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Alle Artikel kategorisiert unter »Elliott Carter«

Skulpturale Fantasien und eine Pompösität

28.02.10 (Max Nyffeler) -
„Two Thoughts about the Piano“ lautet der bescheiden klingende Obertitel der beiden Klavierstücke „Intermittences“ und „Caténaires“ von Elliott Carter von 2005/06. Sie haben es in sich, besonders das zweite, Pierre-Laurent Aimard gewidmete: Ein höllisch schwerer Parcours über die ganze Breite der Tastatur in der Art eines Perpetuum mobile von pausenlos durchlaufenden Sechzehnteln, bei dem sich nichts wiederholt. Das erste Stück ist in der für Carter charakteristischen komplexen Machart geschrieben, wobei den Pausen, deren Charakter auf die Musik rückwirkt, eine dramaturgische Funktion zukommt. (Boosey&Hawkes, ISMN 979-0-051-10554-0)

Halbamerikanischer Amerikaner – Elliott Carter zum Hundertsten

11.12.08 (Gerhard R. Koch) -
Heute vor 100 Jahren wurde Elliott Carter geboren. Gerhard R. Koch würdigt den amerikanischen Komponisten als: Nichtsosehramerikanisch. Carter, so Koch, „glaubte an eine transnationale, sogar transkontinentale zeitgenössische Musiksprache“. Ein Feature über den Komponisten im europäisch-amerikanischen Zusammenhang. (Vorabdruck aus der aktuellen nmz 12/2008)
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