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Andrea Fink, Dr. Alexander Krause, Andrea Schlegel-Nolte, Prof. Rudolf Ramming, Prof. Michael Forster. Foto: TKV Bayern

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Tonkünstlerverband Bayern stellt Weichen für die Zukunft

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Vorstand bestätigt und strategische Schwerpunkte festgelegt
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Die Delegiertenversammlung des Ton­künstlerverbands Bayern (TKVB) fand am 9. Mai 2026 in Nürnberg statt. Sie stand im Zeichen wichtiger personeller Entscheidungen, der Verabschiedung des Haushalts 2026 sowie intensiver Beratungen zur zukünftigen Verbands­arbeit und zur Situation freiberuflicher Musikschaffender. 

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Die Delegierten verabschiedeten ein­stimmig den Haushalt 2026. Schwer­punkte der Beratungen waren Öffent­lichkeitsarbeit, Mitgliederentwicklung sowie aktuelle Umfrageergebnisse. Vorgestellt wurde eine Mitgliederkam­pagne mit Social-Media-Aktivitäten, Kooperationen mit Ausbildungsstät­ten und vereinfachten digitalen Bei­trittswegen. 

Die Ergebnisse mehrerer Umfra­gen zu Digitalisierung im Musikunter­richt, Ganztagsangeboten und zur be­ruflichen Situation freiberuflicher Mu­sikschaffender verdeutlichen insbe­sondere den Bedarf an Fortbildungen, verbesserten Rahmenbedingungen und stärkerer Vernetzung innerhalb der Branche. 

Bei den Vorstandswahlen wurde Dr. Alexander Krause als 1. Vorsitzen­der bestätigt. Neu im Amt der 1. stell­vertretenden Vorsitzenden ist Andrea Fink, die weiterhin als Generalsekre­tärin tätig bleibt. Damit werden stra­tegische Ausrichtung, Verbandskoor­dination und Geschäftsstellenleitung enger verzahnt. Ziel ist eine moder­ne, effiziente und zukunftsorientierte Verbandsstruktur. Zum 2. stellvertre­tenden Vorsitzenden wurde Prof. Ru­dolf Ramming gewählt. Die Funktion der Schatzmeisterin übernimmt An­drea Schlegel-Nolte, als Schriftführer wurde Prof. Michael Forster neu ge­wählt. Die Delegiertenversammlung dankte Prof. Barbara Metzger und Prof. Eckhart Hermann für ihr lang­jähriges Engagement und ihren Einsatz für den Verband und die musikalische Bildungsarbeit in Bayern. 

Ein weiterer Schwerpunkt war der Bericht zur Neustrukturierung der För­derung Privater Musikinstitute sowie deren Umsetzung. Diskutiert wurden insbesondere die aktuelle Situation im Zusammenhang mit dem „Herrenberg- Urteil“, die Verlängerung von Über­gangsregelungen sowie die zukünftige Ausgestaltung. Ziel bleibt die rechtssi­chere und zukunftsfähige Gestaltung selbstständiger künstlerischer und mu­sikpädagogischer Tätigkeiten. 

Die Ausschüsse und Regionalverbän­de berichteten über ihre Arbeit und es erfolgte ein intensiver Austausch zu ak­tuellen Entwicklungen und kulturpoli­tischen Herausforderungen im Musik-und Kulturbereich. Zudem informierte der Vorstand über die Zusammenarbeit auf der Ebene der Dachverbände Deut­scher Tonkünstlerverband (DTKV), Bayerischer Musikrat (BMR) und Stän­dige Konferenz für Kunst & Kultur in Bayern (SK³). 

Der Tonkünstlerverband Bayern dankt dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) für die kontinuierliche Un­terstützung und den konstruktiven Aus­tausch. 

Weitere Informationen: 
www.dtkvbayern.de 

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