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15.9.: film und medien aktuell +++ film und medien

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«Rosenstraße» eröffnet 8. Festival des deutschen Films in Paris +++ Zweitägiger Kongress zum Jugendmedienschutz

«Rosenstraße» eröffnet 8. Festival des deutschen Films in Paris
München (ddp). Mit dem Film «Rosenstraße» von Margarethe von Trotta wird im Oktober das 8. Festival des deutschen Films in Paris eröffnet. Wie die Export-Union des Deutschen Films am Montag in München mitteilte, werden bei dem Festival vom 15. bis zum 21. Oktober acht aktuelle Spielfilme, eine Retrospektive, ein Dokumentar-, ein Fernseh- und ein Stummfilm sowie das Kurzfilmprogramm Next Generation 2003 und eine Jugendfilmreihe gezeigt.
Im Hauptprogramm laufen neben dem Eröffnungsfilm «Elefantenherz» von Züli Aladag, «Führer Ex» von Winfried Bonengel, «Lichter» von Hans-Christian Schmid, «Mein Name ist Bach» von Dominique de Rivaz, «Milchwald» von Christoph Hochhäusler, «Schussangst» von Dito Tsintsadze und «Das Wunder von Bern» von Sönke Wortmann. Unter anderen stellen die Regisseure Margarethe von Trotta, Winfried Bonengel, Züli Aladag und Sönke Wortmann ihre Filme dem französischen Publikum persönlich vor.
Die Retrospektive widmet sich unter anderem Filmen von Rosa von Praunheim, Peter Sempel, Rainer Werner Fassbinder und Monika Treut . Höhepunkt der Retrospektive wird ein Konzert mit Nina Hagen sein.
http://www.festivalcineallemand.com

Zweitägiger Kongress zum Jugendmedienschutz
Potsdam (ddp-lbg). Ein zweitägiger Kongress zur Neuordnung des Medienschutzes beginnt heute in Potsdam. Auf ihm sollen das neue Jugendschutzgesetz und der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag vorgestellt werden, wie ein Sprecher des Brandenburger Bildungsministeriums ankündigte. Institutionen und Organisationen, die für die Kontrolle bei Printmedien, Fernsehen, Video, Computerspielen und im Internet zuständig sind, stellen ihre Arbeit vor. Es werden rund 270 Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet.
Bildungsminister Reiche sieht besonders bei rechtsextremen Internetangeboten Handlungsbedarf. Derzeit gebe es über 1000 Homepages von deutschen Rechtsextremisten. Die beiden Gesetze wurden am 1. April 2003 verabschiedet.