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Alle Artikel kategorisiert unter »Claus-Steffen Mahnkopf«

Die Neofuturisten (www.beckmesser.de)

29.01.11 (Max Nyffeler) -
Jeder Technologiefortschritt schiebt seine Bugwelle in Gestalt von Spekulationen über seine Auswirkungen auf Lebenswelt und geistigen Überbau vor sich her. Was vor hundertachtzig Jahren in der Epoche von Dampfmaschine und Eisenbahn das „Dampfross“ war, das für Faszination und Schrecken sorgte, ist heute der Computer. Und wie damals ist auch heute der Blick auf das neue Medium mit den wunderlichsten Schlussfolgerungen, Vermutungen und Zukunftsperspektiven verbunden. Dieser Eindruck drängt sich auch auf bei dem im Wolke Verlag erschienenen Buch „Musik, Ästhetik, Digitalisierung“, in dem Johannes Kreidler, Harry Lehmann und Claus-Steffen Mahnkopf die Konsequenzen der Digitalisierung für das Komponieren diskutieren. Dass dies in Form einer Kontroverse mit Text, Replik und Duplik geschieht, sorgt für Lebendigkeit, aber auch für Unbehagen: Für die Drei ist die Versuchung groß, sich als kleine Schaudenker in Szene zu setzen und dem Lesepublikum mit eitlen Selbstzitaten und rhetorisch aufgeplusterten Binsenweisheiten zu imponieren, nach dem Muster: „Bei aller Vieldimensionalität der Musik ist der Klang ihr Dreh- und Angelpunkt.“ Doch ist der Trialog auch aufschlussreich, denn er zeigt, zu welch zugespitzten Meinungen das Eindringen des Computers ins Komponierhandwerk führt.

Die Karten auf den Tisch gelegt

07.07.10 (Max Nyffeler) -
Ein Jahrzehnt nach Erscheinen der Schriften und Gespräche von Klaus Huber ist nun ein weiterer Band erschienen, in dem der mittlerweile 85-jährige Komponist sein Musik- und Weltverständnis auf beredte Weise zur Sprache bringt. Im Gespräch mit Claus-Steffen Mahnkopf, einem seiner Schüler aus der Freiburger Zeit, äußert er sich zu einzelnen Werken und Werkkomplexen, zu ästhetischen und weltanschaulichen Fragen.

Premiere der "Regensburger Runde"

Zum ersten Mal fand Mitte Januar 2007 im ConBrio-Verlag die „Regensburger Runde“ statt, die von nun an in lockerer Folge Komponisten, Interpreten und Wissenschaftler an einen Tisch bringen will, um ästhetische Fragen zu diskutieren. Anlass des ersten Gesprächs war Claus-Steffen Mahnkopfs neues Buch „Kritische Theorie der Musik“. Neben dem Autor selbst nahm der nmz-Redakteur und Musikpublizist Reinhard Schulz teil, der Sozialwissenschaftler und Publizist Roger Behrens war dem Gespräch telefonisch zugeschaltet.

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