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Alle Artikel kategorisiert unter »Max Nyffeler«

Der letzte Mensch

19.03.17 (Max Nyffeler) -
Da bezeichnet einer den bürgerlichen Kunstbegriff „als Nachricht und Beispiel kreativer Souveränität“. Er sieht darin einen „Lichtblick des Menschenbildes“ und eine „tiefgreifende Glückserfahrung“. Verbunden sei das mit einer Begeisterungsfähigkeit und Verantwortung für das, was gemeinhin „Geist“ genannt werde – eine „Sinneserfahrung, worin sich Denken und Fühlen in höchster Aktivität begegnen und uns an unser Potenzial als humane Geschöpfe erinnern“. Autonome Kunst ist für ihn eine „Antwort über den Kopf des Schaffenden hinweg auf die Wirklichkeit“.

Würgt den Sopran !

13.03.17 (Max Nyffeler) -
Musik von Violeta Dinescu, Eres Holz, Johannes Borowski, Stefan Keller, Salvatore Sciarrino, Nikolaus Brass und aus der vordigitalen Ära der elektroakustischen Musik.
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Mikrotonaler Glanz, düstere Farbenpracht

12.02.17 (Max Nyffeler) -
Musik von Violeta Dinescu, Enjott Schneider, Klaus Huber, Hans Zender und Luca Lombardi.

Der Raum als kompositorische Größe

12.02.17 (Max Nyffeler) -
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist der Raum zu einer konstitutiven Größe der Komposition geworden. Nach den Pionierarbeiten des ers­ten Nachkriegsjahrzehnts wurden die Raumkonzepte immer differenzierter, und heute gehört die Einbeziehung des Raums schon fast zum guten Ton. Doch was ist eigentlich der musikalische Raum?

Quartett mit Waldesduft

03.02.17 (Max Nyffeler) -
Aus der Ferne sieht die Hamburger Elbphilharmonie großartig aus. Ein sogenanntes Wahrzeichen. Wie eine Sphinx auf dem Felsen thront sie auf ihrem Speicher und wartet auf den Wanderer, der ihre Frage zur Akustik beantworten kann. Und je näher man ihr kommt, desto respektheischender wirkt sie. Majes­tätisch schaut sie hinter den davorstehenden Gebäuden hervor, und steht man davor, wirkt der fast fensterlose Unterbau wie ein riesiger Bunker.

Die Einheit der Musikkultur im Blick

03.02.17 (Max Nyffeler) -
Vor vierzig Jahren galt ein Pianist wie Maurizio Pollini, der in ein und demselben Konzert Beethoven und Stockhausen spielte, noch als kühner Einzelgänger. Eine Generation später sieht das schon ganz anders aus. Für den 1957 in Lyon geborenen Pierre-Laurent Aimard, den diesjährigen Ernst von Siemens-Musikpreisträger, gibt es keinen Gegensatz mehr zwischen Klassikern und Zeitgenossen, beides spielt er mit der gleichen Hingabe. Sein Repertoire reicht von Bach bis Boulez, von Mozart bis Marco Stroppa, wobei der Schwerpunkt deutlich auf der Gegenwartsmusik liegt.

Das Loch

01.12.16 (Max Nyffeler) -
Vor kurzem ging diese Meldung durch die Medien: „30 Meter lang, 27 Meter breit, 15 Meter tief: Das waren die Ausmaße eines enormen Erdlochs, das sich vergangene Woche in der japanischen Stadt Fukuoka aufgetan hat. Nur sieben Tage später ist davon nichts mehr zu sehen.“ Das Loch, das durch den Bau einer U-Bahn entstanden war, wurde innerhalb einer Woche repariert, der Verkehr auf der fünfspurigen Straßen fließt wieder normal. Die Effizienz, mit der in Japan solche Probleme gelöst werden, weckt unser Staunen. Nicht lange reden, sondern handeln.

Musikalische Rituale von suggestiver Kraft

03.11.16 (Max Nyffeler) -
Unter Beobachtung: Morton Subotnick, Jo Kondo, Meredith Monk, Brice Pauset und die Donaueschinger Musiktage 2015.

Gruppenzwang

28.10.16 (Max Nyffeler) -
Neulich war in einem längeren Zeitungsartikel zu lesen, was man unter der sogenannten „Generation Y“ zu verstehen hat: Mittelstand, Geburtsjahrgänge ungefähr 1980 bis 1999, technikaffin, selbstbewusst bis egoistisch, wählerisch in den Ansprüchen und mit einer Schlagseite zu Discokultur. Der Autor des Artikels, der sich altersmäßig auch gerade noch dazurechnet, hatte eine Wochenendparty irgendwo in den polnischen Wäldern besucht, wo zwei Tage lang reiche Westler gegen teures Eintrittsgeld sich zu monotoner Elektromusik die überschüssige Energie aus dem Leib zappelten und mit Drogen zudröhnten. Die Generation Y in Aktion.
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