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Leipziger Frankreichtage machen mit dem Nachbarn bekannt +++ Goethe-Informationszentrum in Pjöngjang öffnet am 2. Juni

Leipziger Frankreichtage machen mit dem Nachbarn bekannt
Leipzig (ddp-lsc). Die Nationalfarben Frankreichs prägen im Juni das Stadtbild von Leipzig mit. Anlass sind die 2. Leipziger Frankreichtage, die vom 11. bis zum 23. Juni stattfinden. Den Auftakt bildet ein internationales Kolloquium zum Thema Europäisierung von Stadtgeschichte, wie die Veranstalter mitteilten. Zum Abschluss sind Unternehmer der Region zu einem französischen Abend eingeladen.
«Am Anfang stand die Idee, mit einem gemeinsamen Projekt alle frankreichbezogenen Aktivitäten der Stadt und der Region zu mobilisieren und auf einen bestimmten Zeitpunkt zu konzentrieren», teilte das Frankreichzentrum der Universität Leipzig mit. Es veranstaltet die 2. Leipziger Frankreichtage gemeinsam mit dem Referat Internationale Verbindungen der Stadt und dem Institut Francais Leipzig.
Die Frankreichtage machen vor allem mit französischen Film- und Theateraufführungen sowie Buchpräsentationen bekannt. Im Zentrum steht der Bildungstag am 16. Juni, an dem in Leipzig vorhandene Bildungsmöglichkeiten in französischer Sprache vom Kindergarten bis zur Hochschule vorgestellt werden. Im französischen Institut wird in einer Diskussion die Kulturpolitik der Partnerstädte Leipzig und Lyon verglichen. Eine weitere Veranstaltung stellt Lyon als Lichtstadt vor.
Am 17. Juni findet der Wirtschaftstag Frankreich der Industrie- und Handelskammer statt. Mit einem Petanque-Turnier am 19. Juni kommt auch der französische Freizeitsport nicht zu kurz. Ebenfalls am 19. Juni steht ein Treffen der deutschen Frankreichzentren auf dem Programm. Ein Höhepunkt wird die Gartenparty «Fete de la Musique» am 20. Juni im Institut Francais sein, bei der sich Freundschaftsvereine aus der Region präsentieren.
http://www.uni-leipzig.de http://www.kultur-frankreich.de


Goethe-Informationszentrum in Pjöngjang öffnet am 2. Juni
Unter dem offiziellen Titel "Vermittlungsstelle für Deutsche Wissenschaftliche und Technische Literatur im Goethe-Informationszentrum Pjöngjang" eröffnet die Präsidentin des Goethe-Instituts Jutta Limbach am 2. Juni in der nordkoreanischen Hauptstadt ein deutsches Informationszentrum.

Frau Limbach wird begleitet von Monika Griefahn, MdB und einer großen deutschen Mediendelegation, die erstmals von den nordkoreanischen Behörden zugelassen wurde. Der Delegation gehören auch Vertreter der Frankfurter Buchmesse an, die Gespräche im Hinblick auf den Auftritt Koreas auf der Buchmesse 2005 führen werden.

Das Zentrum wird das erste dieser Art in der Demokratischen Volksrepublik Korea sein und ist der bisher 56. "Lesesaal", den das Goethe-Institut weltweit einrichten konnte. Partner des Goethe-Instituts ist die Koreanisch-deutsche Freundschaftsgesellschaft in Pjöngjang, die den Lesesaal gemeinsam mit dem Goethe-Institut im Chollima-Kulturhaus im Zentrum der Hauptstadt geplant hat.

Die nordkoreanischen Partner akzeptierten in den Verhandlungen die Grundvoraussetzungen des Goethe-Instituts: Freier Zugang für alle interessierten Bürger und unzensierte Medienbestände, die sich aus technisch-wissenschaftlicher Literatur und Informationen zur deutschen Sprache, Kultur und Gesellschaft zusammensetzen.

Die Einrichtung des Goethe-Informationszentrums darf als Höhepunkt in der noch jungen, aber unerwartet erfolgreichen kulturellen Zusammenarbeit des Goethe-Instituts mit seinen nordkoreanischen Partnern gewertet werden. Seit 2001 hat das Goethe-Institut Seoul mehr als 20 Kooperations- und Austauschprojekte zwischen Nordkorea und Deutschland initiiert. Im Mai 2004 tourte das Isang Yun Ensemble Pjöngjang durch fünf deutsche Städte.

Kontakt:
Goethe-Institut Seoul
Dr. Uwe Schmelter
Klaus Krischok
Tel.: 0082 - 27 54 98 31
il [at] seoul.goethe.org (il[at]seoul[dot]goethe[dot]org)

Goethe-Institut, Zentrale München
Susanne Sporrer
Tel.: 089 - 159 21 249
sporrer [at] goethe.de (sporrer[at]goethe[dot]de)