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(nmz) -
+++ Ehrenpreis für das Programm „Brückenklang“ +++ Moritz Wenke aus Münster gewinnt den DJ-Contest Reifeprüfung +++ „Lichtblicke“ im Januar +++ Kammermusik-Förderpreis 2018 +++
Ein Artikel von rvz

Ehrenpreis für das Programm „Brückenklang“

Der WDR zeichnet das Programm „Brückenklang“ mit dem Ehrenpreis des WDR Jazzpreises aus. Das Programm errichtet seit 2015 Brücken zwischen der Musik der traditionellen nordrhein-westfälischen Musikvereine und der Musik der Einwanderungskulturen. In der Begründung der Jury heißt es: „Die zwei wichtigsten Baustoffe für diesen Brückenbau sind Improvisation und Arrangement – beide im Jazz wohlbekannt.“

„Brückenklang“ wird vom Landesmusikrat NRW mit den Partnern Minis-terium für Kultur und Wissenschaft NRW, der Landesmusikakademie NRW, dem Chorverband NRW und den weiteren Laienmusikverbänden im Landesmusikrat, dem Landesverband der Musikschulen und weiteren Einrichtungen durchgeführt. Neben dem Landesmusikrat NRW bewirtschaftet dabei die Landesmusikakademie einen Bildungsteil des Projekt-Etats. In der Geschäftsstelle des Landesmusikrats war von 2015 bis 2017 Anne Tüshaus als Projektmitarbeiterin zuständig. Seit 2018 organisiert Anika Mittendorf das Programm. Ihr Partner in der Landesmusikakademie ist Kai Schabram. Der Festakt für den WDR Jazzpreis findet am 1. Februar 2019 im Rahmen des WDR 3 Jazzfestes im Theater Gütersloh statt. Durch das Preisträgerkonzert mit der WDR Big Band führt Götz Alsmann.

Moritz Wenke aus Münster gewinnt den DJ-Contest Reifeprüfung

In der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober zeigten sechs DJs im RWE Pavillon der Philharmonie Essen, dass sie zu Recht aus sechzig Bewerbern im Vorentscheid ausgesucht worden sind. Der Contest des Landesmusikrats NRW führt seit zwölf Jahren die innovativsten DJs aus NRW zusammen. Seit zwei Jahren ist die Theater und Philharmonie GmbH Essen Partnerin und ihre Techniker gaben sich erneut große Mühe, das feinste Equipment an Plattentellern, Mixern und Boxen bereitzustellen.

Die Fans begleiteten den Wettbewerb tanzend und anfeuernd bis in die Nacht hinein. Sichtlich zufrieden feierten sie Moritz Wenke sowie den zweitplatzierten Tim Wehmann, den drittplatzierten Dennis Scheiba, beide aus Köln, und den viertplatzierten Igor „Rookie Sünder“.

Die Jury zeigte sich von Wenkes experimentellem Showcase beeindruckt, der viele Genres verband und in der Aufeinanderfolge immer wieder überraschte. Ein Booking im Essener Club Hotel Shanghai und ein Paar Studiomonitore KRK RP5, ROKIT G3 sind sein Preis.

Durch den Abend führte der WDR-Moderator Mike Litt sowie die Koordinatorin Michelle Scherka. Der Contest des Landesmusikrats NRW wurde vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert.  rvz

„Lichtblicke“ im Januar

Mit ihrem Programm „Lichtblicke“ wagt sich die Junge Bläserphilharmonie NRW bei ihren Neujahrskonzerten an drei Uraufführungen, allesamt Auftragswerke mit interkulturellem Ansatz: Nach Philip Sparkes „Jubilee Ouverture“ erklingen die „Second Sinfonietta“ von Thiemo Kraas, „Achala“ von Betin Günes und „Thoughts of Yaron“ von Tobias Schütte. Nach der Pause folgt die Sinfonie Nr. 3 von James Barnes op. 89 („Die Tragische”). Moderation und Leitung liegen bei Timor Chadik. Konzerte: Stadthalle Ahaus (4.1.), Stadthalle Rheine (5.1.), Stadthalle Troisdorf (6.1.), Stadthalle Gütersloh (12.1.), Geschwister-Scholl-Gymnasium Wetter (13.1.), Stadthalle Unna (19.1.).

Kammermusik-Förderpreis 2018

Im attraktiven Ambiente des Rittersaales von Schloss Raesfeld übergaben am 4. November die Regierungspräsidentin des Bezirks Münster Dorothee Feller und der Vizepräsident des Landesmusikrats NRW André Sebald die Kammermusik-Förderpreise des Jahres 2018. Dorothee Feller hob die Bedeutung eines musikalischen Zusammenspiels auf Augenhöhe hervor, André Sebald schilderte sein Erleben der jungen Kammermusikerinnen und -musiker als Dozent der Kurse des Kammermusikzentrums NRW. Über 100 Gäste saßen im Rittersaal und genossen die hervorragende Akustik des hohen Raumes und die exzellenten Interpretationen.

Die drei ausgezeichneten Ensembles sind zum einen das Duo Elias Feldmann, Violine (16 Jahre, Herdecke) und Alexander Brzoska, Klavier (17 Jahre, Heiligenhaus). Es spielte professionell und makellos Beethovens Sonate op. 23. Zum anderen das Sextett der Geschwister Bergé (12 bis 21 Jahre, Krefeld). Es erspielte sich mit dem ungemein gesanglichen Streichsextett op. 18 von Johannes Brahms einen Platz in den Herzen des Publikums. Das Bielefelder Percussion-Ensemble Richard Tenge-Rietberg (17 Jahre), Luca Maron (18 Jahre), Luca Gellert (17 Jahre) und Leander Schlesier (19 Jahre) schließlich brillierte mit Minoru Mikis „Marimba Spiritual“ und mit Owen Clayton Condons „Fraktalia“ von 2011. Magdalena Münstermann aus dem Vorstand des Fördervereins Kultur & Schlösser und dem Beirat der Stiftung Jugend & Schlösser kündigte an, dass beide Stiftungen sich auch gerne weiter engagieren würden. Für die Organisation der Veranstaltung sorgten Karl Schulze Althoff aus dem Vorstand des Fördervereins Kultur & Schlösser und Antje Valentin, assistiert von Florian Stracke, seitens der Landesmusikakademie. Die Stiftung Jugend & Schlösser und die Andreas-Mohn-Stiftung vergeben den Preis in Kooperation mit der Landesmusikakademie NRW, dem Landesmusikrat NRW und dem Verein zur Förderung von Landesjugendensembles NRW.