Irischer Festivalmacher Eamonn Quinn bekommt hochdotierten Preis


06.03.18 -
München - Der irische Festivalmacher Eamonn Quinn, Kurator und Begründer von LCMS Louth Contemporary Music Society in Dundalk, bekommt den mit 20 000 Euro dotierten Belmont-Preis der Forberg-Schneider-Stiftung. Quinn organisiert in seiner Heimat ein jährliches Festival mit wenigen nur für diesen Anlass konzipierten, einmaligen Konzerten.
06.03.2018 - Von dpa, KIZ

Er entdecke «mit instinktiver Sicherheit und visionärer Vorstellungskraft das, was gut ist, was neu, was dramaturgisch relevant», hieß es in einer am Dienstag verbreiteten Mitteilung. «Für den Autodidakten und Außenseiter in der europäischen Festivallandschaft ist es die erste Auszeichnung überhaupt.» Die 1997 gegründete Stiftung aus München fördert Leistungen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik. Der Preis, der den Angaben nach einer der höchstdotierten in Europa für künstlerisches Schaffen ist, wird in unregelmäßigen Abständen verliehen. Quinn soll die Auszeichnung am 22. Juni in seiner Heimat Dundalk erhalten. Dort findet am 22. und 23. Juni das von ihm organisierte Festival «The Book of Hours» statt.

 

 

Themen: