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ETHNO – muss man erleben. Foto: Carolin Daub

ETHNO – muss man erleben. Foto: Carolin Daub

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Neue Perspektiven, andere Klänge

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ETHNO Germany und ETHNO Studio setzen Zeichen für den kulturellen Austausch
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Wie können Menschen aus veschiedenen Teilen der Welt gemeinsam musizieren? Im Dezember wird das Projekt mit dem Kirchheimbolander Friedenstagepreis ausgezeichnet. 

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Wenn junge Musiker:innen aus ver­schiedenen Ländern bei ETHNO ein Lied aus ihrer Heimat mitbringen, be­ginnt ein musikalischer Austausch: Es wird einander zugehört, gemeinsam ausprobiert und weiterentwickelt. Aus dem, was Einzelne mitbringen, ent­steht Musik, die alle miteinander tei­len. Mit ETHNO Germany vom 3. bis 13. September und ETHNO Studio vom 2. bis 11. Oktober führte die Jeunesses Musicales Rheinland-Pfalz dieses Kon­zept auch 2026 fort. 

Lernen im Peer-to Peer-Prinzip 

Teilnehmende bringen traditionelle Lieder aus ihren Kulturen mit und ver­mitteln diese einander nach Gehör, ohne Noten. Gemeinsam werden Ar­rangements erarbeitet und dirigiert. Das gibt auch vertrautem Material ei­nen frischen Blick. Mentor:innen be­gleiten diesen Prozess musikalisch, geben Impulse und schaffen den Rah­men, in dem die jungen Musiker:innen eigenständig arbeiten und entscheiden können. 

Im Tonstudio produzieren 

Wer bei ETHNO mitmacht, erlebt, dass die eigene Stimme zählt. Die Teilnehmenden lernen, Ideen anderer aufzunehmen, die eigene Perspekti­ve einzubringen und gemeinsam Ent­scheidungen zu treffen. Das ETHNO Studio in Limburgerhof führt die­sen Gedanken weiter: In einem pro­fessionellen Musikstudio lernen die Musiker:innen, Musik zu arrangieren, aufzunehmen und zu produzieren. Sie erwerben Grundlagen im Audio En­gineering, übernehmen die Rolle von Produzent:innen und leiten selbst Ar­rangement- und Aufnahmesessions. Das Ziel: Musik künftig selbstständig aufnehmen und produzieren zu kön­nen und in transkultureller Zusam­menarbeit Verantwortung zu über­nehmen. 

Auszeichnung: Kunst als Friedensstifterin 

Dass diese Arbeit über die Musik hi­naus wirkt, würdigen die Kirchheim­bolander Friedenstage. Unter dem Motto „Kunst als Friedensstifterin“ wird ETHNO Germany mit dem Frie­denstagepreis 2026 ausgezeichnet. Die Friedenstage verstehen das Projekt als gelebte Friedensarbeit auf Augen­höhe, in der junge Menschen aus ver­schiedenen Ländern und Kulturen ih­ren Kulturreichtum teilen. 

ETHNO im Film erleben 

Wer Einblicke zu ETHNO gewinnen möchte, kann dies nun auch im Kino tun: Der Dokumentarfilm „Als ob die Welt tanzt“ von Mario Di Carlo beglei­tet Musiker:innen und Tänzer:innen beim ETHNO Germany Camp auf der Burg Lichtenberg bei Kusel, bei den Konzerten, vor allem aber bei den Pro­ben und in den Momenten dazwischen. „Titel, Thesen, Temperamente“ wür­digte ihn als berührenden Film da­rüber, wie Jugendliche über Grenzen und Sprachbarrieren hinweg etwas Einzigartiges schaffen. SWR Kultur hob hervor, wie nah der Film den Ju­gendlichen kommt. Seit der Premie­re beim Festival des Deutschen Films im August 2025 läuft der Film an zahl­reichen Orten. 

Wo unterschiedliche musikalische Erfahrungen aufeinandertreffen, ent­stehen neue Perspektiven, neue Klang­vorstellungen und herausragende künstlerische Ergebnisse. ETHNO verbindet damit musikalische Bildung, Verantwortung und künstlerische Kreativität auf Augenhöhe mit einem klaren Fokus auf musikalische Qualität. 

Wer diese Offenheit, Teamgeist und Musik selbst erleben und unterstützen möchte, ist eingeladen, ETHNO ken­nenzulernen und Kontakt aufzunehmen unter www.ethnogermany.de 

 

Film „Als ob die Welt tanzt“: 19. No­vember, 19 Uhr, Aula des Gymnasi­ums Weierhof, Kirchheimbolanden (im Rahmen der Friedenstage) 
Friedensmatinee mit Preisverleihung: 6. Dezember 2026, 11 Uhr in der Stadthalle an der Orangerie Kirch­heimbolanden 
Filmanfragen: https://alsobdiewelt­tanzt.de/ & kontakt@alsobdiewelt­tanzt.de 

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