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Andy Warhol am Chiemsee - Altes Rathaus zeigt knapp 100 Popart-Werke +++ Magdeburg: Ausstellung zu Hundertwasser-Architektur +++ Eremitage St. Petersburg eröffnet Zweigstelle +++ Prager Museum moderner Kunst eröffnet
Andy Warhol am Chiemsee - Altes Rathaus zeigt knapp 100 Popart-Werke
Prien (ddp-bay). Knapp 100 Werke des legendären Popart-Künstlers Andy Warhol sind ab Donnerstag in einer Ausstellung in Prien am Chiemsee zu sehen. Bis zum 23. November präsentiert die Galerie im Alten Rathaus in Zusammenarbeit mit dem Warhol-Museum in Pittsburgh ausgewählte Werke des 1987 verstorbenen Künstlers. Unter anderem zu sehen sind acht seiner berühmten «Campbell\'s Soup Cans», die Porträts von Brooke Shields, Clint Eastwood und Ludwig van Beethoven sowie sein Werk von Schloss Neuschwanstein.
Andy Warhol wurde 1928 in Pennsylvania als Sohn tschechischer Einwanderer geboren. Nach der High School studierte er Graphische Gestaltung und ging 1949 nach New York, wo er sich als Illustrator für Zeitschriften und Werbung einen Namen machte. In den 60er Jahren gelang Warhol durch das Zeichnen alltäglicher Massenartikel und Porträts von Marilyn Monroe, Elizabeth Taylor und Jacqueline Kennedy der große Durchbruch in der Kunstwelt. Warhol starb am 22. Februar 1987 nach einer Gallenblasenoperation an Herzversagen.
Die Ausstellung hat dienstags bis freitags von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr und am Wochenende von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet sechs Euro. Studenten Zahlen drei, Kinder zwei Euro.
(www.tourismus.prien.de)
Magdeburg: Ausstellung zu Hundertwasser-Architektur
Das Kunsthistorische Museum Magdeburg widmet dem architektonischen Schaffen des Wiener Künstlers Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) eine große Ausstellung. Im Mittelpunkt der Retrospektive vom 17. Oktober bis 18. Januar stehen mehr als ein Dutzend überdimensionale Modelle von Hundertwasser-Gebäuden aus der ganzen Welt.
Daneben werden rund 50 Grafiken, Texte und Fotos des Künstlers zu sehen sein, wie Museumsdirektor Matthias Puhle am Mittwoch mitteilte. Die Stücke stammen aus Hundertwassers Nachlass.
Quelle: orf
Eremitage St. Petersburg eröffnet Zweigstelle
Die Eremitage St. Petersburg öffnet kommenden Februar eine Zweigstelle in Amsterdam. In der Amsterdamer Niederlassung der Eremitage sollen jeweils fünf Monate lang dauernde temporäre Ausstellungen gezeigt werden, teilte der Direktor der Eremitage, Mikhail Borisovich Piotrovski, auf einer Pressekonferenz in Amsterdam mit. Die erste Schau präsentiert von 28. Februar bis 29. August 2004 griechische Goldschätze aus der Sammlung des Hauses, insbesondere Schmuck aus Schwarzmeer-Region zwischen dem sechsten und zweiten vorchristlichen Jahrhundert.
Die zweite Ausstellung von 18. September 2004 bis 13. Februar 2005 wird dem Leben von Zar Nikolaus II und seiner Gemahlin Alexandra gewidmet sein. Präsentiert werden Gemälde, Briefe, Kleidungsstücke und Fotografien der russischen Kaiserfamilie. Zwischen 5. März und 4. September 2005 soll venezianische Malerei ausgestellt werden.
Die Amsterdamer Zweigstelle der Eremitage soll in einem Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert untergebracht werden, das derzeit renoviert wird, und zunächst sechs Ausstellungsräume umfassen. Ende 2007 sollen 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung stehen. Das Gesamtbudget des Projekts beläuft sich auf 39 Mio. Euro. Aufgebracht werden sollen sie von der Stadtregierung Amsterdam und privaten Förderern.
Quelle: orf
Prager Museum moderner Kunst eröffnet
Ein neues Museum für moderne Kunst öffnet am Donnerstag (11.9.) in Prag seine Pforten. Das Kampa Museum hätte ursprünglich schon vergangenen Herbst den Betrieb aufnehmen sollen, wurde aber vom Hochwasser arg in Mitleidenschaft gezogen, was neuerliche Renovierungsarbeiten nötig machte. Das Haus auf der kleinen Insel Kampa am linken Moldau-Ufer beherbergt die Sammlung des aus Tschechien stammenden amerikanischen Ehepaares Jan und Meda Mladek.
Den Schwerpunkt der Sammlung bilde 215 Arbeiten des Malers Frantisek Kupka (1871-1957), mit 17 Skulpturen vertreten ist auch der kubistische Bildhauer Otto Gutfreund. Zur Sammlung gehören rund weitere 700 Werke prominenter Künstler aus Tschechien, der Slowakei, Polen, Ungarn und Ex-Jugoslawien.
Quelle: orf