Das Kansas City Symphony Orchestra (KCS) verlängert den Vertrag mit seinem Chefdirigenten und Künstlerischen Leiter Matthias Pintscher um fünf Jahre bis zur Spielzeit 2033/34, wie das Orchester kürzlich bekanntgab. Die Vertragsverlängerung bekräftigt das Vertrauen des Orchesters in Pintschers Vision und knüpft an die Dynamik seiner bisherigen Amtszeit an, die mit der Spielzeit 2024/25 begann und das Ansehen des Orchesters auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene gestärkt hat.
Seit seinem Amtsantritt als fünfter Musikdirektor des Kansas City Symphony Orchestra hat Pintscher maßgeblich zur Gestaltung einer mutigen künstlerischen Ausrichtung des Ensembles beigetragen, darunter das anhaltende Bekenntnis zu künstlerischer Exzellenz und zur Verbindung mit der Gesellschaft, sowie ein überzeugendes Programm, das Meisterwerke mit zeitgenössischen Stimmen in Einklang bringt. Unter seiner Führung wird der Einfluss des Symphonieorchesters in Kansas City weiter vertieft und gleichzeitig der Ruf der Institution auf der internationalen Bühne weiter gestärkt werden.
Zu Beginn seiner ersten Amtszeit leitete Matthias Pintscher im August 2024 das KCS auf der von Publikum und Presse gefeierten allerersten Europatournee des Orchesters. Diesen Sommer kann das Publikum in Europa das Orchester und Matthias Pintscher erneut im Concertgebouw Amsterdam (27. August), in der Hamburger Elbphilharmonie (29. August) und in der Philharmonie Berlin (30. August) erleben.
Matthias Pintscher: „Das Kansas City Symphony ist wirklich ein besonderes und bemerkenswertes Orchester mit einer sehr offenen Einstellung, und ich fühle mich geehrt, mit ihnen eine Wahlfamilie zu bilden. Ich bin ungemein stolz auf die Arbeit, die wir gemeinsam geleistet haben, und ich bin dankbar für das Vertrauen der Musiker, des Vorstands, der Mitarbeiter und der Stadtgesellschaft. Ich freue mich darauf, unsere Zusammenarbeit mit Neugier, Energie und einem gemeinsamen Sinn für Zielstrebigkeit und Zugehörigkeit fortzusetzen, um diese Gesellschaft zu inspirieren.“
Als international anerkannter Dirigent und Komponist hat Pintscher dem Kansas City Symphony Orchestra eine ganz eigene Note verliehen. Als Musikdirektor ist er dafür verantwortlich, die künstlerische Weiterentwicklung des Orchesters sicherzustellen, die klassischen Konzerte des Orchesters zu dirigieren, das Orchester auf Auftritte vorzubereiten und eng mit Gastdirigenten und Solisten zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus komponiert Pintscher regelmäßig, kuratiert und gibt innovative Kompositionen und Konzertreihen in Auftrag.
Pintscher hat in seinen ersten beiden Spielzeiten mit dem Orchester, das aus 80 festangestellten Musiker*innen aus aller Welt besteht, einen mutigen Kurs eingeschlagen. Seit seinem Amtsantritt in der Spielzeit 2024/25 hat er zehn neue Musiker*innen engagiert, drei davon auf Solopositionen, und fünf KCS-Musiker*innen, die bereits vor seiner Ernennung eingestellt worden waren, eine Festanstellung gewährt. Zu den Gastkünstlern zählten Gil Shaham (Violine), Emmanuel Pahud (Flöte), Michelle Cann (Klavier), Tamara Stefanovich (Klavier), Conrad Tao (Klavier), Jean-Yves Thibaudet (Klavier), George Li (Klavier), Leila Josefowicz (Violine) und Yefim Bronfman (Klavier), wobei zudem zahlreiche KCS-Musiker*innen als Solist*innen auftraten. Jede Spielzeit umfasste eines der fünf Klavierkonzerte Beethovens in Kombination mit einem neuen Auftragswerk für Klavier und Orchester, zunächst von Conrad Tao, dann von Lisa Streich und ab der Spielzeit 2026/27 von Chris Rogerson. Im Mai 2026 fand die Weltpremiere von Pintschers bislang ambitioniertestem Projekt statt: ein 60-minütiges Werk, inspiriert von den sieben Tagen der göttlichen Schöpfung im Buch Genesis, komponiert von sieben verschiedenen Komponisten – einem für jeden Tag.
Das Kansas City Symphony hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Wachstumsentwicklung hingelegt, was zum großen Teil Pintschers Führung zu verdanken ist. In seiner 44. Spielzeit hat sich das KCS einen Platz unter den 20 besten Orchestern der USA gesichert. In der vergangenen Spielzeit gab das KCS mehr als 340 Konzerte – so viele wie kein anderes amerikanisches Orchester. Ende August folgt die zweite Europatournee des Orchesters, mit Konzerten in Amsterdam sowie in Hamburg und Berlin in Pintschers Heimatland Deutschland.
Danny Beckley, Präsident und CEO des Kansas City Symphony Orchestra: „In den drei Jahren, in denen ich eng mit Matthias Pintscher zusammengearbeitet habe (ein Jahr in der Planung und zwei Spielzeiten als Musikdirektor), kann ich Ihnen versichern, dass er die Liebe verkörpert. Er liebt unsere Musiker, er liebt unser Publikum, er liebt unsere Stadt, und wir lieben ihn ebenfalls. Aber es geht noch darüber hinaus – Liebe prägt den Kern seines künstlerischen Ausdrucks, denn diese Liebe zueinander lässt sich durch Musik und Klänge zum Ausdruck bringen, die unsere Menschlichkeit ansprechen. Matthias ist ein ganz besonderer Musiker, aber mehr noch ist er ein ganz besonderer Mensch. Dass wir ihn nach Kansas City holen konnten, spricht für die Menschen, die hier leben, für die herzliche, persönliche Kultur unserer Stadt und für das unglaubliche Engagement dieser Gemeinschaft für die Musik. Wir könnten nicht begeisterter sein, weiterhin mit ihm zusammenzuarbeiten, während das Kansas City Symphony Orchestra sein unglaubliches Wachstum fortsetzt.“
Mit Blick auf die Zukunft des Symphonieorchesters wird Pintschers Leitung weiterhin dazu beitragen, die künstlerischen Ambitionen des Orchesters voranzutreiben, Innovationen zu fördern und seine Reichweite in der Region und darüber hinaus zu vergrößern.
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