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ARD Musikwettbewerb

ARD Musikwettbewerb - Preisträger*innen in Fagott, Orgel, Streichquartett und Schlagzeug stehen fest

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ARD Musikwettbewerb: Volle Säle, staunende Jurys und lebendige Livestreams

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Der Internationale ARD Musikwettbewerb hat in seiner Jubiläumsausgabe gezeigt, wie groß das Interesse an klassischer Musik sein kann, wenn sie live erlebbar wird – vor Ort in München ebenso wie digital, wo 18 Livestreams ein internationales Publikum von den USA bis Südkorea erreichten. 

Am Sonntagabend, 13. September, endeten die Wertungsrunden mit einem Niveau, das die Fachjurys ins Staunen versetzte. Die Preisträger*innen in den Fächern Fagott, Orgel, Streichquartett und Schlagzeug stehen nun fest. Vom 16. bis 18. September präsentieren sich alle Preisträger*innen in drei finalen Preisträgerkonzerten, die auch auf dem YouTube-Kanal von ARD Klassik livegestreamt und deutschlandweit zum Abschluss des ARD Radiofestivals live im Radio übertragen werden.

Über 180 Musiker*innen aus 32 Ländern traten in den vergangenen zwei Wochen beim ARD Musikwettbewerb an. Das künstlerische Niveau der Teilnehmer*innen machte es den Fachjurys nicht leicht. „Um bei diesem Wettbewerb spielen zu können, übt man ungefähr anderthalb Jahre. Man legt alles darauf aus und dann geht es auf der Bühne um alles“, sagt Martin Grubinger, Vorsitzender der Jury im Fach Schlagzeug. „Schon im ersten Durchgang haben die Kandidat*innen ein sensationelles Niveau abgeliefert. Die Jubiläumsausgabe hat damit endgültig bewiesen, was Sir Simon Rattle schon sagte: Das sind die olympischen Spiele der klassischen Musik.“

Gespielt wurde in der Münchner Innenstadt in insgesamt sechs Spielstätten, darunter erstmals in der Jesuitenkirche St. Michael, im Amerikahaus und im Literaturhaus. „2026 war der ARD Musikwettbewerb in der Münchner Stadtgesellschaft so präsent wie nie – von der Messe in St. Michael über ein Café bis hin zu einem Flashmob in der Fußgängerzone“, so Meret Forster, Künstlerische Leiterin. „Insbesondere im Fach Orgel war zu spüren: Die Orgel-Community hat seit 15 Jahren auf die Rückkehr der Königin der Instrumente gewartet. Das Interesse des Publikums war so groß, dass wir beim Finale kurzfristig auch die oberen Ränge im Herkulessaal für das Publikum öffneten.“

Mit 18 Livestreams und Kooperationen mit der musikalischen Creatorszene, etwa mit Organist Paul Fey und Multi-Percussionistin Vivi Vassileva, baute der Wettbewerb seine digitale Bühne weiter aus. Die Übertragungen auf dem YouTube-Kanal @ARDKlassik erreichten Musikfans in ganz Deutschland und ein internationales Publikum von den USA bis Südkorea. Über die Social-Media-Kanäle des Wettbewerbs, die Plattformen von ARD Klassik und die Livestreams auf YouTube gelang es zudem, auch in diesem Jahr wieder eine besonders junge, musikbegeisterte Community für den Wettbewerb zu gewinnen.
 

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