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Kann uns KI-Musik berühren? +++ Skygge, KI-Pionier und Musiker
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Zum Jahresstart schauen Menschen immer gern in die Zukunft. Darum wagen wir einen Blick auf Musiker*innen, die KI gesteuerte Kompositionssysteme als eigenständigen Teil künstlerischer Konzepte nutzen. 

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Kann uns KI-Musik berühren?

Dieser Beitrag stellt verschiedene Musiker:innen und ihre Haltung zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz in Musikentstehungsprozessen vor. Benoit Carré aka Skygge (s.u.) nutzt KI als kreatives Mittel und schuf bereits das erste KI-Musikalbum. Die Pianistin Hanni Liang experimentiert im Projekt Twist zusammen mit dem KI-Forscher und Komponisten Ali Nikrang mit KI-Kompositionen im Stil klassischer Meister, bleibt dabei aber kritisch gegenüber den Folgen der Technik. Die Elektronikmusikerin Rania Kim aka Portrait XO sieht KI als befreiendes kreatives Werkzeug, das sie seit Jahren wie ein Instrument nutzt. Alle jedoch schöpfen zumeist aus dem Eigenen und legen großen Wert auf das Erkennen der Urhebenden. Produzent Zebo Adam hingegen lehnt KI emotional ab, wirkt aber selbst an einem Projekt mit, bei dem die Stimme des verstorbenen Hansi Lang mithilfe von KI wiederbelebt wurde.

Skygge, KI-Pionier und Musiker

Skygge ist ein Projekt von Benoit Carré an der Schnittstelle von Popmusik und Forschung im Bereich der künstlichen Intelligenz für die Musikproduktion. Carré arbeitete 2015 als Musiker in Residence im Forschungsteam für Musikproduktion von Sony CSL. Er unterstützte die Forscher*innen bei der Entwicklung von KI-Tools und nutzte diese Prototypen zum Komponieren. Schon 2016 lud er mehrere Künstler*innen ein, Songs mit KI zu komponieren und live zu performen. Dies war der Beginn des Projekts „Hello World“, das erste Popalbum, das mithilfe der KI „Flow Machine“ komponiert wurde.

 

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