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Alle Artikel kategorisiert unter »Friedrich Cerha«
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Aus dem Wurzelwerk entspringen schönste Blüten
08.02.12 (Gerhard Rohde) -
Mit bemerkenswerter Stetigkeit hakt das Kuratorium des Ernst von Siemens Musikpreises die Liste alterswürdiger Komponisten und Interpreten ab, die den mit 200.000 Euro dotierten „Nobelpreis der Musik“ noch nicht erhalten haben. Diesmal war der österreichische Komponist und Dirigent Friedrich Cerha an der Reihe, der demnächst seinen 86. Geburtstag feiern kann (am 17. Februar 2012). Es wurde also irgendwie einmal auch Zeit mit der Auszeichnung, zumal Cerha schließlich zu den profiliertesten Komponisten der Neuen Musik zählt, der besonders in seinem Heimatland, dem unverändert bedeutenden Musikland Österreich, wichtige Schlachten für die Moderne geschlagen und gewonnen hat.
Klänge aus Kakanien und dem Rest der Welt
01.07.11 (Max Nyffeler) -
Neue Musik von und/oder mit: ÖNCZkekvist, Martin Mallaun, Hans G Helms, Women Composers, Marino Formenti und Friedrich Cerha.
Ein Tropfen Milch im Wasserglas
04.04.11 (Hagen Andert) -
Leoš Janácek: Die Jugend, Bläsersextett *** Harald Genzmer: Trio für Flöte, Oboe und Klavier *** Friedrich Cerha: Quintett für Klarinette in A und Streichquartett
Internationalität mit Bodenhaftung
02.11.10 (Daniel Ender) -
Unter den zahlreichen Neue-Musik-Festivals im deutschsprachigen Raum nehmen die Klangspuren Schwaz eine Sonderstellung ein: Abseits der großen Metropolen verstehen es die Veranstalter seit nunmehr 17 Jahren, ein breites Publikum anzusprechen, das weit über den Zirkel der Fachkreise hinausreicht und eine bemerkenswerte Offenheit mitbringt. Einer der Schlüssel des Erfolges ist es seit jeher, sowohl internationale Namen aufzubieten als auch regionale Künstlerinnen und Künstler einzubinden sowie durch originelle Formen von Kooperationen ein hohes Maß an Präsenz zu erreichen. So weiß denn auch fast jeder in der Region rund um die alte Silberstadt im Tiroler Unterinntal von der durch den Pianisten Thomas Larcher gegründeten, inzwischen von Peter Paul Kainrath geleiteten Veranstaltungsreihe, die sich auch bis ins 30 Kilometer entfernte Innsbruck sowie in kleinere umliegende Gemeinden erstreckt. Und dies nicht erst, seit das Festival „Pilgerwanderungen“ veranstaltet, die jeweils einen ganzen Sonntag lang von einer Konzertstation zur nächsten führen.
Personalia 2010/09
02.09.10 (nmz-red) -
Beruf: Provokateur: Zum Tod des Regisseurs und Aktionskünstlers Christoph Schlingensief – Auch zu spät ist nicht zu spät: Salzburger Musikpreis für Friedrich Cerha und Elena Mendoza – Leonid Brumberg – Abbey Lincoln – Hoffnungsträger: David Afkham erhielt Salzburger Dirigentenpreis
Erinnerungen, Träume, Zukünftiges: Die Wittener Tage für neue Kammermusik 2010
20.06.10 (Gerhard Rohde) -
Die zweiundvierzigsten Wittener Tage für neue Kammermusik schwelgten in Proustschen Sehnsüchten: nicht nur auf der Suche nach der verlorenen Zeit, auch mit einem festen Blick weit in die Zukunft. Wie es auch den Komponisten Anton Webern umtrieb, als er 1928 seine Symphonie op. 21 schrieb: „Wohin wir auch kommen auf unseren Wanderungen: überall Erinnerungen. Aber Rückblick ist das keiner, das ist ein Blick ins Zeitlose, daher auch nach vorne, nach dem Ursprung.“
