Mit viel Liebe zum Detail organisiert

Das Tonkünstlerfest des DTKV Hamburg


(nmz) -
Am Wochenende vor Himmelfahrt hat der DTKV Hamburg ein zweitägiges Fest ausgerichtet mit Konzerten seiner Mitglieder und deren Schüler.
Ein Artikel von Chantal Nastasi-Zinn

Es begann mit dem traditionell im Frühjahr stattfindenden Schülerkonzert, das viele Zuhörer lockte, diesmal in die Kapelle 6 auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Schüler im Alter von 5 bis 65 Jahren standen auf der Bühne, für die das Pianohaus Trübger dankenswerterweise einen Flügel zur Verfügung gestellt hatte. Ein weiteres Schülerkonzert wird wie in den vergangenen Jahren im Herbst im Pianohaus Trübger stattfinden.

Der Ohlsdorfer Friedhof war auch Ort des Geschehens am zweiten Tag des Tonkünstlerfestes, beim „Konzert zur Rhododendronblüte“ mit Auftritten unserer Mitglieder, das unsere Zweite Vorsitzende Ulrike Beißenhirtz mit viel Liebe zum Detail organisiert hat.

Als Ouvertüre zu diesem Konzert, das sich Werken von Komponistinnen widmete, gab es eine Führung durch den „Garten der Frauen“ mit Frau Dr. Rita Bake und Musik von Felicitas Kuckuck, die unser Verbandsmitglied Birgit Busch in diesem besonderen Ambiente auf ihrer Oboe zu Gehör brachte. Das daran anschließende Konzert in der Kapelle 6 gestalteten Musikerinnen unseres Verbandes solistisch und in verschiedenen Kammermusikformationen.

Friederike Haufe machte den Auftakt mit Klavierwerken von Clara Schumann aus Anlass des 200. Geburtstags der Komponistin in diesem Jahr und führte anschließend mit kurzweilig präsentierten Hintergrundinformationen durch das Programm. Lieder und Duette von Fanny Hensel präsentierten die Sopranistinnen Mechthild Weber und Julia Barthe mit der Pianistin Eva Barta.

Evelina Novicka, Geigerin und Komponistin, führte ihr Duostück „Kaddish“ aus dem Jahr 2007 mit Jennifer Hymer am Klavier auf. Die Pianistin Shoko Kuroe brachte in Anwesenheit der Komponistin und  Hindemith-Preisträgerin Babette Koblenz ein neues Werk für Klavier solo zur Uraufführung.

Und zum Abschluss kam dank des Linnea Quintetts ein 1944 komponiertes, vom Eindruck eines damals zerstörten Hamburg geprägtes Werk von Ilse Fromm-Michaels zu Gehör, „Musica Larga“ für Streichquartett und Klarinette. Ein besonderer Konzertnachmittag, dem viele Zuhörer beiwohnten. Langer Applaus für ein beeindruckendes und abwechslungsreiches Konzert!

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