Anfang August wurde Nicolás Pasquet mit dem mit 25.000 Euro dotierten Würth Preis der Jeunesses Musicales Deutschland ausgezeichnet. Der renommierte Dirigenten-Ausbilder erhielt die Auszeichnung für seine „vorbildliche Dirigierhaltung fern von jeglicher Maestro-Attitüde“ sowie seine Überzeugung, dass die Arbeit mit Jugendorchestern die beste Schule für gute Dirigentinnen und Dirigenten ist, so die Begründung der Jeunesses Musicales Deutschland, die in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen feiert.
Nicolás Pasquet. Foto: Ufuk Arslan
Den Lernort Jugendorchester gestalten
Nicolás Pasquet verstehe Jugendorchester als idealen Lernort und Resonanzraum, und wecke bei jungen Musikerinnen und Musikern Begeisterung und musikalische Inspiration so JMD-Präsident Johannes Freyer bei der Preisverleihung. Die Laudatio hielt Martijn Dendievel, Chefdirigent des Symfonieorkest Vlaanderen: „Nicolás Pasquet verdient diesen Preis, weil er sein Leben nicht nur der Musik gewidmet hat, sondern vor allem den Menschen, die durch Musik wachsen, ihren eigenen Weg finden und ihre Persönlichkeit entfalten konnten.“ Den Preis überreichten Johannes Freyer und der Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Würth Johannes Schmalzl.
An der Preisverleihung im Carmen Würth Forum am Stammsitz der Würth-Gruppe in Künzelsau in Baden-Württemberg nahmen rund 950 Gäste teil. Im anschließenden Konzert mit dem Landesjugendsinfonieorchester Hessen begeisterten Pasquet und das Orchester mit der Akademischen Festouvertüre op. 80 von Johannes Brahms und dem Konzert für Orchester von Béla Bartók.
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