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Alle Artikel kategorisiert unter »Julia Cloot«

Energische Aufforderungen zum Nachdenken

28.05.20 (Julia Cloot) -
Mit Marion Saxer ein Symposium oder eine Konzertreihe zu planen, war immer eine kreative Bereicherung, lehrreich, aufregend, eine energische Aufforderung zum Nachdenken. Ihre Projekte verfolgte sie mit Ideenreichtum und Hartnäckigkeit. In unserer gemeinsamen interdisziplinären Tagung „Expressionismus in den Künsten“ (2010, als Buch 2012 erschienen) sprachen nicht nur Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen über Gegenstände ihres Fachs, sondern auch Künstler*innen über Objekte aus einer anderen Kunstsparte. Im Kreuzverfahren entstanden so völlig neue Einsichten der Komponistin zu einem Gedicht, des Videokünstlers zu einer Komposition oder des Dichters zu einem Gemälde.

Streiterin für Neues: Die Musikwissenschaftlerin Marion Saxer ist tot – Ein Nachruf von Julia Cloot

20.05.20 (Julia Cloot) -
Diskussionen mit ihr konnten lange dauern. Was könnten thematische Schwerpunkte sein und welche Künstler/innen und Wissenschaftler/innen lädt man ein? Sind der klassische Vortrag, die Podiumsdiskussion oder die frontale Konzertsituation noch zeitgemäße Formate oder sollte man nicht einmal ganz anders denken? Mit Marion Saxer ein Symposium oder eine Konzertreihe zu planen, war immer eine kreative Bereicherung, lehrreich, aufregend, eine energische Aufforderung zum Nachdenken. Ihre Projekte verfolgte sie mit Ideenreichtum und Hartnäckigkeit.

Kastriert Kapitalismus Kreativität ? – Julia Cloot

04.10.17 (Julia Cloot) -
Unter dem Titel „Wieviel Ökonomie braucht die Musik?“ findet am Freitag, 20. Oktober 2017 der öffentliche Teil der Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats statt. Im Rahmen der Veranstaltung soll vor allem das Zusammenwirken von kultur-, markt- und gesellschaftspolitischen Aspekten beleuchtet werden. Im Zentrum steht unter anderem folgende Frage: „Inwiefern kann die zunehmende Ökonomisierung unserer Gesellschaft mit künstlerischer Kreativität vereinbart werden?“ Die nmz-Redaktion ließ sich vom Thema zu einer Umfrage unter Kreativen inspirieren. Etwas verschärft fragten wir „Kastriert Kapitalismus Kreativität?“

Aktuelle Musik mit ästhetischem Eigenwert

01.12.16 (Andreas Kolb) -
Auf Anregung der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, ist durch sieben Verbände und Institutionen am 15. September 2016 der Musikfonds e.V. gegründet worden. Ziel des Musikfonds ist die Förderung der zeitgenössischen Musik aller Sparten in ihrer Vielfalt und Komplexität.

Gründungsboom, Generationenwechsel und Gremienarbeit

29.11.14 (Andreas Kolb) -
Seit 2010 ist Julia Cloot Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Neue Musik, seit 2011 deren Präsidentin. Julia Cloot studierte Musikwissenschaft und Germanistik in Berlin und promovierte 1999. Ihre erste berufliche Station führte sie 1999 als Chefdramaturgin ans Theater Görlitz. Anschließend war sie von 2001 bis 2005 als Referentin für Musik und Literatur bei der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der VGH-Stiftung in Hannover tätig. Von 2005 bis 2013 stand sie dem Institut für zeitgenössische Musik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main als Programmleiterin und Geschäftsführerin vor. Im Studiengang Theater- und Orchestermanagement der HfMDK Frankfurt unterrichtet sie seit 2005 Neue Musik, Neues Musiktheater und Neue Konzertformate. 2006 entwickelte sie für den SWR ein Vermittlungsprogramm für Studierende: Next Generation. Off-Programm der Donaueschinger Musiktage, das sie bis September 2013 leitete. Seit Oktober 2013 ist sie Kuratorin und stellvertretende Geschäftsführerin beim Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Andreas Kolb traf sich mit der GNM-Präsidentin zum Gespräch.

11 Fragen an Julia Cloot

31.10.11 (Julia Cloot) -
Die Stationen der Musik- und Literaturwissenschaftlerin Julia Cloot führten nach ihrer Promotion in Berlin zunächst, von 1999 bis 2001, als Chefdramaturgin ans Theater Gör­litz, daran anschließend war sie als Stiftungsreferentin in Hannover tätig. Mittlerweile steht die Kuratorin, Autorin und Dozentin seit 2005 dem Institut für zeitgenössische Musik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt als Leiterin vor und ist seit dem Jahr 2006 für das Off-Programm der Donaueschinger Musiktage verantwortlich. Im Oktober 2011 wurde sie zur Präsidentin der Gesellschaft für Neue Musik gewählt.

Der Satellit als Planet

14.12.09 (Julia Cloot) -
Schwer zu sagen, warum Bruno Maderna zu den nur selten aufgeführten Komponisten der Nachkriegszeit gehört. Wichtige Kompositionstechniken der in den 50er-Jahren entstehenden Neuen Musik hat er erprobt, vorangetrieben oder aufgegriffen. Der Malipiero-Schüler ist nicht nur einer der Initiatoren der seriellen Musik in Italien und einer der frühesten Vertreter der Elektronischen Musik. Er zählt auch zur ersten Dozenten-Generation der Darmstädter Ferienkurse, wo er jahrelang Ensembleprojekte leitete, und hat ähnlich wie Pierre Boulez Anteil an der Institutionalisierung der Neuen Musik, indem er 1955 mit Luciano Berio nach dem Vorbild des elektronischen Studios in Köln das Studio di Fonologia Musicale in Mailand gründete.
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