Internationaler Mozartwettbewerb 2018

Universität Mozarteum Salzburg


(nmz) -
Die Mozart-Stadt Salzburg ist wie keine andere von Musik geprägt: Die Salzburger Festspiele, die Mozartwoche der Stiftung Mozarteum, die Oster- und Pfingstfestspiele sowie die Universität Mozarteum mit ihrer Internationalen Sommerakademie führen regelmäßig die renommiertesten Künstlerinnen und Künstler der Welt nach Salzburg. Ein weiteres internationales Aushängeschild ist seit der Premiere im Jahr 1975 der Internationale Mozartwettbewerb der Universität Mozarteum – einer der großen internationalen Musikwettbewerbe, der seit 2014 im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt wird. Die nächsten Wettbewerbs-Termine sind der 2. bis 8. Februar 2018 in der Sparte Streichquartett sowie der 9. bis 15. Februar 2018 in der Sparte Gesang.

Anmeldungen bis 15. August 2017

Anmeldeschluss für den 13. Internationalen Mozartwettbewerb in Salzburg ist der 15. August 2017. Teilnahmeberechtigt sind – unter Berücksichtigung der Altersgrenzen – junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt. Ensemble-Mitglieder der Sparte Streichquartett dürfen nicht älter als 35 Jahre sein, das Gesamtalter des Ensembles darf 120 Jahre nicht überschreiten (Stichtag: 2. Februar 2018). Sängerinnen und Sänger können am Internationalen Mozartwettbewerb 2018 teilnehmen, wenn sie Jahrgang 1986 oder jünger sind.

Preisgeld in Gesamthöhe von 70.000 Euro

In der Vergangenheit war die Teilnahme an diesem traditionsreichen Salzburger Wettbewerb für viele Gewinner ein wichtiger Impuls sowie ein Sprungbrett zur künstlerischen Weltkarriere. Überdies winken den erfolgreichsten Talenten hohe Geldpreise sowie weitere Sonderpreise. Von der Wettbewerbs-Dotation in Höhe von 70.000 Euro gehen 40.000 Euro an die preisgekrönten Streichquartette (davon 20.000 Euro an das siegreiche Ensemble) sowie 30.000 Euro an die Preisträgerinnen und Preisträger der Sparte Gesang (1. Preis: 15.000 Euro). Über die Reihung entscheidet eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Lukas Hagen (Streichquartett) und Barbara Bonney (Gesang). Künstlerischer Leiter ist der prominente Salzburger Geiger Benjamin Schmid.

Preisgelder und Topplatzierungen sollten freilich nicht die wichtigsten Beweggründe für eine Reise nach Salzburg sein. Die größte Freude hatte das Organisationsteam nach früheren  Auflagen des Internationalen Mozartwettbewerbes, als dieser in Medienkritiken mit dem Prädikat „Salzburger Wohlfühlwettbewerb“ geadelt wurde. „Bedeutet Wettbewerb für die Teilnehmer normalerweise Stress pur, so konnte es hier tatsächlich vor allem um eines gehen: um die Musik … So fuhr nach diesem Wettbewerb sicher keines der Ensembles mit einem Gefühl der Niederlage nach Hause. Das ist wahrscheinlich das schönste Ergebnis, zu dem so ein musikalisches Kräftemessen kommen kann“, schrieb etwa Musikkritikerin Katherina Knees nach dem letzten Internationalen Mozartwettbewerb der Sparte Streichquartett (2014).   

„Wohlfühlwettbewerb“ statt Konkurrenzdruck

„Das hat uns riesig gefreut, denn ein Wettbewerbs-Feeling, das von gegenseitiger Wertschätzung anstelle eines starren Konkurrenten-Tunnelblicks geprägt ist, liegt uns sehr am Herzen“, bekräftigt der Koordinator des Salzburger Mozartwettbewerbes, Stefan David Hummel: „Es geht uns auch um das Gemeinsame, um Gespräche und Unterstützung bis hin zum kompetenten Feedback durch die Jury-Mitglieder nach dem Ausscheiden.“ Das Bewusstsein eines hohen künstlerischen Anspruchs müsse bleiben, sonst bräuchte man ja keinen Wettbewerb, doch ebenso wichtig sei eine positive Atmosphäre ohne brutalen Konkurrenzdruck. Egal ob große internationale oder kleine regionale Musikwettbewerbe, die Tendenz gehe immer stärker in die Richtung, dass man gegenseitig voneinander lernt. Dass mehr der Austausch als die Rivalität im Mittelpunkt steht.  

Weitere Informationen: www.uni-mozarteum.at 

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