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Alle Artikel kategorisiert unter »Ludolf Baucke«

Entdeckerlust und Offenheit für den kreativen Prozess

26.02.10 (Ludolf Baucke) -
„Trommel mit Gewürz“, „Pusterohr mit Marmelade“ oder „100 Regentropfen“ hatten neunjährige Kinder ihre Kompositionen überschrieben. Als diese und andere Beispiele jugendlichen Komponierens in Osnabrück erklangen, wurde rasch klar, dass das kreative Potential von Kindern und Jugendlichen schier unerschöpflich ist. Es muss nur entdeckt und gefördert werden, was mittlerweile an den verschiedensten Orten und unter verschiedensten Voraussetzungen in Deutschland geschieht.

Schiller beflügelt: Vier neue Melodramen mit dem duo pianoworte in Hannover

13.11.09 (Ludolf Baucke) -
Das 1994 vom Schauspieler Helmut Thiele und dem Pianisten Bernd-Christian Schulze gegründete duo pianoworte hat sich ganz dem noch im 19. Jahrhundert florienden, doch längst im Raritätenkabinett gelagerten Melodram verschrieben. Dem Zusammenklang von Sprechsprache und Klaviertönen entlockte es so manche poetische Pointe, und die Reihe der von den Interpreten animierten Komponisten ist so lang, dass mühelos eine melodramatische Performance zum 250. Schiller-Geburtstag arrangiert und in der Musikhochschule Hannover sowie im Schloss Burgdorf uraufgeführt werden konnte.

„Zukunftskonzert“ – ein Symposium in Wolfenbüttel beschäftigt sich mit Musikvermittlung und Aufführungskultur

01.06.08 (Ludolf Baucke) -

Das Publikum von Konzerten mit klassischer Musik wird älter. Seit langem bestehende Konzertreihen werden wegen schrumpfender Nachfrage eingestellt. Der Arbeitsmarkt für die von den Hochschulen im Übermaß ausgebildeten Instrumentalisten und Sänger verengt sich bei gleichzeitig sinkenden Einkommen. Die Hörerzahlen klassischer Kulturprogramme fallen. Der Tonträgermarkt boomt nicht mehr so wie in früheren Zeiten. Gründe für die Krisenmeldungen werden gesucht und Abwehrstrategien entwickelt.

Augen auf, Ohren auf, Mund auf

01.09.00 (Ludolf Baucke) -

zwei Beispiele vorab, weil sie bis zum Expo-Ende zu hören, zu sehen und zu bestaunen sind. Während vor dem norwegischen Pavillon ein Wasserfall mit stündlich 1,6 Millionen Litern Wasser aus fünfzehn Meter Höhe in die Tiefe stürzt, erlebt der hinter den tosenden Wassermassen in das Pavilloninnere vorgedrungene Besucher eine Klang- und Rauminstallation ganz besonderer Art. Marianne Heske hat einen „Raum der Stille“ eingerichtet. Er verkörpert nicht nur Norwegens über weite Entfernungen unberührte Natur, sondern setzt auch einen denkwürdigen Kontrapunkt zu den multimedialen Turbulenzen anderer Industrienationen. Auf die perforierten Aluminiumplatten des 15-mal-15-mal-15-Meter großen Raums hat Marianne Heske ein um den Faktor 2,5 Millionen vergrößertes Bild ihrer Heimat übertragen. Durch die extreme Vergrößerung hat es seine Gegenständlichkeit gegen abstrakt wirkende Farbtönungen eingetauscht. Zu hören ist nicht viel – gelegentlich kullert ein Stein über einen Geröllhang. Im norwegischen Pavillon bestätigt sich John Cages Wahrnehmung, dass es keine absolute Stille gibt.

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