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05.01.04 -
Virtuelle Begegnungen im Zentrum für Kunst- und Medientechnik +++ Landschaftsbilder und Skulpturen in Burg-Galerie +++ Umbau des Geraer Stadtmuseums vor dem Abschluss
05.01.2004 - Von nmz-red/leipzig, KIZ


Virtuelle Begegnungen im Zentrum für Kunst- und Medientechnik
Karlsruhe (ddp-bwb). Mit der Straßenbahn in Sekunden durch die gesamte Innenstadt rasen oder Seifenblasen anstoßen, ohne dass sie zerplatzen - solche virtuellen Kunststücke kann man am Dienstag im Zentrum für Kunst- und Medientechnik (ZKM) in Karlsruhe ausprobieren. Mit dem angegliederten Museum für Neue Kunst (MNK) lädt es am Dreikönigstag zum «Tag der offenen Tür». Ein Beiprogramm wie in früheren Jahren gibt es aus Budgetgründen allerdings nicht.
An den meisten Installationen im Medienmuseum, in dem die Geschichte und Kritik an den Neuen Medien im Mittelpunkt stehen, können die Besucher interaktiv teilnehmen - beispielsweise am Projekt «Bubbles»: Mit dem Eintreten in den Lichtstrahl eines Projektors wirft der Benutzer einen Schatten auf die Projektionsfläche, auf der Seifenblasen umherschweben. Die projizierte Fläche wird von einem Video-Input System aufgenommen und zurückgeleitet. Die Seifenblasen erkennen so sowohl die Berührung durch einen Schatten als auch die Richtung, aus der sie angestoßen werden.
Zu sehen sein wird am 6. Januar auch die derzeit laufende Sonderausstellung «fast forward». Sie gibt einen Einblick in eine der international renommiertesten Sammlungen der Gegenwartskunst. Über 70 Videos, Videoinstallationen und Filme aus der privaten Sammlung von Ingvild Goetz (München) werden präsentiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Produktionen der 1990er Jahre bis heute.
Der Tag der offenen Tür dauert von 11 bis 18 Uhr, das Museum für Neue Kunst (MNK) öffnet bereits eine Stunde früher. Je vier Führungen um 12, 13, 15 und 16 Uhr werden durch das Medienmuseum und die Sonderausstellung «fast forward» angeboten. Die Führungen durch die Sammlung des MNK finden um 11.30, 15 und 16 Uhr statt.
http://www.zkm.de

Landschaftsbilder und Skulpturen in Burg-Galerie
Halle (ddp-lsa). Die Burg-Professorin Andrea Zaumseil eröffnet am Mittwoch den diesjährigen Reigen der Kunstausstellungen der halleschen Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein. In der Hochschulgalerie am Volkspark zeigt sie «Landschaften, Seestücke und andere Unwägbarkeiten», wie die Hochschule mitteilte. Die Schau ist bis zum 25. Januar zu sehen.
Die 1957 in Überlingen am Bodensee geborene Künstlerin ist Stahlbildhauerin und Zeichnerin. Seit dem Wintersemester 2002 lehrt sie in Halle im Fachgebiet Plastik/Metall. Sie gestaltete bereits mehrere Einzelausstellungen in verschiedenen Städten. Im Volkspark Halle zeigt sie vor allem an Gefäße erinnernde Skulpturen und Gestalten. Ihre Zeichnungen beschäftigen sich vorrangig mit den Themen Architektur und Landschaft.

Umbau des Geraer Stadtmuseums vor dem Abschluss
Gera (ddp-lth). Der Umbau des Geraer Stadtmuseums steht vor dem Abschluss. Während das barocke Gebäude äußerlich bereits in alter Schönheit erstrahlt, haben im Inneren noch Bauleute das Sagen. Voraussichtlich im März seien die Bauarbeiten jedoch beendet, sagte die amtierende Leiterin des Museums, Ulrike Lorenz, der Nachrichtenagentur ddp. Seine Pforten für Besucher öffnen soll das rekonstruierte Haus am 3. Oktober mit einer Sonderausstellung.
Die in enger Kooperation mit der Kunstsammlung Gera und dem Museum für Angewandte Kunst entstehende Schau werde unter dem Titel «Stromauf» Aspekte der Moderne in der Ostthüringer Stadt beleuchten. Die Exposition, die bis Januar 2005 gezeigt wird, sei zugleich der Testlauf für die neue Dauerausstellung, sagte Lorenz. Deren Konzept soll parallel Gestalt annehmen und auf vier Etagen die Entwicklung Geras ab der Steinzeit dokumentieren.
Das Stadtmuseum Gera wird seit Herbst 2001 für knapp 3,6 Millionen Euro - davon 97,5 Prozent aus Mitteln der Städtebauförderung - saniert, rekonstruiert und umgebaut. Die vollständige Eröffnung erwartet Lorenz im unmittelbaren Vorfeld der Bundesgartenschau 2007 in Gera und Ronneburg. Der Zeitplan hänge jedoch vom Fluss der Fördermittel für die Dauerausstellung ab.
http://www.gera.de

















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