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Alle Artikel kategorisiert unter »Jörg Widmann«
Der singende Mensch singt für sich selbst
01.03.11 (Gerhard Rohde) -
Hans-Peter Jahn, Redakteur für Neue Musik beim Südwestrundfunk Stuttgart und künstlerischer Leiter des Éclat-Festivals Neue Musik in Stuttgart, entwickelt unentwegt frische Ideen für die inhaltliche Gestaltung seines alljährlichen Neue-Musik-Wochenendes. Dabei nimmt er sich persönlich nicht aus. Diesmal „inszenierte“ er im umfangreichen Programmbuch anstelle der meist wortreichen Einführung in das Kommende einen „Prolog“ als „Selbstgespräch“. Man stellt sich selbst die Fragen, die man gern beantworten möchte, und beantwortet sie umgehend. Das hat in diesem Fall den Vorteil, dass man zumindest etwas von der gedanklichen Vorarbeit für das Programm authentisch erfährt. Was die Komponisten und deren Interpreten denken, enthüllen dann sieben weitere umfangreiche, von Hans-Peter Jahn geführte Interviews, an die sich wiederum ein „Selbstgespräch“ als „Epilog“ anschließt, in dem der Autor weitschweifig erklärt, warum er an dieser Stelle nicht die üblichen Künstler-Biographien abdruckt. Kurz zusammengefasst, läuft das auf die Abwandlung eines bekannten Goethe-Zitats hinaus: Höre Zuhörer, lese nicht, nur ein Klang sei der Gesang.
Die 56. Kammermusikwoche auf Schloss Elmau präsentiert Klassik und Moderne
09.01.11 (dapd - nmz) -
München/Mittenwald. Im Luxushotel Schloss Elmau bei Mittenwald beginnt heute wieder die traditionsreiche Kammermusikwoche. Nach Angaben der Veranstalter präsentiert das Festival bis zum 15. Januar in 13 Konzerten dreißig Musiker aus dem In-und Ausland. Ein wenig Geschichte - und ein Film-Tipp:
Im Garten der Blumen des Bösen
20.12.10 (Wolf Loeckle) -
Robert Schumann, Jörg Widmann: Fleurs du mal; Fabio Romano, Klavier Jörg Widmann: Toccata für Klavier; Robert Schumann: Nachststücke op. 23; Jörg Widmann: Fleurs du mal – Klaviersonate nach Baudelaire; Robert Schumann: Gesänge der Frühe op. 133,
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Die Unmöglichkeit, alte Klangwelten zu beschwören
15.12.10 (Gerhard Rohde) -
Stuttgart 21: Das wäre schön, wenn’s schon den Bahnhof gäbe. Dann wäre man einundzwanzig Minuten schneller in Ulm. Wozu? Stuttgarts eigene Zukunft ist schon längst Realität: in der Musik. Da liegt man ziemlich weit vorn. Mit dem Éclat-Festival im Frühjahr, das den etablierten Neue-Musik-Festivals à la Donaueschingen oder Witten starke Konkurrenz macht. Mit dem SWR Vokalensemble, dessen Engagement für die Musica Nova beispielhaft genannt werden darf. Mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, das sich immer wieder für die Moderne einsetzt, etwas im Schatten natürlich der Donaueschingen-Player, dem Radio-Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg.
Liebesduette in imaginären Räumen
07.07.10 (Max Nyffeler) -
Musik von Arnulf Herrmann, Peteris Vasks, Héctor Parra, Rudolf Kelterborn, Jörg Widmann, Zoltán Jeney, László Sáry und Beat Furrer
Und immer wieder das Streichquartett
15.12.09 (Max Nyffeler) -
Noch anfangs der 1970er-Jahre hieß es, das Streichquartett sei tot, eine Fehldiagnose, die vorher auch schon mal der Oper gestellt worden war. Doch das 1974 gegründete Arditti Quartett und seine Nachfolge-Formationen sorgten für eine kräftige Wiederbelebung der Gattung, und heute werden mehr Streichquartette geschrieben denn je. Hier eine kleine Auswahl aus den laufenden Neuerscheinungen.
Seriöses CD-Recital
15.12.09 (Hanspeter Krellmann) -
Werke von Bartók, Debussy, Schubert, Widmann, Piazzolla. Sinn Yang, Violine; Marco Grisanti, Klavier; Harald Oeler, Accordion. Oehms Classics 729
Bernd, das Brot und die abgehalfterten SPD-Minister: taktlos 138 – die Nachrichten
14.11.09 (Theo Geißler) -
Berlin – München: Nach der überwältigenden Zustimmung für das Wachstums-Beschleunigungsgesetz der schwarz-gelben Bundesregierung reagieren nun auch die Bundesländer – allen voran natürlich Bayern: Kultusminister Ludwig Spaenle brachte soeben einen Bildungs- und Kultur-Beschleunigungs-Gesetzesentwurf in den Landtag ein, der im wahrsten Sinn des Wortes Schule machen dürfte.
