Otto sieht Kultur-Flatrate als Einstieg in «Kultur-Sozialismus»


25.07.09 -
Berlin - Der FDP-Kulturpolitiker Hans-Joachim Otto lehnt die derzeit viel diskutierte Einführung einer Kultur-Flatrate ab. «Das wäre der Einstieg in den Kultur-Sozialismus», sagte Otto in Berlin. Eine Gesellschaft, in der geistige Eigentumsrechte nichts mehr zählten, Kulturschaffende enteignet würden und eine undurchschaubare Mammutbürokratie Geld verteile, werde «intellektuell und kulturell versiegen».
25.07.2009 - Von Agentur ddp, KIZ

«Mit sozialistischen Maßnahmen ist noch nirgendwo eine vielfältige, bunte, kritische und interessante Kulturlandschaft erhalten geblieben - geschweige denn entstanden», betonte Otto. Schriftsteller, Übersetzer und Verlage hatten am 23. Juli einen Fragenkatalog zur Kultur-Flatrate an die SPD und die Grünen angekündigt. Die beiden Parteien befürworten eine Kultur-Flatrate. Die Musikindustrie hat diese bereits abgelehnt.

 

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