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Alle Artikel kategorisiert unter »Max Nyffeler«

Der Blick in den Abgrund der Klänge

19.05.17 (Max Nyffeler) -
Mit Musik von und mit und aus: Isidora Žebeljan, Oscar Strasnoy, Wolfgang Rihm, Joanne Metcalf, Richard Barrett, Ivan Moody, Salvatore Sciarrino, Hilliard Ensemble, Mauricio Kagel, Francesco Filidei, Michael Beil, Edition Musikfabrik, Singer Pur und Chaya Czernowin.

Reise durch Räume und Zeiten

09.04.17 (Max Nyffeler) -
Aufnahmen von und mit: Sirocco Saxophone Quartet, Isang Yun, Tom Sora, Hermann Kretzschmar, Dieter Schnebel, Frederic Rzewski, Hans Zender, Walter Zimmermann, Wilfried Jentzsch …

Post-Westlich

02.04.17 (Max Nyffeler) -
„Russia‘s foreign minister calls for ‘post-West world order’ in speech to global leaders“, titelte jüngst der britische „Independent“ über den russischen Außenminister Sergej Lawrow. Die schlagwortartig verkürzte Aussage kann man auf newsfront.info ausführlicher nachlesen. Demnach sagte Lawrow: „Die Welt wird objektiv post-westlich. Der Moderne ist es nicht gelungen und wird es auch nicht gelingen, und man muss sich daran gewöhnen, dass die Welt multipolar wird, und dass vor allem die führenden Spieler ihre kollektive Verantwortung für die Welt und Stabilität erkennen und in der Praxis umsetzen müssen.“ Und weiter: „Ich meine damit Westeuropa, die USA, Australien, Neuseeland, also den historischen Wes­ten, der bereits seit Jahrzehnten die erste Geige bei internationalen Angelegenheiten spielte.“ Mittlerweile, so Lawrow, sei es aber zur „Entstehung neuer Machtzentren gekommen“.

Der letzte Mensch

19.03.17 (Max Nyffeler) -
Da bezeichnet einer den bürgerlichen Kunstbegriff „als Nachricht und Beispiel kreativer Souveränität“. Er sieht darin einen „Lichtblick des Menschenbildes“ und eine „tiefgreifende Glückserfahrung“. Verbunden sei das mit einer Begeisterungsfähigkeit und Verantwortung für das, was gemeinhin „Geist“ genannt werde – eine „Sinneserfahrung, worin sich Denken und Fühlen in höchster Aktivität begegnen und uns an unser Potenzial als humane Geschöpfe erinnern“. Autonome Kunst ist für ihn eine „Antwort über den Kopf des Schaffenden hinweg auf die Wirklichkeit“.

Würgt den Sopran !

13.03.17 (Max Nyffeler) -
Musik von Violeta Dinescu, Eres Holz, Johannes Borowski, Stefan Keller, Salvatore Sciarrino, Nikolaus Brass und aus der vordigitalen Ära der elektroakustischen Musik.

Der diversifizierte Markt verlangt eine neue Kreativität

07.03.17 (Max Nyffeler) -
Jeden Februar findet in Berlin während der Berlinale die „Avant Premiè­re“ statt, eine vom Internationalen Musik- und Medienzentrum Wien (IMZ) ausgerichtete Fachmesse der Klassik-Musikfilmproduzenten, die hier während vier Tagen ihre Neuigkeiten präsentieren und verkaufen. Im Dialog mit den Vertrieben und Sendern entstehen die Programme, die der Zuschauer im Lauf der nächsten Jahre zu sehen bekommt. Das Treffen ist eine erstklassige Quelle der Information über die aktuellen Entwicklungen.

Mikrotonaler Glanz, düstere Farbenpracht

12.02.17 (Max Nyffeler) -
Musik von Violeta Dinescu, Enjott Schneider, Klaus Huber, Hans Zender und Luca Lombardi.

Der Raum als kompositorische Größe

12.02.17 (Max Nyffeler) -
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist der Raum zu einer konstitutiven Größe der Komposition geworden. Nach den Pionierarbeiten des ers­ten Nachkriegsjahrzehnts wurden die Raumkonzepte immer differenzierter, und heute gehört die Einbeziehung des Raums schon fast zum guten Ton. Doch was ist eigentlich der musikalische Raum?

Quartett mit Waldesduft

03.02.17 (Max Nyffeler) -
Aus der Ferne sieht die Hamburger Elbphilharmonie großartig aus. Ein sogenanntes Wahrzeichen. Wie eine Sphinx auf dem Felsen thront sie auf ihrem Speicher und wartet auf den Wanderer, der ihre Frage zur Akustik beantworten kann. Und je näher man ihr kommt, desto respektheischender wirkt sie. Majes­tätisch schaut sie hinter den davorstehenden Gebäuden hervor, und steht man davor, wirkt der fast fensterlose Unterbau wie ein riesiger Bunker.

Die Einheit der Musikkultur im Blick

03.02.17 (Max Nyffeler) -
Vor vierzig Jahren galt ein Pianist wie Maurizio Pollini, der in ein und demselben Konzert Beethoven und Stockhausen spielte, noch als kühner Einzelgänger. Eine Generation später sieht das schon ganz anders aus. Für den 1957 in Lyon geborenen Pierre-Laurent Aimard, den diesjährigen Ernst von Siemens-Musikpreisträger, gibt es keinen Gegensatz mehr zwischen Klassikern und Zeitgenossen, beides spielt er mit der gleichen Hingabe. Sein Repertoire reicht von Bach bis Boulez, von Mozart bis Marco Stroppa, wobei der Schwerpunkt deutlich auf der Gegenwartsmusik liegt.
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