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Kulturszene solidarisch mit Deutschem Musikrat
Berlin, den 4.11.2002. Morgen früh werden rund 55.000 Politikerinnen und Politiker, Verantwortliche in den Kulturverwaltungen des Bundes, der Länder und der Kommunen, Kultureinrichtungen sowie kulturpolitisch Interessierte die Sonderausgabe der „neuen musikzeitung“ zur aktuellen Notsituation des Deutschen Musikrates in den Händen halten.
25. Oktober 2002 in Berlin ergriff der Herausgeber der neuen musikzeitung, Theo Geißler, die Initiative und hat innerhalb von nur einer Woche eine Sonderausgabe der neuen musikzeitung „Musikrat in Gefahr“ fertiggestellt. Diese Sonderausgabe ist ein herausragendes Beispiel für das Engagement der Kulturwirtschaft, der Kulturverbände und der Gewerkschaften für den Deutschen Musikrat, da sie ausschließlich durch Solidaritätsanzeigen finanziert wurde. Thema der Sonderausgabe ist die aktuelle Notsituation des Deutschen Musikrates. In längeren Artikeln und in Statements wird von Politikern, Verbandsvertretern und v.a. von Künstlern die Notwendigkeit des Deutschen Musikrates als Dachverband des Musiklebens in Deutschland hervorgehoben. In einem sind sich alle einig: Der Deutsche Musikrat darf nicht sterben, er muss sich aber wandeln. Der Generalsekretär des Deutschen Musikrates, Thomas Rietschel, fasst diese Forderung in seinem Leitartikel unter der Überschrift „Deutscher Musikrat: Die Krise ist Chance“ zusammen.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte heute: „Wir brauchen einen Deutschen Musikrat, aber wir wollen einen reformierten Deutschen Musikrat. Ein einfach weiter so, wird es nicht geben, aber ein reformierter Musikrat, da bin ich sicher, wird überleben.“
Vorab kann die Sonderausgabe der neuen musikzeitung „Musikrat in Gefahr“ unter: http://www.kulturrat.de/musikrat.pdf abgerufen werden.