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Alle Artikel kategorisiert unter »Jörg Lichtinger«

Mit der Burba-Methode zum neuen Ansatz

05.11.17 (Jörg Lichtinger) -
2010 gab der bekannte Jazztrompeter Till Brönner in einem Interview mit der ZEIT zu, an einem früheren Punkt seiner Karriere bereits vor dem Aus als Trompeter gestanden zu haben. Schwerwiegende Probleme mit seinem Ansatz hatten ihn in eine tiefe bläserische Krise gestürzt, aus der ihn erst die Begegnung mit dem „Trompeten-Doktor“ Malte Burba herausführte.

Virtuosität gepaart mit musikalischer Reife

05.09.16 (Jörg Lichtinger) -
„Zwei Apfelsinen im Haar und an der Hüfte Bananen ...“ zwitscherte France Gall 1968 den deutschen Schlagertext zu einer Sambamelodie des brasilianischen Liedermachers Chico Buarque und blieb mit ihrer etwas hektischen und ungelenken Interpretation hinter dem entspannt rollenden Original „A Banda“ zurück, das Buarque 1967 selbst eingesungen hatte.

Komponistentreffen abseits der Metropolen

03.11.15 (Jörg Lichtinger) -
Die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt in Halle sind als Branchentreff und Showcase für deutsche Filmkomponisten nun schon seit einigen Jahren etabliert. Mit der letztjährigen Ausgabe haben die Veranstalter die eigene Bedeutung für die Szene zusätzlich mit einer groß angelegten Filmmusik-Preisverleihung untermauert, mit der man auch auf die Herabwürdigung der Kreativen beim Deutschen Fernsehpreis antworten wollte, dessen Macher 2010 die Kategorien für persönliche Kreativleistungen, darunter die Auszeichnung für die Beste Musik, abgeschafft hatten.

SLIXS – das A-cappella-Sextett

Im kommenden Jahr findet von 1. bis 4. Oktober in Dortmund zum dritten Mal die chor.com statt – die größte Chormesse Deutschlands. Hier bietet der Deutsche Chorverband allen interessierten Sängerinnen und Sängern ein riesiges Programm an Workshops und Vorträgen, Kursen und Konzerten an. Schon jetzt hat die Anmeldephase begonnen, und als kleinen Vorgeschmack veröffentlichen wir den Dezember über drei Filme zu besonderen Highlights der vergangenen chor.com. Hier: Das A-cappella-Sextett „SLIXS”.

Es geht um die Rettung der Jazzspielstätten

04.06.14 (Jörg Lichtinger) -
Vor mehr als 60 Jahren schlossen sich im Nachkriegsdeutschland einige Jazzbegeisterte mit ihren „Hotclubs“ zur Deutschen Jazz Föderation zusammen. Zunächst noch als „Einkaufsgemeinschaft“ für Schallplatten und amerikanische Bands gedacht, wurde die DJF bald auch als Veranstalter für den deutschen Jazz aktiv. 1953 fand in Frankfurt das erste von der Föderation veranstaltete Deutsche Jazzfestival als Werkschau des deutschen Jazz statt. Noch heute gibt es dieses Festival, inzwischen allerdings vom Hessischen Rundfunk und der Stadt Frankfurt veranstaltet, und noch immer ist die DJF als Interessensvertretung deutscher Jazzveranstalter aktiv. Erst kürzlich hat sie als Teil der Bundeskonferenz Jazz auf der Bremer Jazzmesse jazzahead! von sich reden gemacht – mit der Unterzeichnung einer Willenserklärung, die faire Mindestgagen für deutsche Jazzmusiker fordert. Die Präsidentin der DJF, Suzette Yvonne Moissl, erklärt im nmz-Gespräch, warum diese Forderung nicht bedingungslos für alle Veranstalter gelten kann und warum sich traditionelle Jazzclubs dem modernen Jazz öffnen müssen.

„Mach mal was, aber bitte bis nächste Woche“

28.02.14 (Jörg Lichtinger) -
München, Juni 2013, Circus Krone. Mit großem Pomp verleiht der Bayerische Rundfunk in einem feierlichen, von Roger Willemsen moderierten und vom Münchner Rundfunkorchester gestalteten Filmmusikkonzert dem Komponisten Martin Böttcher den „Look & Listen Telepool-BR-Musik-Award“. So langwierig wie der Name des Preises, so schwer scheint es für eine deutsche Rundfunkanstalt, die so sehr von der Arbeit deutscher Komponisten profitiert, zu sein, sich zur Qualität deutscher Filmmusik zu bekennen. Schließlich hießen die Martin Böttcher (Karl-May-, Edgar-Wallace-Filme) vorangegangen Träger des 2010 zum ers­ten Mal verliehenen Preises für „herausragende Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Filmmusik“ Howard Shore (2010), Michel Legrand (2011) und Rachel Portman (2012).

Der Multimedia-Hörsaal zuhause

04.02.14 (Jörg Lichtinger) -
Um dem steigenden Bedarf zu begegnen, den Bereich der audiovisuellen Medien stärker in die Lehrerausbildung zu integrieren, hat die Fakultät Musikpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München einen Online-Kurs ins Rennen geschickt, in dem Studierende mit einigen ausgewählten Medienprogrammen lernen sollen, digitale Inhalte im Spannungsfeld audiovisueller Kunst zu erstellen sowie diese dann später im Unterricht zu vermitteln.

Sprachrohr der Filmkomponisten in Deutschland

04.02.14 (Jörg Lichtinger) -
Im Oktober 2010 beschlossen einige deutsche Filmkomponisten im Münchner Park Café, eine neue Interessenvertretung zu gründen, die für die Belange von Komponisten im Film- und TV-Bereich mit seinen ganz speziellen Rahmenbedingungen eintreten sollte. Die Deutsche Filmkomponistenunion fand schnell Zuspruch in den Reihen der Musikautoren und ist heute das Sprachrohr der Filmkomponisten auf politischer Ebene. Zu ihrem ersten Vorsitzenden wurde der in Berlin lebende Komponist Micki Meuser gewählt. Der ehemalige Bassist von Jazz-Legende Charlie Mariano und Produzent zahlreicher Pop-Acts (Ärzte, Ideal, Ina Deter), der in den vergangenen zwei Jahrzehnten überwiegend Musik zu TV-Serien (MythQuest, Was nicht passt, wird passend gemacht), Spielfilmen (Vorzimmer zur Hölle) und einigen Kinoproduktionen (Obsession) schrieb, spricht im nmz-Interview über die Ziele der DEFKOM und die drängenden Themen, mit denen sie sich beschäftigt.

Über den Dächern des musikalischen Europa

13.11.13 (Jörg Lichtinger) -
2013 feiert der Europäische Musikrat ein Jubiläum, das im Vergleich zum Wagnerjahr einen geringeren Widerhall in der Medienlandschaft gefunden hat. Die nmz hat deshalb die Generalsekretärin dieses Dachverbandes europäischer Musikorganisationen, Simone Dudt, zum Gespräch gebeten. Die studierte Kulturwissenschaftlerin ist seit 2004 beim EMC, publizierte bereits diverse Artikel zum Thema europäische Kulturpolitik und ist außerdem Vizepräsidentin des europäischen Kulturnetzwerks „Culture Action Europe“.

Film-Symphonik im Akkord

30.03.13 (Jörg Lichtinger) -
Peter Wegele: Der Filmkomponist Max Steiner (1888–1971), Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar 2012, 300 S., Abb., € 39,00, ISBN 978-3-205-78801-0
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