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Alle Artikel kategorisiert unter »Maren Engelhardt«

Drei (Zeitgeist-)Schwestern – Jacques Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ am Staatstheater Kassel

25.09.22 (Joachim Lange) -
Schauspielregisseure, die sich an die Oper wagen, sind ein Kapitel für sich. Da haben sich schon manche von einer spät erwachten Liebe zum benachbarten Genre verleiten lassen, vom Publikum das gleiche zu denken und ihre eigene Begeisterung zu inszenieren. Die renommierte Filmfrau Doris Dörrie hat dafür bei einem frühen Beispiel ihres gelegentlichen Genrewechsels vom Film zur Oper in Münchner mit ihrem „Rigoletto" im Jahre 2005 ein Schulbeispiel geliefert. Fürs Publikum war der Verdi-Hit eben kein Neuland und ihr inszenierter Ausflug auf den Planeten der Affen war kein Weg der Verführung, sondern eine Sackgasse.

Spiel mir das Lied vom Geld … – „Einbruch mehrerer Dunkelheiten“ von Felix Leuschner und Dietmar Dath am Staatstheater Kassel uraufgeführt

07.06.22 (Joachim Lange) -
Mal keine Raumbühne – passt aber trotzdem genau in die Programmatik von Florian Lutz, was jetzt in Kassel als Uraufführung über die Bühne des Staatstheaters gegangen ist. Und außerdem auch ganz gut zu der in ein paar Tagen beginnenden ‚documenta 15‘. Bis Mitte Juli steht die Opernnovität „Einbruch mehrere Dunkelheiten“ noch ein paar Mal auf dem Programm. Der Libretto stammt von Dietmar Dath, die Komposition von Felix Leuschner. Das Gesamtkunstwerk, das Elemente von Performance, Thriller, Dystopie und auch herkömmlicher Oper miteinander vereint, hat Florentine Klepper im Bühnenbild von Sebastian Hannak inszeniert.

Liebelei mit dem Tod – Lorenzo Fioroni inszeniert am Staatstheater Kassel den „Rosenkavalier“

13.10.14 (Joachim Lange) -
Gibt es eigentlich eine weibliche Form für Kavalier? Der Rosenkavalier jedenfalls ist ein (von einer Frau gesungener) junger Mann von Stand, der sein Scherflein dazu beiträgt, die arrangierte Hochzeit zwischen einem sanierungsbedürftigen Landadligen und der Tochter eines Neureichen durch die Überreichung einer Silberrose einzuleiten. Was gründlich daneben geht, weil der sich selbst in die Braut verliebt. Als Rosenkavalier jedenfalls versagt dieser Graf Rofrano komplett. Als jugendlicher Liebhaber der Fürstin Feldmarschall Marie-Therese von Werdenberg und als Heiratskandidat für die Tochter des Herrn von Faninal Sophie hingegen ist er um Klassen besser.
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