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Alle Artikel kategorisiert unter »Heike Lies«

Spanier in Tirol

06.10.11 (Heike Lies) -
„Keine Berge – trotzdem Tirol“ lautet der neue Slogan, mit dem der Tiroler Tourismusverband auf die zahlreichen kulturellen Highlights im Land aufmerksam macht und den er mit Beispielfotos architektonischer und performativer Kunst unterlegt. Die Werbung zeigt, dass man in unserer österreichischen Nachbarschaft inzwischen auch offiziell wahrnimmt, dass hochkarätige Kulturveranstaltungen und spannende Architekturlandschaften durchaus zahlreiche Gäste von auswärts anlocken und nebenbei der Region auch ein moderneres Image geben als manch heimattümelndes Kuhglockengeläut.

Gemeinschaftliches Hörerlebnis „drinnen vor Ort“: Eindrücke vom Festival Rümlingen 2011

04.10.11 (Heike Lies) -
Man nimmt ein Buch, in dem sechzehn Komponisten und Komponistinnen Konzeptideen zu vier Orten in der Umgebung eines kleinen Dorfes im Kanton Basel-Landschaft geschrieben haben, wandert los, und stellt sich innerlich die Musik vor, die für den jeweiligen Ort zu der jeweiligen Jahreszeit geschrieben wurde. Funktioniert das? Ein Festival ohne Aufführungen? Ohne festen Zeitraum, in dem es stattfindet? Ist das nicht alles ein bisschen zu theoretisch, zu abstrakt? Wie verändern sich die Rollen, wenn das Publikum so radikal zu Interpreten umfunktioniert wird und selbst bestimmt, was wann und wo im eigenen Kopf erklingt?

Ist Hamburg eine Music City?

14.12.10 (Heike Lies) -
Kreativwirtschaft, Gentrifizierung, Migrantenkulturen, Musikcluster, Audiobranding, UNESCO-City of Music, das Verschwinden des Musikunterrichtes an den Schulen, europäische Kulturpolitik – am Ende musste irgendwie noch alles in das Wochenende zum Thema „Music City. Hamburg?!“ hineingepackt werden. Und das war dann auch das Problem der Tagung, die der Landesmusikrat Hamburg in Zusammenarbeit mit der Leuphana Universität Lüneburg und weiteren Kooperationspartnern und Unterstützern in der Hochschule für Musik und Theater vom 22. bis 24. Oktober veranstaltete.

Auch Konzertprogramme wollen komponiert werden

02.11.10 (Heike Lies) -
Das Pausenbrot, das schon vormittags und mittags nicht gegessen wurde, liegt am späten Nachmittag immer noch unausgepackt neben Heinz Holliger. Den Wunsch, er möge doch bitte erst einmal in Ruhe ein paar der wenigen Minuten, die ihm zwischen den vielen Proben bleiben, dafür nutzen, etwas zu essen, bevor man mit ihm spreche, erfüllt er der Interviewerin nicht. Zu wichtig ist es ihm, seiner Begeisterung über das hohe technische Niveau der Teilnehmer, die wunderbare Atmosphäre und Intensität seiner Arbeit als diesjähriger Composer-in-Residence der Internationalen Ensemble Modern Akademie wortgewandt Ausdruck zu verleihen. „Alle sind auf Konzertklassennniveau,“ schwärmt er von den mehr als 30 Studierenden, die aus der ganzen Welt angereist sind.

Erfolgsgeschichte

02.11.10 (Heike Lies) -
Als vor zwanzig Jahren das Internationale Jazzinstitut in Darmstadt gegründet wurde, gab es europaweit keine vergleichbare Institution. Auch heute noch ist die Einrichtung, die sich nicht nur als wissenschaftliche Forschungsstelle und Archiv versteht, sondern auch als Ansprechpartner für Musiker/-innen und Interessierte, als Brückenbauer zwischen Theorie und Praxis, als einmalig in ihrem Konzept. Dadurch hat sie auch eine wichtige Funktion in der bundespolitischen Lobbyarbeit bekommen und in der europaweiten Beratung von Fachinstitutionen.

Ein Festival legt Klangspuren übers ganze Jahr

07.07.10 (Heike Lies) -
Seit einigen Jahren schon verfolgen die Tiroler „Klangspuren“ das Ziel, neben ihrem herbstlichen Festival für zeitgenössische Musik auch unterjährig im Kulturleben des österreichischen Bundeslandes mit einem vielfältigen Kulturprogramm präsent zu sein. Ein besonderes Augenmerk legt das Team um Maria-Luise Mayr dabei auf Aktivitäten, die der Vermittlung von Musik auf unterschiedliche Weise dienen. Gleich drei höchst erfolgreiche neue Projekte wurden 2010 diesem Ideen-Netzwerk hinzugefügt: das Lehrerfortbildungsprogramm „Klangspuren stufenlos“, das monatliche „Café Klang-spuren“ in Innsbruck und das Programm „Klangspuren Mobil“.

Im Dschungel: Musiktheater beim Ultraschall-Festival 2010 in Berlin

02.02.10 (Heike Lies) -
„Innenwelten, Unterwelten“ titelte Rainer Pöllmann den von ihm kuratierten zweiten Teil des diesjährigen Ultraschall-Festivals. Auf geradezu beklemmende Weise löste seine Werkauswahl dieses Versprechen ein und entführte die Zuhörer in ein Labyrinth unwirklicher, teils alptraumhafter Klänge und musikalischer Zustände. Dass das Thema die Neugier geweckt hat und das Festival im Berliner Musikleben gut verankert ist, zeigte sich nicht zuletzt daran, dass alle Aufführungen ausverkauft oder zumindest extrem gut besucht waren.

Knotenpunkte

14.12.09 (Heike Lies) -
Seit drei Jahren gibt es in Berlin das privat betriebene Radialsystem V als pulsierenden, international agierenden kulturellen Netzwerkknotenpunkt der Stadt. Mit unermüdlicher Energie greifen Jochen Sandig und Folkert Uhde als Teil ihres spartenübergreifenden Programms auch die unterschiedlichsten aktuellen Fragestellungen auf, die aus der Arbeit mit einer solchen Institution entstehen, und schaffen so einen lebendigen, vorwärtsdrängenden Diskurs, der Kulturschaffende aus der ganzen Welt mit einbindet.

Fünf Jahre „Exploratorium Berlin“

27.08.09 (Heike Lies) -
Mit dem „Exploratorium Berlin“ hat sich der Komponist, Improvisator und Musikpädagoge Matthias Schwabe einen Traum verwirklicht und in den Kreuzberger Sarotti-Höfen wunderschöne Veranstaltungs- und Workshopräume für improvisierte Musik geschaffen, die mit einem umfassenden Instrumentarium und entsprechenden technischen Möglichkeiten ausgestattet sind.

Entgrenzung – Sehnsucht

31.05.09 (Heike Lies) -
„Grenzen sind immer etwas, das den Menschen einschränkt“ – diese These vertritt Maria Crepaz, die seit vielen Jahren zusammen mit ihrem Mann die Galerie St. Barbara betreibt und das Osterfestival in Tirol gegründet hat. Offiziell wurde die inhaltliche Verantwortung zwar inzwischen an die jüngere Generation der Familie übergeben, aber die Eltern sind auch weiterhin präsent. Und so lautete das diesjährige Motto des vielgestaltigen Programms anknüpfend an die Tradition „Entgrenzung – Sehnsucht“.
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