Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.
Alle Artikel kategorisiert unter »Nationalsozialismus«
Fremd bin ich eingezogen …
07.03.12 (Viktor Rotthaler) -
Seltsam ist das, wenn in einem Buch eine Adresse auftaucht, die einem bekannt vorkommt, Von-der-Tann-Straße 31. Ein paar Häuser weiter war jahrzehntelang die Redaktion der neuen musikzeitung gewesen. Dort hatte bis April 1933 der damalige zweite Kapellmeister des Regensburger Stadttheaters, Adolf Brenner, ein Untermietzimmer gehabt. Weil er „nichtarisch“ war, fiel er unter das Berufsverbot der Nazis.
Fünfundvierzig Jahre Verspätung: eine interdisziplinäre Tagung zu „Musik(wissenschaft) – Nachkriegskultur – Vergangenheitspolitik“ in Mannheim
24.01.12 (Frieder Reininghaus) -
Der vom Deutschen Germanistenverband im Oktober 1966 einberufene Germanistentag in München widmete sich unter dem Generalthema Nationalismus in Germanistik und Dichtung erstmals mit kritischen Ansätzen der neueren Geschichte des Fachs und einigen seiner wesentlichen Gegenstände. Die Denkanstöße und Ergebnisse dieser Tagung suchten die große Wissenschaftsdisziplin mit einem anwachsenden Crescendo heim und haben sie nachhaltig verändert.
Denkmaterial zuhauf
07.09.11 (Wolf Loeckle) -
Dass „der Hitler a rein reichsdeidsche Ongelegenheid“ sei ist auch heute noch nicht nur in Österreichs Hauptstadt zu hören, sondern im Gesamtverbund der kleingestraften Alpenrepublik, die einst Zentrum eines Territoriums war, in dem die Sonne nicht unterging...
Öffnender Rahmen für musikalische Ernsthaftigkeit
04.05.10 (Leserbriefe) -
Leserbriefe von Werner Rizzi und Jochem Wolters
Aufgabe von nationalem Zuschnitt
03.05.10 (Albrecht Dümling) -
Der polnische Historiker Joseph Wulf, der 1963 seine Dokumentation „Musik im Dritten Reich“ veröffentlicht hatte, schrieb am 20. April 1964, dem 75. Geburtstag Adolf Hitlers, an Fred K. Prieberg: „Ich war der erste, der als Außenseiter an dieses Thema heranging. Falls Ihnen dort etwas fehlt, so schlage ich Ihnen vor, einen Ergänzungsband zu schreiben und zu veröffentlichen.“ Der deutsche Musikwissenschaftler, 1928 in Berlin geboren, griff diese Anregung auf.
Fritz Buschs Dresdner Zeit nach 75 Jahren fundiert aufgearbeitet und dokumentiert
29.04.09 (Michael Ernst) -
„!!! aus.“ Diese kurze aber ergreifende Notiz im Kalender Fritz Buschs beschließt eine Ära an der Semperoper und der Sächsischen Staatskapelle. Der 7. März 1933 beendete die Dresden-Karriere eines der bedeutendsten Dirigenten des vergangenen Jahrhunderts. Das Jahrzehnt davor ist jetzt komplett auf CD und DVD dokumentiert.

