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Trauer um Dolly Parton

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Trauer um Dolly Parton - Flaggen in USA auf halbmast

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Fans in aller Welt trauern um die Country-Ikone Dolly Parton. Auch US-Präsident Trump ehrt die Sängerin nach ihrem Tod für ihr Ausnahmetalent. Ihr «Walk of Fame»-Stern wird mit Blumen geschmückt.

Weltweite Trauer und emotionale Tribute nach dem Tod von Dolly Parton: Popstar Elton John würdigte sie als «gigantische Künstlerin» mit dem «gütigsten Herz», Oscar-Preisträgerin Jane Fonda schrieb, Millionen Menschen trauerten um die Country-Ikone, US-Präsident Donald Trump ließ die Fahnen im ganzen Land für eine Woche auf halbmast setzen. «Ruhe in Frieden, Dolly!», schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Ihren Tod nannte er einen «wahren Verlust für Millionen von Menschen».

Parton ist nach übereinstimmenden Medienberichten an Krebs gestorben. Sie habe tapfer «einen kurzen Kampf» gegen eine Krebserkrankung geführt und sei in einem Krebszentrum im Kreise ihrer Angehörigen gestorben, hieß es am Dienstagabend (Ortszeit) in einer Mitteilung ihres Teams, die US-Medien vorlag.

Wenige Stunden zuvor hatte ihre Agentur bekannt gemacht, dass Parton «friedlich» im Alter von 80 Jahren in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee gestorben sei. In einem Video auf ihrer Instagram-Seite teilte die Familie mit: «Die Traurigkeit ist mit uns, aber nicht mit Dolly. Sie hat ihr Leben gelebt.» Aus gesundheitlichen Gründen hatte die Sängerin im Mai eine für September geplante Konzertreihe in Las Vegas abgesagt.

Die Nachricht von Partons Tod löste weltweit Bestürzung aus. Auf ihrer Sternenplakette auf Hollywoods «Walk of Fame» wurden Blumensträuße abgelegt. 1984 war die Sängerin dort gemeinsam mit Sylvester Stallone, ihrem Co-Star aus der Musical-Romanze «Rhinestone», verewigt worden. Zu Ehren der verstorbenen Künstlerin tauchte das Empire State Building in New York die Spitze des Gebäudes am Abend in glitzerndes, rosa Licht, wie die Betreiber mitteilten.

Tribute von Stars - «Schockiert und am Boden zerstört»

Popstar Elton John schrieb in einer Instagram-Story: «Schockiert und am Boden zerstört, von Dollys Tod zu hören. Eine gigantische Künstlerin - einzigartig und unersetzlich, mit dem gütigsten Herz.»

Auch Taylor Swift und Beyoncé als zwei der erfolgreichsten US-Musikerinnen der Gegenwart würdigten Parton. «Eine Welt ohne Dolly fühlt sich weder möglich noch real oder richtig an», erklärte Swift in einem Statement, das unter anderem dem «People»-Magazin vorlag. «Sie besaß das sanfteste Herz, wenn es um die Nöte anderer ging, und ein Rückgrat aus Stahl, mit dem sie ihren eigenen Wert als Künstlerin verteidigte.»

Auf ihrer Webseite bezeichnete Beyoncé Parton als «Barometer» und «Nordstern»: «Du hast so viele Lektionen darüber erteilt, wie man auf einzigartige Weise man selbst sein kann.»

Millionen Menschen würden trauern, schrieb Oscar-Preisträgerin Jane Fonda in einem emotionalen Instagram-Tribut. «Dolly wird immer bei uns sein, weil sie so präsent, so stark, so großzügig und verspielt war, dass sie für immer in all unsere Leben und Herzen eingewoben ist.»

Grammy-Preisträgerin Kacey Musgraves trauerte auf der Plattform X: «Dolly. Das tut wirklich weh.» Die Welt sei plötzlich viel weniger funkelnd, schrieb die Sängerin. Sie sei die Beste der Besten gewesen, zollte US-Sänger Lance Bass auf Instagram Tribut. «Wir werden dich immer lieben, Dolly!»

Oscar-Preisträgerin Jamie Lee Curtis würdigte Partons Mut, sich stets weiterzuentwickeln. Sie sei ein großartiges Vorbild für uns alle, schrieb die Schauspielerin auf Instagram.

Schauspielerin Lily Tomlin, die mit Parton die Hit-Komödie «Warum eigentlich . bringen wir den Chef nicht um?» (1980) drehte, schrieb auf Instagram fassungslos: «Keine Worte» - zu einem gebrochenen Herzen. Country-Star Reba McEntire dankte Parton auf Instagram «für all die wunderbaren Dinge, die du hier auf der Erde für uns getan hast». Sie habe so viel mit ihrem «riesigen, riesigen Herzen» gegeben. «Es wird niemals wieder jemanden wie dich geben.»

Der ehemalige US-Präsident Joe Biden teilte auf der Plattform X mit: «Kurz gesagt: Dolly Parton war ein amerikanisches Original. Sie war eine Inspiration für Millionen. Sie war eine unermüdliche Fürsprecherin für Frauen und Gleichberechtigung.»

Auch die Oscar-Akademie erinnerte in einem emotionalen Tribut an die Sängerin. «Nur wenige Stars konnten eine Filmleinwand so zum Leuchten bringen, durch ein Lied eine Geschichte erzählen oder so einen Weg in unsere Herzen finden wie Dolly Parton.»

Die «Jolene»-Sängerin, die zweimal mit ihren Songs für einen Oscar nominiert war und in mehreren Filmen mitspielte, darunter «Magnolien aus Stahl», hatte im vorigen November für ihr soziales Engagement einen Ehren-Oscar erhalten. Die Grammy-Preisträgerin engagierte sich mit ihrer Dollywood-Stiftung unter anderem für die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Wegen gesundheitlicher Probleme war sie nicht nach Hollywood gereist. Sie bedankte sich aber in einer Videobotschaft für die Auszeichnung.

Kindheit in Armut

Geboren wurde Dolly Rebecca Parton am 19. Januar 1946 im US-Bundesstaat Tennessee in einer kleinen Holzhütte. Die Eltern und ihre insgesamt zwölf Kinder lebten in Armut. In der Kirche und Zuhause wurde viel Musik gemacht und gesungen.

Dabei zeigte sich schnell das Talent von Parton. Schon mit zehn Jahren trat sie in örtlichen Fernseh- und Radioshows auf. Als Teenager sang sie in der berühmten «Grand Ole Opry»-Show in Nashville.

Nach dem Schulabschluss 1964 zog Parton ganz nach Nashville und begann ein Leben als Songwriterin und Musikerin. Ihre erste Single schaffte es 1967 auf Platz 24 der Country-Charts. Es folgten viele weitere Hits, darunter «Jolene» und «Nine to Five» - und das Liebeslied «I Will Always Love You», das später auch Whitney Houston großen Erfolg einbrachte.

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