Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Andreas Hauff«

„Nichts klingt, wie es klingt. Sondern alles klingt, wie wir es hören“ – Die neue Hörtheater-Reihe am Staatstheater startet mit „Sternenhimmel“

27.11.14 (Andreas Hauff) -
Vielleicht muss man frisch in eine Stadt kommen, um das Alltägliche aufregend zu finden. Markus Müller, der neue Mainzer Intendant, war sofort beeindruckt, wie zentral und wie nahe beieinander Dom und Theater liegen – eine Konstellation, die die Mainzer selber inmitten von Shopping, Innenstadt-Events und traditionellem „Weck, Worscht und Woi“ leicht übersehen. Seit Spielzeitbeginn gehen Müller und seine Mannschaft nun mit einer Fülle von Premieren und neuen Konzepten auf die Stadt zu und locken die Mainzer ins Haus. Die wichtigste neue Idee in der Opernsparte ist die Reihe „Hörtheater“. „Sternenhimmel“ heißt die erste von drei Produktionen, und sie führt die Besucher bis ins „Glashaus“ über den Dächern von Mainz.

Sonderkonzert „Auf Wiederhören“ mit Verleihung des Schneider-Schott-Preises an Carolin Widmann

19.11.14 (Andreas Hauff) -
Ob es eine gute Idee war, das neue Mainzer Konzert-Format „Auf Wiederhören“ mit der Verleihung des Schneider-Schott-Musikpreises an Carolin Widmann zu verbinden, darüber kann man geteilter Meinung sein. Eines aber steht fest: Das magische Dreieck, von dem Laudator Harald Eggebrecht sprach, war im Kleinen Haus des Mainzer Staatstheaters den ganzen Abend über intensiv zu spüren.

Schreckenskabinett der Jahrhunderte – Richard Strauss‘ Einakter „Friedenstag“ am Pfalztheater Kaiserslautern

11.11.14 (Andreas Hauff) -
Schon bald nach dem Mauerfall vor 25 Jahren hat – leider – das Thema „Krieg“ in der europäischen Politik wieder Einzug gehalten. Auf der Opernbühne hat es länger gedauert, doch inzwischen staunt man, wie findige Regisseure an unerwarteter Stelle einer Repertoire-Oper Maschinengewehre und Sprengstoffgürtel einbringen. Dagegen machen die Theater um ein Stück wie Richard Strauss‘ „Friedenstag“, das die Problematik tatsächlich offen thematisiert, einen großen Bogen. Nicht so das Pfalztheater in Kaiserslautern, vor dessen mutiger Spielplanpolitik sich ohnehin manch größeres Haus verstecken kann.

Karl der Große, der Erste Weltkrieg und „Astolfo auf dem Monde“ – Eine Aachener Uraufführung im Kontext rheinischer Gedenkkultur

07.11.14 (Andreas Hauff) -
Das Karlsjahr zum 1200. Todestag Karls des Großen, eine Intensiv-Woche zum Ersten Weltkrieg im Theater der Stadt, dazu mehrere Ausstellungen zu diesem Thema, dazwischen ein Sinfoniekonzert mit einer Uraufführung – der Oktober in Aachen steckte voller Termine, die auf den ersten Blick nicht allzuviel miteinander zu tun hatten, beim genaueren Hinsehen und -hören aber durchaus.

Am Handeln orientiert, am Diskutieren wenig interessiert

05.10.14 (Andreas Hauff) -
Als musikpädagogische Zeitansage, nicht nur als Fortbildungsveranstaltung und innerfachliches Forum, haben sich die großen musikpädagogischen Kongresse von AfS und VDS immer verstanden. „Horizonte öffnen“ hieß nun das Motto beim 2. Bundeskongress in Leipzig. Dass damit auf die Neugründung des Bundesverbandes Musikunterricht (an Stelle der beiden Altverbände) angespielt wurde, lag auf der Hand. Doch was bedeutet „Horizonte öffnen“ im musikpädagogischen Alltag?

Klassik für alle? Oder Klassik für Experten? Eindrücke vom Rheingau-Musikfestival

25.09.14 (Andreas Hauff) -
So lange dauerte das Rheingau-Musik-Festival noch nie. Über elf Wochen von Ende Juni bis Mitte September verteilten sich 159 Veranstaltungen auf 45 Spielstätten, und außer den traditionell spielfreien Montagen fanden sich im Kalender nur sechs Termine, an denen nicht ein oder mehrere Konzerte stattfanden. Vieles im Programm zielte aufs Populäre und Breitenwirksame. Im Klassik-Bereich waren es große Namen und beliebte Werke, dazu kamen eine ganze Menge Jazz, Chanson, Folklore – und natürlich „Fahrende Musiker in Weingütern“. Aber auch das Unbekannte oder Unbequeme hatte noch seinen Platz: Artist–in-Residence war der renommierte deutsche Geiger Frank Peter Zimmermann.

„Protestieren Sie, schreiben Sie Briefe, stehen Sie auf!“ – Volker David Kirchner mit einem Preis und einer Uraufführung geehrt

10.09.14 (Andreas Hauff) -
Für den gebürtigen Mainzer Volker David Kirchner war die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden auf der anderen Rhein-Seite sicher wichtiger, was kompositorische Entwicklung und Anerkennung betrifft. Um so mehr dürfte ihm gefallen haben, dass der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz ihn nun im Mainzer Staatstheater doppelt ehrte: Nicht nur mit dem (undotierten) „Preis für die Verdienste um die MusikKultur“, sondern auch mit der Uraufführung seines jüngsten Orchesterwerks „Der mythische Fluss“ durch das Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz.

Studierende entdecken die Klangkunst

16.07.14 (Andreas Hauff) -
Interdisziplinarität wird im Alltag deutscher Hochschulen eher klein geschrieben, schon gar in den künstlerischen Fächern. Da ist es bemerkenswert, wenn sich in Mainz Studierende der Musikhochschule, der Kunstakademie und der Hochschule für Gestaltung zu einem Klangkunst-Festival zusammentun. Zwar liegen alle Institute innerhalb oder in Nachbarschaft des Universitätscampus. Aber was will räumliche Nähe schon heißen unter dem Zeichen der Bologna-Reform?

Eine andere Schneise durch die Moderne – „Tage der britischen Musik“ in Mainz

26.06.14 (Andreas Hauff) -
Klischees halten sich lange am Leben. Das England des 19. Jahrhunderts galt und gilt vielfach als „Land ohne Musik“. Dass man die Entwicklung differenzierter sehen muss und auf der Insel „eine andere Schneise durch die Moderne“ geschlagen wurde als in Mitteleuropa, machten die „Tage der britischen Musik“ in Mainz deutlich. In vier kompakten Veranstaltungen, um ein Wo­chenende gruppiert, präsentierten das Phil­harmonische Staatsorchester Mainz und die Deutsche Sullivan-Gesellschaft im Staatstheater ein nachhaltig nachklingendes Panorama hierzulande wenig bekannter Klänge und Erkenntnisse.

Freundliche Einladung zu neuer Musik

04.06.14 (Andreas Hauff) -
Die alte Kaiserstadt Speyer in der Vorderpfalz gilt nicht gerade als Hochburg der Neuen Musik. Dennoch gibt es mit den „Kontrapunkten Speyer“ nun schon im siebten Jahr eine Konzertreihe für zeitgenössische Musik. Veranstalter ist das Kulturbüro der Stadt, Initiator und künstlerischer Leiter der Speyerer Pianist Stephan Rahn, Konzertort der His-torische Ratssaal.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: