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Alle Artikel kategorisiert unter »Rüdiger Pfeiffer«

Anspruchsvolle Herausforderungen im Land der Musik

22.01.17 (Rüdiger Pfeiffer) -
Sachsen-Anhalt feiert sich gern als Land der Musik, insbesondere der Barockmusik. Doch auch für das zeitgenössische Musikschaffen wird einiges getan, auch wenn es bekanntlich zumeist weniger die sporadisch auf Hochglanz polierten Impulse, sondern vielmehr die kontinuierlichen und beharrlichen Kleinarbeiten mit Kindern und Jugendlichen am Instrument sind, die langfristige Erfolge zu zeitigen und auch der jungen Generation Freude an neuen Klängen, Rhythmen und Kompositionen zu vermitteln vermögen – Musikanten und Publikum von morgen. Der Landesverband Sachsen-Anhalt im Deutschen Tonkünstlerverband hat mit seiner Vorsitzenden, der Musikwissenschaftlerin Dr. Sigrid Hansen, und seinen hoch motivierten Mitgliedern in den 25 Jahren seit seiner Wiedergründung einen beachtlichen und wirkungsmächtigen Anteil daran.

„Das klang so frisch in unser Ohr“

18.12.16 (Rüdiger Pfeiffer) -
„Das klang so frisch in unser Ohr und Herz“ – diese Zeile aus dem Gedicht „Am Jahrestag“ von Theodor Fontane klang nach dem Festkonzert anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Privatmusikschule Schuffenhauer Magdeburg noch lange nach. Doch auch die Jubliarin selbst hatte für ihre Schüler und Schülerinnen ein Geschenk parat: eine neue Notenedition „Feste feiern“ – Geburtstagslieder zwei- und vierhändig für Klavier oder Keyboard gesetzt, herausgegeben von Dorothea Schuffenhauer im Bellmann Musikverlag.

24 Jahre Kontinuität

24.04.16 (Rüdiger Pfeiffer) -
Als wären die bewegenden Themen des Herbstes 2015 lange vorauszusehen gewesen, war bei der Programmplanung des Tonkünstlerfestes Sachsen- Anhalt als Motto aus Luigi Nonos „Intolleranza“ vom Jahr 1960 der Spruch gewählt worden: „Lebendig ist, wer wach bleibt und sich anderen schenkt, das Beste gibt, niemals rechnet ...“. Zugleich sollte damit auch des 25. Todestags des Komponisten gedacht werden. Darüber hinaus erweist sich die Thematik auch 55 Jahre nach Entstehung des komplexen Werkes mit seiner Brecht`schen Botschaft „An die Nachgeborenen“ in ihrer Komplexität als höchst aktuell.

Musikalischen Grundakkord erhalten – trotz Kahlschlagpolitik

18.11.12 (Rüdiger Pfeiffer) -
Seit der sogenannten Strukturreform der professionellen Musikszene mag die Altmark – diese auf Albrecht den Bären zurückgehende „Wiege Brandenburgs und Preußens“ – als ein klangloser Fleck im heutigen nördlichen Sachsen-Anhalt zwischen der Landeshauptstadt Magdeburg erscheinen: Nach der Auflösung des Konzertorchesters Salzwedel und der Abschaffung der Musiktheater-Sparte mit Orchester am Stendaler Theater wurde nunmehr die Schließung des Instituts für Musik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vollzogen, an dem vor allem Musikpädagogen für die Musikschulen und für das Lehramt ausgebildet wurden und die häufig ihren Weg in Sachsen-Anhalts Norden gefunden hatten.
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