„Fachkräftemangel, fehlende öffentliche Mittel für Musikschulen und die Erhöhungen von Gebühren gefährden in ganz Deutschland die Chancen unserer Kinder, ihr individuelles Potential voll zu entwickeln und kulturelle Teilhabe zu erfahren. Deshalb öffnet sich die Schere zwischen denjenigen Familien, für die Musikschulunterricht weiter bezahlbar ist und denjenigen, die aus finanziellen Gründen darauf verzichten müssen.“ – so der Vorsitzende der Bundes-Eltern-Vertretung Jörg Zintl während der Hauptarbeitstagung des VdM im April 2026 in Erfurt. Er folgerte daraus, diese Probleme seien daher auch Themen der Eltern von Lernenden an den Musikschulen.
Chancen für unsere Kinder bewahren
Die Verbundenheit zwischen dem VdM und der Bundes-Eltern-Vertretung (BEV) wurde durch die Anwesenheit des VdM-Vorsitzenden Friedrich-Koh Dolge bei der jährlichen Mitgliederversammlung der BEV unterstrichen, die im Anschluss an die Hauptarbeitstagung in den Räumen der Musikschule der Stadt Erfurt stattfand. Die Vollversammlung der Landeselternvertretungen begrüßte besonders herzl ich Annekathrin Tschäpe aus Brandenburg, wo sich nach einer Pause die Landeselternvertretung wieder neu gegründet hat.
Die in Präsenz und digital teilnehmenden Delegierten diskutierten konkrete Maßnahmen und Strategien sowohl zur Stärkung der Elternmitwirkung vor Ort als auch zur Bündelung von Initiativen auf Bundesebene. Für engagierte Eltern – aber auch Schulleitungen – werden Informationsangebote zur Gründung oder Wiederbelebung von Elternvertretungen und Fördervereinen weiter ausgebaut.
Der in Erfurt von der BEV erneut angebotene Workshop für Schulleitungen „Eltern als starke Partner der Musikschule“ war dabei ein wichtiger Beitrag, an dem viele interessierte Musikschulleitungen teilnahmen.
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