Die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin beruft zum Wintersemester 2026/27 den deutsch-britischen Bassbariton Stephan Loges auf eine Professur für Gesang. Der in Dresden geborene Sänger (53) ist ein erfahrener Gesangspädagoge und hatte zuvor eine Professur an der Musikhochschule Lübeck inne. Von 2013 bis 2025 unterrichtete Stephan Loges Gesang und Lied an der Guildhall School of Music & Drama in London.
Prof. Stephan Loges begann seine musikalisch-sängerische Laufbahn als Mitglied des Dresdner Kreuzchores und erhielt dort erste prägende Gesangsstunden bei Karin Mitzscherling. Er studierte an der Hochschule der Künste Berlin sowie bei Rudolf Piernay an der Guildhall School of Music & Drama in London. 1999 gewann er die Wigmore Hall International Song Competition und begann eine herausragende internationale Karriere als Lied-, Konzert- und Opernsänger.
Mit zahlreichen internationalen Orchestern und Dirigenten hat Stephan Loges zusammengearbeitet, u.a. mit Sir John Eliot Gardiner, Sir Colin Davis, Trevor Pinnock, Vladimir Jurowski, Justin Doyle, Robin Ticciati und Philippe Herreweghe.
Neben vielen renommierten Ensembles für Alte Musik konzertierte er mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, Melbourne Symphony Orchestra, Sapporo Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orkest, Staatskapelle Dresden, Northern Sinfonia, Swedish Radio Symphony Orchestra und San Francisco Symphony.
Regelmäßig ist er zu Gast auf den großen Opernbühnen, darunter die Staatsoper Berlin, Théâtre de La Monnaie in Brüssel, Opéra National du Rhin in Straßburg, Théâtre du Capitole de Toulouse, Theater an der Wien, Royal Opera House in Covent Garden, London.
Stephan Loges gibt weltweit Liederabende, u.a. in der Wigmore Hall London, Carnegie Hall New York, Concertgebouw Amsterdam, im Wiener Konzerthaus, beim Klavierfestival Ruhr, Schleswig-Holstein Festival und Oxford International Song Festival – mit Pianist*innen wie Imogen Cooper, Graham Johnson, Eugene Asti, Simone Dinnerstein, Roger Vignoles, Christoph Berner, Marcelo Amaral, Simon Lepper, Joseph Middleton und Sholto Kynoch.