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Alle Artikel kategorisiert unter »Dorothea Hülsmeier«

„Politik identifiziert sich weniger mit Kultur“

28.12.16 (Dorothea Hülsmeier) -
Intendant Wilfried Schulz im Gespräch. Was passiert, wenn ein Theater kein Haus hat? Es wird zur Wanderbühne. In Düsseldorf kämpft Intendant Wilfried Schulz für den Erhalt und die Bedeutung des Schauspielhauses.

Theater-Baustellen: Millionen-Kosten und jahrelange Provisorien

21.12.16 (Dorothea Hülsmeier, dpa) -
Düsseldorf - Ob Berlin, München, Köln oder Frankfurt - viele Theater- und Opernhäuser in Deutschland sind marode und müssen saniert werden. Kostenexplosionen, Fehlplanungen und oft jahrelanges Ausweichen auf Ersatzspielstätten zehren an den Nerven der Ensembles und der Behörden. Wiedereröffnungen verschieben sich Jahr um Jahr. Unter solchen Bedingungen die Zuschauer zu halten, wird zur Kunst für sich.

Kritik der Auktionshäuser: Kulturgutschutzgesetz zu bürokratisch

27.11.16 (Dorothea Hülsmeier, dpa) -
Führende deutsche Auktionshäuser haben das neue Kulturgutschutzgesetz als zu bürokratisch und als Wettbewerbsnachteil kritisiert. „Man wollte mit dem Gesetz vor allem den Handel mit Raubgrabungen unterdrücken“, sagte Markus Eisenbeis, Inhaber des Kölner Auktionshauses Van Ham, der Deutschen Presse-Agentur. „Das Problem ist aber, dass dieses Gesetz viel mehr betrifft als vielleicht beabsichtigt war.“ Die hohen Auflagen und Sorgfaltspflichten „drangsalieren den deutschen Kunsthandel aufs Neue“.

Als Bundeswehrsoldat an der Musikhochschule - Kein «Rum-Ta-Ta»

14.11.16 (Dorothea Hülsmeier, dpa) -
Düsseldorf - Seit 40 Jahren bildet die Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf alle Bundeswehrmusiker aus. Das Jubiläum dieser ungewöhnlichen Kooperation wird heute mit einem Festakt (18.00 Uhr) in der Hochschule gefeiert. Dazu werden rund 200 Gäste erwartet - Vertreter der Politik und der Bundeswehr sowie Freunde und Förderer der Düsseldorfer Hochschule.

Das Wunder von Wuppertal - Oper fängt neu an

13.09.16 (Dorothea Hülsmeier) -
Das Schauspielhaus geschlossen, das Opernensemble entlassen - die Wuppertaler Bühnen wurden bundesweit zum Symbol der Folgen der kommunalen Finanzkrise. Doch die Bühne arbeitet sich aus dem Tief. Die Zeichen stehen auf Neuanfang.

Der Bühnenmalocher - Theatermacher Johan Simons wird 70

26.08.16 (Dorothea Hülsmeier, dpa) -
Gelsenkirchen - Dort wo Arbeiter malochen, Fabrikschlote die Kulisse bilden und die bequeme Bürgerlichkeit weit weg ist, macht Johan Simons am liebsten Theater. Das ist wohl der Grund, dass der europaweit profilierte Niederländer so stark am Ruhrgebiet hängt - abgesehen davon, dass das Revier nur eineinhalb Stunden von seiner holländischen Heimat Varik liegt. Derzeit leitet Simons erfolgreich im zweiten Jahr die Ruhrtriennale. Mitten im Trubel des sechswöchigen experimentellen Theater- und Musikfestivals wird er am 1. September 70 Jahre alt.

«Singpause» - Das große Singen für Tausende Kinder

14.06.16 (Dorothea Hülsmeier, dpa) -
Düsseldorf - 20 Minuten Singen zweimal die Woche: Mit der Düsseldorfer «Singpause» haben Zehntausende Grundschüler nebenbei in ihrer Schulzeit nicht nur singen, sondern auch Noten lesen gelernt. Das erfolgreiche Bildungsprojekt lässt andere Städte aufhorchen.

Düsseldorfer Tonhalle vergibt Menschenrechtspreis

26.02.16 (Dorothea Hülsmeier, dpa) -
Düsseldorf - Als eines der ersten Konzerthäuser vergibt die Tonhalle in Düsseldorf einen Menschenrechtspreis. Der Erste Konzertdirigent der Düsseldorfer Symphoniker, Adam Fischer, überreicht am 8. März der Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) erstmalig die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung. Die Hilfsorganisation leiste «hervorragende Arbeit in Krisengebieten, was wir auf diesem Wege unterstützen möchten», sagte der ungarische Dirigent, der seit Jahren gegen Fremdenhass und Rassismus kämpft.

Tote Hosen und Klassik – Erinnerung an den Nazi-Terror

28.10.15 (Dorothea Hülsmeier) -
Campino und Zwölftonmusik – das ist für eingefleischte Fans eine Herausforderung. Die Toten Hosen spielten vor zwei Jahren mit einem klassischen Orchester von den Nazis verfemte Musik. Das Konzert war ein Riesenerfolg. Nun gibt es die Live-Aufnahme auf CD.

Streitfall Stradivari: Zimmermann gibt Geige zurück

23.02.15 (Dorothea Hülsmeier, dpa) -
Düsseldorf - Der Stargeiger Frank Peter Zimmermann hat seine geliehene Stradivari «Lady Inchiquin» nach mehr als zehn Jahren nun im Streit mit der WestLB-Nachfolgerin Portigon zurückgegeben. Zimmermann habe die millionenteure Violine einem Geigenbauer ausgehändigt, sagte sein Berater Karl-Joachim Hytrek der Deutschen Presse-Agentur. Der 49-Jährige reiste demnach mit einem anderen Instrument zu Konzerten nach New York. Die Geige soll laut Hytrek am kommenden Dienstag bei dem Geigenbauer an Portigon übergeben werden.
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