Hamburger Kulturschaffende diskutieren über Sparpläne des Senats

16.11.2009 - Von Agentur ddp, KIZ

(nmz/kiz) -
Hamburg - Ein breites Bündnis Hamburger Künstler wehrt sich gegen die geplanten Kürzungen des Kulturetats der Stadt. Unter dem Titel «Wir wollen mehr! Das neue Selbstbewusstsein der Hamburger Kultur» wollen Regisseure, Autoren und Journalisten am Donnerstag (19. November) über die Sparpläne des Senats diskutieren, wie eine Sprecherin der Kulturfabrik Kampnagel am Montag mitteilte.

Dazu lud der Kulturklub Hamburg unter anderen Thalia-Intendant Joachim Lux, den Autor und Klubbetreiber Rocko Schamoni sowie die Sprecherin der Künstlerinitiative «Komm in die Gänge», Christine Ebeling, ein

Seit mehreren Wochen wehren sich Künstler und Kulturinstitutionen in Hamburg gegen die angestrebte Kürzung des Kulturhaushalts, über den der Senat Ende November entscheiden will. Zuletzt hatten Prominente mit persönlichen Statements im «Hamburger Abendblatt» (Montagausgabe) dagegen protestiert, darunter Schriftsteller Siegfried Lenz, Liedermacher Wolf Biermann, Schauspieler Ulrich Tukur, Ballett-Intendant John Neumeier und der ehemalige Bundesfinanzminister Manfred Lahnstein (SPD).

In der bereits angekündigten Sparrunde für den Haushalt 2010 könnte der Kulturetat der Stadt um mehr als zehn Millionen Euro auf rund 200 Millionen Euro gekürzt werden.

 

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