die neue musikzeitung aber setzt zu diesem Zeitpunkt einmal mit dem Erscheinen aus. Man hätte also schon in der Dezember-Ausgabe auf Werner Heiders 80. hinweisen müssen. So holen wir es verspätet nach, was immer besser ist als schamhaftes Verschweigen der Fehlleistung. Dieses hätte Werner Heider auch nicht verdient. Er ist zwar nicht so bekannt wie etwa ein Rihm oder Boulez, doch an Individualität steht er solchen Berühmtheiten in nichts nach.

Perpetuum Mobile zeitgenössischer Musik

12.01.09 (Jörg Lichtinger) -
Im vergangenen Herbst feierte das ars nova ensemble nürnberg sein 40-jähriges Bestehen mit einer kleinen Konzertreihe. Im Programm waren dabei neben Werken von Henze und Boulez auch einige Uraufführungen von Minas Borboudakis, Martin Smolka, Karola Obermüller und auch von Ensembleleiter Werner Heider zu hören. Auch dem „geistigen Vater“ des Ensembles, dem 1998 verstorbenen Komponisten Klaus Hashagen, wurde mit der Aufführung seiner „Sechs Saxiaturen“ für Alt-Saxophon und Klavier gedacht.
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