8. Tag: Mafia-Kritik und ihre Folgen


(nmz) -
Warum kommen junge Komponisten überhaupt nach Darmstadt? Um intensiv über Musik zu sprechen, über die eigene Musik und über die Musik anderer. Aber natürlich auch, um diese Musik einer vermeintlich fachkundigen Öffentlichkeit vorzustellen - und zwar als klingendes Ereignis, sprich: innerhalb eines Konzerts am Ende der Ferienkurse. Dafür sind eigens die Studiokonzerte vorgesehen, in der die von den teilnehmenden Instrumentalisten während der Kurse einstudierten Werke in einer Auswahl aufgeführt werden (sollen).
12.07.2008 - Von Arno Lücker

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...wen wunderts.

…wen wunderts. Überkommene Strukturen handeln streng im Rahmen ihrer selbstdefinierten Möglichkeiten. Darmstadt eben tsangariesk-politikfrei italienisch. Wir hingegen prüfen flott, ob wir unsere Redaktions-Paganinis Dr. Martin Hufner und Dr. Juan Martin Koch nicht spontan dem Kurs-Ensemble andienen dürfen. Sollte noch eine Posaune fehlen: Andreas Kolb übt schon… Ich selbst wäre begnadeter Maul-Trommler.


Das darf doch nicht wahr

Das darf doch nicht wahr sein! Seit Tagen leide ich nun schon mit Ihnen, winde mich in empathischen Krämpfen, wenn ich lese, welchen Schaurigkeiten Sie in diesem Moloch des Dilettantismus und der Gestrigkeit unablässig ausgesetzt sind. Wie stehen Sie das nur durch, verehrter Meister Lücker? Und jetzt das! Gnadenlos abgesägt von den Schergen der Darmstädter Camorra. Zweifellos, es ist die schiere Angst, die jene reaktionären Dunkelmänner umtreibt; die Angst vor einem Darmstadt post Lücker, das keinen Platz mehr ließe für die ästhetischen Verirrungen uninspirierter Tonsetzerlein, über die Claus-Steffens Geist noch nicht gekommen ist.

Ja, erbärmliche Feiglinge, diese ganze verstaubte Mischpoke! Dabei muss man sich doch nur Ihr genialisches Konzept vor Augen führen, um zu begreifen, was da in Aussicht gestellt wird: die Erlösung, nichts weniger! Schon Ihr lapidarer Kommentar ist Verheißung pur: die prozesshafte Dekonstruktion stereotyper Topoi auf mehreren Ebenen – das klingt so frisch, so neu, so frei von Allgemeinplätzen…

Rekrutieren Sie die Musiker nötigenfalls selbst. Es dürfte doch ein Leichtes sein, fünf aufgeschlossene Menschen zu finden, die Teil einer epochemachenden Wende sein möchten. Ach, was rede ich? Darum reißen würden sie sich! Wer möchte nicht Geschichte schreiben? Und wenn’s nicht gelingt, wenn Schaefer & Co. drakonische Strafen für Lichtgestalten verfügen? Ha, dann möge Lückers Zorn über sie kommen. Die werden sich noch wundern! – O Sancta Mediocritas, bitte für sie.


Aha, das Lückersche

Aha, das Lückersche Ferientagebuch scheint aufs Austeilen beschränkt. Mißliebige Kommentare werden kurzerhand gelöscht. - Und das bei Ihrer nachdrücklichen Forderung nach Diskurs… Sehr widersprüchlich, sehr enttäuschend!

[Vom Admin ediert: Hinfällig geworden. Mit Einverständnis des Autoren gestrichen. Hintergrund: Sein erster Kommentar war gelöscht worden.]


Meine Güte, wie

Meine Güte, wie erbärmlich. Das ist also Ihre Vorstellung von Kontroverse: die sofortige Zensur jeglicher Kritik. Na dann… Ich hatte geglaubt, es sei Ihnen ernst. Aber allem Anschein nach geht’s nur einmal mehr ums Schaumschlagen.

