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Prof. Christian Höppner, Präsident des DTKV © DTKV

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Kolumne von Prof. Christian Höppner – Präsident Deutschen Tonkünstlerver­band

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DTKV: Schönste Aufgabe
Vorspann / Teaser

Menschen durch und mit Musik zu berühren, gehört zu den schönsten Aufgaben im Berufungsleben – nach Papst. Diese Anlehnung an Franz Müntefering sei mit einem Augen­zwinkern gestattet, ohne diese Über­zeugung, die nicht nur unsere rund 9.000 DTKV-Mitglieder teilen, zu mindern. 

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In der Praxis lassen sich Berufung und Broterwerb zu oft nicht in eine aus­gewogene Balance stellen. Genau hier setzt das ehrenamtliche Enga­gement auf der kommunalen, Lan­des- und Bundesebene für die be­rufsständische Arbeit an. In der Über­zeugung, dass Musikerleben von An­fang an und ein Leben lang zu den prägenden Erfahrungen gehört, gilt der Einsatz für angemessene Rah­menbedingungen dem Berufsstand der künstlerisch-pädagogisch täti­gen Musikerinnen und Musikern und einer qualifizierten und kontinuier­lichen musikalischen Bildung. 

Ein von kultureller Vielfalt geprägtes Musikleben braucht Selbstständig­keit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Mit dem dualen Weg hat der DTKV im kom­plexen Geflecht des bildungskultu­rellen Arbeitsmarktes eine Wegmar­ke gesetzt. Eine verbesserte soziale Sicherung und die Möglichkeit einer weiterhin selbstständigen Tätigkeit im Auftrag Dritter prägt die Debatte mit Regierungen und Parlamenten. 

Dafür braucht es einen stärkeren Schulterschluss aller Akteure, denn das Tempo gesellschaftspolitischer und technologischer Veränderungen erlaubt keine Solopirouetten der Ei­telkeiten. 

Gerade wenn der gesellschaftliche Wind rauer weht, gehört es zu den beglückenden Erfahrungen - nicht nur im DTKV -, dass im Ringen um die besten Lösungswege sich neue Kompetenzkraftfelder eröffnen und die Bereitschaft zum Engagement wächst. 

Ich bin dankbar, dass es gemeinsam mit dem Präsidiumskollegium, den Landesverbänden und der Geschäfts­stelle gelungen ist, den DTKV aus der Sackgasse emotional grundierter Selbstblockaden der Jahre 2021/2022, hin zu einer lösungsorientierten Ge­sprächskultur zu führen. 

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