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Alle Artikel kategorisiert unter »Arne Reul«

Von der Lust, gewohnte Pfade zu verlassen

03.11.15 (Arne Reul) -
Seit 2011 treffen sich alle zwei Jahre in Dortmund Chorleiter und Kantoren, aber auch ambitionierte Sänger sowie Chorinteressierte – also die Macher der Vokalszene –, um sich von einem reichen Angebot aus 150 Workshops und Reading-Sessions, 30 Konzerten oder speziellen Intensivkursen inspirieren zu lassen. Gleichzeitig fungiert die chor.com als Fachmesse, denn im Dortmunder Kongresszentrum präsentieren sich die wichtigsten Verlage für Chormusik ebenso wie Labels, Verbände, Veranstalter für Chorreisen, Softwareentwickler, Weiterbildungsinstitute, Tontechniker und Musikalienhändler. Darüber hinaus ist die chor.com ein Ort, an dem sich Trends und Entwicklungen der Chorszene besonders gut erkennen lassen. Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Neuen Chormusik.

Wenn Singen Grenzen überwindet

09.09.15 (Arne Reul) -
Der Boston Children’s Chorus verwandelt Vorurteile gegenüber Menschen mit anderer Hautfarbe und ihrer jeweiligen Kultur in ein produktives künstlerisches Miteinander und inspiriert auch hierzulande zu ehrgeizigen Initiativen. Nun war er zu Gast in Berlin.

Polyphone Girlanden, Performance und viel Folklore

01.07.15 (Arne Reul) -
Die Chöre, die zum Internationalen Kammerchor-Wettbewerb vom 22. bis 27. Mai ins Allgäu nach Marktoberdorf reisten, zählen zu den bes-ten Amateurchören der Welt. Dementsprechend groß war die Erwartung, hier Chöre aus Kuba, Indonesien, Südkorea, den USA, Estland, Lettland, der Schweiz, Ungarn, der Ukraine, Russland und Deutschland zu hören. Da stellten sich spannende Fragen: Lassen sich nationale Unterschiede ausmachen? Wie hoch ist der musikalische Anspruch insgesamt in dieser Liga? Worin liegen die kleinen, aber feinen Unterschiede zwischen den Spitzenchören, die dann die international besetzte siebenköpfige Jury dazu bewegte, den einen Chor höher als den anderen Chor einzustufen? Mit welchem Repertoire versuchen sich die Chöre hier zu profilieren?

Haydn im Anthropozän

01.03.15 (Arne Reul) -
Der Dirigent Frank Markowitsch wagt es, im Zusammenhang mit Konzerten, die er mit dem Chor des Jungen Ensembles Berlin plant, Fragen zu stellen, die ungeahnte Perspektiven auf musikalische Werke eröffnen. Wie weitreichend dies gehen kann, zeigte das jüngste Projekt, das dem Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn gewidmet war und vom 6. bis 8. Februar stattfand.

Ein Fest für Uwe Gronostay

30.10.14 (Arne Reul) -
„Ohne Uwe Gronostay wäre ich nie Chorleiterin geworden!“, erzählt Ulrike Grosch. Die Chordirigentin arbeitete für Rundfunk- und Konzertchöre und ist zurzeit an der Hochschule in Luzern als Dozentin für Chorleitung tätig. Hier gründete sie auch das Collegium Vocale, einen Kammerchor, der inzwischen zu den herausragenden Ensembles der Schweiz gehört.

Kreativ-Forum für Spitzenchöre

04.07.14 (Arne Reul) -
Zu Recht streitet man immer wieder über den Sinn und Zweck von Wettbewerben auf dem Gebiet der Musik. Im Falle des Deutschen Chorwettbewerbs (DCW) darf man solche Bedenken getrost beiseite schieben. Hier wird nicht über ein karriererelevantes Wohl und Wehe von Musikern entschieden. Dennoch ist die Freude der Laienchöre, denen es gelingt, mit Preisen wieder nach Hause zu fahren, riesig. Die Ensembles können sich nun als die Besten ihrer jeweiligen Kategorie bezeichnen, wobei vom solistisch besetzten Vokalensemble bis hin zum großbesetzten Männerchor die ganze Palette des chorischen Singens vertreten ist.

Experimentierlabor der Berliner Chorszene

04.02.13 (Arne Reul) -
„Gerade Mendelssohns ‚Elias‘ gehört zu den Stücken, in denen es eine echte Gleichberechtigung zwischen Chor und Orchester gibt. Es ist manchmal unglaublich schade, wenn man sieht, dass ein Chor gut einstudiert ist, der Leiter aber nicht mit den Instrumentalisten zusammen kommt.“

Das Schwere im scheinbar Leichten: Das Musikfest Berlin legte den Fokus auf die Musik der USA und hinterfragte die Einteilung in „E“- und „U“ -Musik

26.09.12 (Arne Reul) -
„Es gibt immer noch viel gute Musik in C-Dur zu komponieren.“ Den Satz äußerte Arnold Schönberg zur Verblüffung seiner Kompositions-Schüler, die zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht mehr Anton Webern und Alban Berg hießen, sondern John Cage und Lou Harrison. Schönberg floh vor den Nazis in die USA und lebte seit 1934 in Los Angeles.

Zum Applaus flattern Hände in die Luft

02.07.12 (Arne Reul) -
Knapp 500 Chöre mit gut 20 000 Sängerinnen und Sängern kamen vom 7.-10. Juni nach Frankfurt zum Deutschen Chorfest 2012. Das großdimensionierte Fest der Chöre wird seit 2008 vom damals neu konstituierten Deutschen Chorverband organisiert und findet alle vier Jahre statt, wobei immer eine andere Stadt als Austragungsort vorgesehen ist. 2008 war Bremen Gastgeber des Chorfests, und bereits damals war der neu etablierte Chorwettbewerb eine besondere Attraktion. Beim diesjährigen Chorfest in Frankfurt beteiligten sich mehr als 80 Ensembles am Wettbewerb. Durch die besondere Konzeption und Ausrichtung ist es gelungen, auf unkonventionelle Art und Weise möglichst viele Chöre zur Teilnahme zu animieren.

Am Steuer eines musikalischen Porsche: Die Internationale Meisterklasse des Rundfunkchors Berlin

15.10.10 (Arne Reul) -
Der Rundfunkchor Berlin gehört zu den besten Chören der Welt. Schon seit einigen Jahren wird hier im Rahmen des Projekts „Broadening the Scope of Choral Music“ versucht, immer neue Facetten des Chorgesangs zu finden. Die Internationale Meisterklasse für Nachwuchsdirigenten, die vom 1. bis 6. Oktober stattfand, erweiterte nun diese Ambitionen um eine weitere Komponente.
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