[Vom Admin ediert: Ebenso hinfällig geworden. Mit Einverständnis des Autoren gestrichen.]


...ein blog ist ein blog ist

…ein blog ist ein blog ist ein blog. Hier wird - das ist eine vielleicht unbloggerische alte Journalisten-Haltung - gar nix gelöscht. Bei der nmz sowieso nicht. Fein wäre jeweils eine womöglich altmodische Bekenntnis zur Identität. Schäuble weiss eh alles…


Stehe zur Verfügung, falls

Stehe zur Verfügung, falls der Darmstädter Geigen-Notstand in dieser dramatischen Form weiter bestehen sollte. Es könnte allerdings sein, dass dann bei der Aufführung der “Rempelei-Effekt” (siehe die Pressestimme zum Quintett auf der Lücker’schen Website) bereits früher als gewünscht zum Tragen kommt.
Sollte sich der nahe liegende Verdacht erhärten, dass der plötzliche Geigen-Schwund nur ein billiger Vorwand ist, dürften und sollten freilich Rempeleien anderer Art die Folge sein.


Zu Punkt 1: Früher wäre es

Zu Punkt 1: Früher wäre es so gewesen, dass jemand, der aufrührt, wenn es denn nicht nur aus Ignoranz gewesen wäre - vielleicht genügte aber auch das gelegentlich - sicher gehen konnte, dass damit die Chancen in Richtung Aufmerksamkeit und Existenzrealisierung sich erweiterten. Kurz: Wer auffiel, fiel auf!

Heute fehlen Geigen.

Zu Punkt 2: Es ist jedoch auch so, dass mit der Aufführung handfeste ökonomische Erwägungen verflochten sind. Schließlich hat im Rahmen ihres Kulturkonzeptes die GEMA die neue Wertungskategorie “Mafia PRO eingeführt. Damit kommen die in manche vorteilhafte Lage, die für sich beanspruchen können, ein Freund von Lachenmann, alternativ ein Schüler von Mahnkopf zu sein. [Ich finde es nachgerade immer noch sehr lächerlich, in diesen Kategorien von Meister und Schüler sich zu sortieren - oder mit der Freundschaft zu buhlen: Letzteres hat übrigens eine ganz lange Tradition in der Nähe von Diktaturen und zweitens in der hier nicht näher behandelten Branche der “volkstümlichen Musik” wo auch ein jeder mal mit Heino befreundet war - allerdings jeder: Musiker wie Zuhörer!.] Aber das nur am Rande.


Also ich finde, dass die 3

Also ich finde, dass die 3 untereinander stehenden, nie gelöschten Beiträge von “Kosmos Maria” oder so ähnlich in denen er/sie(?) sich immer wieder aufs Neue darüber beschwert, vom bösen Arno angeblich gelöscht worden zu sein, nicht einer unfreiwilligen Komik entbehren. Ich nehme mal an Kosmos Maria kennt die “Neu Laden”-Taste in seinem Web Browser nicht und erwartete, dass schon die pure Eingabe seiner weisen Worte den Web Browser zwingen würde, sich neu zu starten….Ich werde Solf Schäfer übrigens gleich schreiben!

[Hinweis des Admin: Nein, Moritz, hier irrst du. Der Kommentar war tatsächlich verschwunden, gelöscht, wie auch immer. Nun ist er wenigstens wieder da.]


Lieber allwissender Moritz!

Lieber allwissender Moritz! Die “Taste” kenne ich zur Genüge. Schließlich habe ich sie gestern häufiger gebraucht. Aber Sie haben ja recht: Komisch sieht’s allemal aus. (Fragt sich bloß, wer der Komiker ist?)

Hat Schaefer schon geantwortet?


Die kosmische Maria sei aufs

Die kosmische Maria sei aufs kosmischste entschuldigt -sie war unschuldig!


Und Schäfer hat noch nicht

Und Schäfer hat noch nicht geantwortet, aber er hat wahrscheinlich viel zu tun in diesen Tagen, schaun mer mal…


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