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18.9.: theater und literatur aktuell +++ theater und literatur

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Bamberger Theater nimmt nach vier Jahren Spielbetrieb wieder auf +++ Russland-Schwerpunkt bei den Berliner Festwochen


Bamberger Theater nimmt nach vier Jahren Spielbetrieb wieder auf
Bamberg (ddp-bay). Das Bamberger E.T.A.-Hoffmann-Theater nimmt nach vierjähriger Umbau- und Sanierungszeit am 3. Oktober seinen Spielbetrieb wieder auf. Das Theater feiert «das größte Kulturereignis der Stadt seit Jahren» mit der Uraufführung von E.T.A. Hoffmanns «Der Sandmann» in der Inszenierung des Intendanten Rainer Lewandowski, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Damit wird gleichzeitig die Spielzeit 2003/04 eröffnet.
Nach dem Um- und Erweiterungsbau erstrahlt das Theater «in neuem Glanz und mit neuer Technik». So wurde der «lang gehegte Traum» einer räumlichen Zusammenlegung von Großem Haus und Studio erfüllt. Im Treff und im Gewölbe gibt es Theater auf kleinstem Raum mit Lust am Experimentieren und viel Zeit für Unterhaltung, Information und Austausch.

Russland-Schwerpunkt bei den Berliner Festwochen
Berlin (ddp). Theater, Musik, Literatur und Performance aus Russland stehen ab Donnerstag im Mittelpunkt der Berliner Festwochen. Eröffnet wird der bis zum 2. November laufende Kulturmarathon im Haus der Berliner Festspiele mit drei Choreografien von William Forsythe. Der Choreograf war bereits 2001 bei den Festwochen zu Gast. Die wiederkehrende Begegnung mit seinem Werk soll die Beschäftigung mit aktuellen Strömungen im Bereich performing arts vertiefen.
Als weitere Höhepunkte kündigten die Veranstalter mehrere Ur- und Erstaufführungen an, unter anderem das sechsstündige Theaterspektakel «Die Drachentrilogie» des kanadischen Regisseurs Robert Lepage als europäische Erstaufführung.
Die russische Performancekünstlerin Elena Kovylina zeigt während der Festwochen ein Theaterprojekt mit jungen Obdachlosen aus Moskau. Puschkins «Boris Godunow» wird in der Regie des Briten Declan Donnellan aufgeführt. Zum Abschluss der Festwochen gibt das St. Petersburger Mariinsky Theater ab 28. Oktober mehrere Gastspiele, darunter Tschaikowskys Oper «Eugen Onegin».
Am 28. September eröffnet im Martin-Gropius-Bau die Ausstellung «Berlin-Moskau/Moskau-Berlin 1950-2000». Die Schau präsentiert Malerei, Skulptur und Plastik, Video, Film und Fotografie sowie Installationen von rund 200 Künstlern und ist bis zum 5. Januar 2004 zu sehen.
http://www.festwochen.de