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Alle Artikel kategorisiert unter »Hans Zender«

Der Dirigent als Musik-Deuter

06.03.12 (Andreas Kolb) -
Die 66. Frühjahrstagung des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung nähert sich dieses Jahr dem Gegenstand ihrer Arbeit, der Gegenwartsmusik, über das facettenreiche Thema Interpretation. Zu den Diskussionen, Workshops und Konzerten sind Wissenschaftler und Pädagogen, aber auch Komponisten eingeladen worden, darunter Brian Ferneyhough, Rebecca Saunders, Johannes Schöllhorn und Hans Zender. Als Dirigent vieler Uraufführungen, darunter auch etlicher eigener Werke, ist Hans Zender prädestiniert, über Fragen der Interpretation nachzudenken. Darüber, wie sich diese zu den kompositorischen Absichten verhält und was der Dirigent tun kann, um Geburtshelfer bei seinen Kollegen zu sein, unterhielt sich Andreas Kolb mit Hans Zender.

Wortlaut

01.10.07 (Hans Zender) -

„Die kleinen grauen Männer, sie wollen uns wegkürzen; uns abschaffen, am besten gleich zusammen mit der Natur, die heute auch nicht mehr so wichtig ist, verglichen mit dem Euro oder dem Bruttosozialprodukt. (Ja, ich weiß, es gibt auch Musiker, die vor lauter Getue und Ruhm und Gage längst vergessen haben, was Musik ist. Aber die andern?) – Leute, kommt in unsere Konzerte, eure Hirnmuskeln werden es euch danken; euer ganzer Body wird es euch danken. Erklärt den grauen Männchen, dass der Geist Glück braucht, um gesund zu sein; nicht nur ,so ein bisschen happy‘ wollen wir sein, um uns als ganze Menschen zu fühlen, sondern komplett glücklich. In der chinesischen Schrift sind die Zeichen für ,Musik‘ und ,Freude‘ identisch. Die Glücksforscher (so was gibt es heute tatsächlich auch!) haben herausgefunden, dass Glück fast ganz auf Selbstprogrammierung beruht (und diese wiederum auf disziplinierter harter Arbeit). Programmiert euren Geist mit Bach und Mozart, mit Webern und Messiaen, und vergesst nicht, ihn ab und zu auch frei fliegen zu lassen!“

Vom fernen Glück funktionierender Teamarbeit

01.12.02 (Hans Zender) -

Der Hessische Kulturpreis 2002 ging am 3. November 2002 sozusagen gleich dreimal an die Musik. Ausgezeichnet wurden die Bratscherin Tabea Zimmermann, der in Wiesbaden geborene Komponist Hans Zender und das Internationale Musikinstitut Darmstadt. Die nmz druckt die Dankesrede Hans Zenders in Auszügen ab.

Das Moderne ist das Individuelle

01.09.01 (Hans Zender) -

Ob sie es will oder nicht: Ambitionierte Musikkritik ist nach dem Zweiten Weltkrieg von der gleichen Problematik geprägt wie das Komponieren. Dem ererbten feierlichen „Jargon der Eigentlichkeit“ durch Adornos Hilfe bald entwachsen, glaubte sie bald einen neuen, tragfähigen Grund unter den Füßen zu haben.

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