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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Ernst«

Abschied von einer Legende des Musiklebens: Rudolf Barschai ist tot

03.11.10 (Michael Ernst) -
Rudolf Barschai hat sein letztes Opus vollendet. Eine Bearbeitung von Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“ als Krönung eines äußerst umfangreichen Œuvres – und nun auch als Abschluss eines schaffensreichen Lebens. Am Dienstag (2.11.2010) ist Rudolf Barschai 86-jährig in Basel gestorben.

Ruf der Freiheit: „La libertà chiama la libertà“ von Eugeniusz Knapik in Wroclaw

28.10.10 (Michael Ernst) -
Wo gibt es das heute noch, den Mut zur zeitgenössischen Oper? Hier und da ein echtes Bekenntnis, gewiss, häufiger sind aber Alibi-Produktionen, meist folgt der teuren und zumindest in den Medien präsenten Uraufführung auf der Bühne bekanntlich ein stillschweigendes Begräbnis dritter Klasse. Ins Repertoire, in den täglichen Spielbetrieb schaffen es neue Werke nur selten.

Philharmonie im Museum – In Dresden wurde der Saal des Hygiene-Museums wiedereröffnet

20.10.10 (Michael Ernst) -
Die Dresdner Philharmonie spielt wieder im Konzert- und Kongress-Saal des Hygiene-Museums. Dort war das Orchester bereits nach dem Ende des 2. Weltkrieg präsent, bis 1969 der Kulturpalast dessen Heimstatt wurde.

Spiritualität und Sponsoren: zum Programm der Dresdner Musikfestspiele 2011

15.10.10 (Michael Ernst) -
„Fünf Elemente“ heißt das Motto der Dresdner Musikfestspiele 2011. Neben den hinlänglich im materiell elementaren Sinne bekannten – Erde, Wasser, Feuer, Luft – soll die Spiritualität prägend hinzukommen. Das tragende Element aber – Stichwort „Ohne Moos nix los“ – kommt dem Sponsoring zu. Zu karg ist inzwischen die Alimentierung des Festivals durch dessen verantwortungsscheue Trägerschaft, vulgo: Sachsens so genannter Landeshauptstadt Dresden. Dort herrschen andere Elemente …

Sophie „Daphne“ Scholl: Torsten Fischer inszeniert Richard Strauss an der Dresdner Semperoper

06.10.10 (Michael Ernst) -
Dresdens Semperoper hat seit dieser Spielzeit eine neue Intendanz, mit Ulrike Hessler erstmals in der sächsischen Operngeschichte eine Intendantin. Für ihre Antrittspremiere holte sie mit dem jungen israelischen Dirigenten Omer Meir Wellber, mit Regisseur Torsten Fischer, Bühnenbildner Herbert Schäfer, Kostümbildner Andreas Janczyk und dem Maler Vasilis Triantafillopoulos ein völlig neues Team ans Haus. Gleichzeitig wurde mit Richard Strauss auf eine Art Hausgott und mit dessen Bukolischer Tragödie „Daphne“ auf ein 1938 in Dresden uraufgeführtes Werk gesetzt.

Unsterblicher Ahab - Melvilles „Moby Dick“ mit Dominique Horwitz als Galionsfigur

27.09.10 (Michael Ernst) -
Zwei Romane haben die sächsische Stadt Dresden an diesem letzten September-Wochenende beherrscht. Zwei adaptierte Romane. Das Staatsschauspiel brachte die mit musikalischen Interruptionen versehene Bühnenfassung des bei seinem Erscheinen mehr oberflächlich diskutierten als gründlich gelesenen Dickbuchs „Der Turm“ von Uwe Tellkamp heraus, die Staatskapelle musizierte zu einer „AHAB“-Projekt genannten Fassung von Herman Melvilles Hauptwerk „Moby Dick“. Zwei Tausendseiter, die aus unterschiedlichsten Zeiten und Welten stammen, fürs Theater nun kräftig eingekürzt und mehr oder weniger mit Musik versehen worden sind.

Erinnerungen oder Drohung? Ioan Holender verabschiedet sich in Wien und schreibt „Ich bin noch nicht fertig“

21.09.10 (Michael Ernst) -
Die Staatsoper Wien ist eine Institution. Beinahe ein Staat im Staate. Vielleicht die Gute Stube der Alpenrepublik? Deren Gerüchteküche allemal. Wer es dort länger als eine Spielzeit aushält, muss gewisse Qualitäten haben – was ja nicht zwingend ein Makel ist. Der gebürtige Rumäne Ioan Holender jedoch hat es ganze 19 Jahre geschafft. Rekord! Länger als viele Politiker im Intrigantenstadl an der Donau.

D-Es-C-H in der Scheune: die 1. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch

13.09.10 (Michael Ernst) -
Mit Festivalitis hat das nichts zu tun: Mitten in der Sächsischen Schweiz startete das weltweit einzige ausschließlich Dmitri Schostakowitsch gewidmete Musikfest. Über den Grund dafür wurde an dieser Stelle bereits berichtet: Der sowjetische Komponist besuchte den Kurort Gohrisch vor genau einem halben Jahrhundert zum ersten Mal und komponierte in nur drei Tagen sein 8. Streichquartett g-Moll op. 110.

„Freischütz“ als Filmoper

06.09.10 (Michael Ernst) -
Jens Neubert hat den Romantiker Carl Maria von Weber in die mediale Gegenwart geholt und frei nach seinem 1821 in Berlin uraufgeführten „Freischütz“ eine Filmoper geschaffen, die von Dresden aus die Welt erobern soll. Ihre Uraufführung hat Sachsens Landeshauptstadt beidseits der Elbe in eine „Nacht der Oper“ versetzt. Kurz vor Weihnachten kommt der Film bundesweit in die Kinos.

Kreativ am Big Apple – Der Saxofonspieler und Komponist Daniel Schnyder

13.08.10 (Michael Ernst) -
Daniel Schnyder ist Composer-in-Residence beim Moritzburg Festival und bespielt das Kammermusikfest mit Anleihen aus Jazz, Afrika und Arabien. Zum Eröffnungskonzert in der VW-Manufaktur stand sein „Songbook“ für Saxofon und Orchester im Mittelpunkt zwischen Samuel Barber und Ludwig van Beethoven. Ihm zuzuhören, macht wirklich Spaß!
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