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Dieter Glawischnig ist tot

Chefdirigent der Bigband des Norddeutschen Rundfunks (NDR), Dieter Glawischnig, ist tot

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Früherer Chefdirigent der NDR-Bigband Glawischnig ist tot

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Der österreichische Jazzmusiker leitete nahezu 30 Jahre lang das Ensemble der Landesrundfunkanstalt. Seine Hingabe zur Musik entdeckte das Multitalent aus Graz schon in frühen Jahren.

Der langjährige Chefdirigent der Bigband des Norddeutschen Rundfunks (NDR), Dieter Glawischnig, ist tot. Der Jazzpianist, Komponist und Hochschullehrer starb am 1. Oktober im Alter von 88 Jahren, wie die Landesrundfunkanstalt und die Kunstuniversität Graz mitteilten.

NDR-Intendant Hendrik Lünenborg sagte, Glawischnig habe die Bigband nachhaltig geprägt. «Er verband höchste künstlerische Ansprüche mit einer großen Menschlichkeit und einem feinen Sinn für Humor.»

Glawischnig stammte aus Graz

Glawischnig wurde am 7. März 1938 in Graz geboren. Er spielte bereits mit fünf Jahren Akkordeon und wechselte dann ein Jahr später zum Klavier, seinem liebsten Instrument. Mit 13 Jahren kam die Trompete hinzu. Die erste Berührung mit dem Jazz hatte Glawischnig wegen der Stationierung der Engländer in Graz.

Glawischnig studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Graz, wo er 1964 promovierte. An der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz studierte er im Anschluss Klavier, Trompete und Posaune und erwarb 1968 das Kapellmeister-Diplom.

Als Pianist leitete er seit 1956 eigene Gruppen und spielte als Posaunist und Pianist in anderen Orchestern. 1974 gründete der Musiker das Trio «Neighbours» mit Ewald Oberleitner und dem Schlagzeuger John Preininger.

Glawischnig machte sich während seiner Karriere als Jazzpianist, Komponist und Hochschullehrer einen Namen. Die NDR-Bigband leitete er von 1980 bis 2008. Im Ruhestand zog er mit seiner Frau zurück nach Graz.

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