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Alle Artikel kategorisiert unter »Nina Polaschegg«

„Out To Lunch“

01.07.06 (Nina Polaschegg) -

Beheimatet in der großen Weite des Nordens

01.06.04 (Nina Polaschegg) -

Der nächste Berg ist hinter Oslo – zumindest von Hamburg aus gesehen. Fjell, Wasserfälle, Mitternachtssonne, Wanderer mit großen Rucksäcken und dunkle, tief verschneite Wintermonate, diese Bilder werden einem Jeden bei dem Gedanken an Norwegen durch den Kopf gehen. Dazu Musik: schnarrende Hardangerfideln, Griegs Per Gynt. Doch halt, Norwegen ist weit mehr als eine landschaftlich-musikalische Idylle. In Norwegen, wie in ganz Skandinavien, existiert eine lebendige und vielfältige Musikszene, die gerade in ihren experimentellen und jazzverwandten Ausprägungen nicht zu unterschätzen und in den gemäßigten Zonen Mitteleuropas zum Teil noch viel zu wenig bekannt ist.

Zeitgenössisches an den Mann bringen

01.02.04 (Nina Polaschegg) -

„Kammermusik neu erleben“, so das Motto des 2000 gegründeten und in Hamburg ansässigen Vereins „kammermusik heute e.V.“. Allerdings gibt es keine festen Mitgliederbeiträge, sondern jedes Mitglied unterstützt nach seinen Interessen und finanziellen Möglichkeiten – und zwar ganz gezielte Projekte, Auftragskompositionen, Uraufführungen, einzelne Konzerte.

Die Tiefe wurde hoch differenziert

01.05.03 (Nina Polaschegg) -

Ein Kleinwagen, auf dem Dachgepäckträger zwei Kontrabässe, gut verschnürt und in Plastikhüllen verpackt. Die Insassen des Autos haben zusammen mit ihren Bässen eine weite Strecke zurückgelegt. Doch sind sie längst nicht die Einzigen, die solche Entfernungen zurückgelegt haben, um für eine Woche nach Michaelstein zu kommen und Kontrabasskollegen zu treffen. Fast alle der 54 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer der von Professor Klaus Trumpf (München) nun-mehr schon zum 21. Mal mit unermüdlichem Engagement organisierten Kontrabasswoche kommen aus Ost- oder Südosteuropa. Finanziell werden sie großzügig unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde Stiftung Kloster Michaelstein. Eine Woche lang ist ein Stimmengewirr aus russisch, slowakisch, polnisch, bulgarisch, ungarisch, tschechisch, serbisch und türkisch zu hören. Hinzu gesellen sich deutsch und englisch, Verständigungsschwierigkeiten gibt es so gut wie keine. Was zieht so viele Bassisten nach Michaelstein, wenn auch erstaunlicherweise kaum Studierende deutscher Musikhochschulen?

Neues bei col legno

01.04.03 (Nina Polaschegg) -

Mehrere kurze Walzer. Walzer zu vier Händen von Franz Schubert, Johannes Brahms, Edvard Grieg, Paul Hindemith und Wolfgang Rihm; Klavierduo Andreas Grau & Götz Schumacher

Vermarktungsprobleme abseits des Mainstreams

01.09.01 (Nina Polaschegg) -

Neue Einfachheit der Labelgründung dank vereinfachter Produktionsmöglichkeiten? Dieser Schluss mag nahe liegen, seit sich die Produktion mittels Harddiscrecording und die CD-Pressung im Vergleich zu früher deutlich verbilligt hat und sich im Zuge der Interneteuphorie das Netz als einfacher und scheinbar jedermann zugänglicher Vertrieb darstellt. Wenn sich auch das ein oder andere kleine selbstständige CD-Label aufgrund dieser inzwischen verhältnismäßig einfachen Produktionsmöglichkeiten gegründet haben mag, so ist dies keineswegs für alle zutreffend – und ein Werturteil kann dies schon gar nicht sein. Zu verschieden sind die Motivationen für die Gründung eines weiteren Labels, für das Wagnis, einen fast undurchdringlichen Dschungel zu betreten. Die größten Schwierigkeiten eines solchen Kleinunternehmens lassen sich mit einem Wort benennen: der Hürdenlauf des Vertriebs. Was steckt hinter diesem scheinbaren Zauberwort, welche Varianten von Vertrieben gibt es? Welche Bedeutung hat ein Vertrieb für Künstler und Produzenten, vor allem, wenn es sich um Kleinlabels handelt, die neue und improvisierte Musik im weitesten Sinne produzieren?

Ungewohntes Hören von Musik und Klängen

01.12.99 (Nina Polaschegg) -

„Es ist nie genug“ – so begann die nverlesene Jubiläumsrede von Henk Heuvelman, dem Direktor der Gaudeamusstiftung. Er betonte den regen – auch internationalen – Austausch zwischen Publikum, Musikern und Komponisten, dem in Lüneburg nun seit 25 Jahre Raum gegeben wird. Er ermunterte die Veranstalter, die Flinte nicht ins Korn zu werfen und sich von all den Schwierigkeiten, die die Neue Musik immer wieder, auch im Kontext kulturpolitischer Diskussionen hat, nicht entmutigen zu lassen. Und er weiß, dass sich die Mühe jedes Mal wieder lohnt. Auch dieses Jahr bot das Lüneburger Festival eine Vielzahl von interessanten, neuen Eindrücken und Anregungen: zum Hören, Spielen und Komponieren gleichermaßen. Wie auch in den vergangenen Jahren umfassten die einzelnen Konzerte ein breites Spektrum musikalischer Stile, Formen und Techniken.

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