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Arnulf Herrmann. Foto: © Heile Clemens

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Arnulf Herrmann auf Kompositionsprofessur an der Eisler berufen

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Der Komponist Arnulf Herrmann wird zum Wintersemester 2026/27 auf eine Professur für Komposition an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin berufen. Prof. Arnulf Herrmann ist Alumnus der Eisler und hatte seit 2014 eine Kompositionsprofessur an der HfM Saar in Saarbrücken inne. 

Arnulf Herrmann studierte zunächst Klavier in München und anschließend Komposition und Musiktheorie in Dresden, Paris und Berlin u.a. bei Friedrich Goldmann, Gérard Grisey und Emmanuel Nunes. An der Eisler schloss er sein Studium als Meisterschüler bei Prof. Hanspeter Kyburz ab, dessen Nachfolge er nunmehr antritt.

Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter das Stipendium der Villa Massimo in Rom (2008) und den Förderpreis Komposition der Ernst von Siemens-Musikstiftung (2010). Ihn verbindet eine enge Zusammenarbeit mit führenden Orchestern und Ensembles für zeitgenössische Musik. Sein Werkkatalog reicht von Solostücken über Kammermusik, Ensemble, Tanz, Orchester bis hin zur Oper. 

„Aus dem Tritt geratene Rhythmen, mikrotonale Irritationen, melodische Verformungen – Arnulf Herrmann, geboren 1968, ist ein Meister der Gestaltung von beschädigten und schwankenden Texturen. In seiner Musik entwirft er oft Veränderungsprozesse von zuvor eingeführten Modellen, die anschaulich nachvollzogen werden können. Besonders eindringlich zeigt sich dies in Werken, die Ängste und seelische Grenzerfahrungen thematisieren, wie in dem 2012 im Rahmen der Münchener Biennale uraufgeführten Musiktheaterwerk Wasser und in der Oper Der Mieter (Oper Frankfurt, 2017), nach einem Roman von Roland Topor. Aber auch lakonischer Humor und groteske Klangwelten sind dieser Musik nicht fremd“, schreibt der Musikwissenschaftler Markus Böggemann über den Komponisten. 

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