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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Ernst«

„Das muss erstklassig musiziert werden“: Christian Thielemann im Gespräch über das Dresdner Silvesterkonzert

21.12.10 (Christian Thielemann) -
Die Sächsische Staatskapelle lässt das Jahr mit ihrem künftigen Chefdirigenten Christian Thielemann ausklingen. Im Silvesterkonzert, das live vom ZDF übertragen wird, stehen Ausschnitte der „Lustigen Witwe“ von Franz Lehár sowie – als Orchesterzugabe geplant – „An der Elbe“, der letzte Walzer von Johann Strauß – auf dem Plan. Anlässlich der Proben zu diesem mit Gesangsstars wie Renée Fleming besetzten Konzert unterzeichnete der Dirigent am Montag einen Vorvertrag, um für die Übergangszeit bis zu seinem Amtsantritt 2012 juristische Entscheidungsgrundlagen zu haben.

Schlüsselbilder à la Mephisto – Neues Tanztheaterprojekt in Dresden Hellerau

17.12.10 (Michael Ernst) -
Derevo ist ein russisches Wort und heißt Baum. Unter diesem Begriff verzweigt sich seit 1988 ein Tanztheater, das in Leningrad gegründet wurde und nunmehr in Dresden beheimatet ist. Zwischenzeitlich war es in Prag, Amsterdam und Florenz zugange, längst ist es in der ganzen Welt präsent. Hier wie dort erfindet sich das eigenwillige Ensemble unter Gründungschef Anton Adassinski immer wieder neu. Soeben kam im Festspielhaus Hellerau Derevos jüngstes Projekt heraus, „Mephisto Waltz“. Wer jetzt an Faust denkt, liegt völlig daneben.

Silberfischchen Rusalka - Opulenter Bühnenzauber lässt Dresdner Publikum jubeln

15.12.10 (Michael Ernst) -
Stefan Herheim hat sein Debüt als Hausregisseur der Sächsischen Staatsoper in Dresden mit „Rusalka“ von Antonín Dvorák absolviert. Künftig soll pro Spielzeit eine Inszenierung in der Handschrift des gebürtigen Norwegers in der Semperoper herauskommen. Nicht immer muss es da bei Übernahmen – in diesem Fall aus Brüssel (2008) und Graz (2009) – bleiben. Und nicht immer kann am Tag nach der Herheim-Premiere gleich noch eine neue Spielstätte eröffnet werden.

Im Namen des Schmerzes: „Der Tod und das Mädchen“ als Opernkrimi

03.12.10 (Michael Ernst) -
Es gab mehrere Ansätze, die Oper „Der Tod und das Mädchen“ von Alfons Karl Zwicker herauszubringen. Nun ist es endlich geschafft. Eine Koproduktion des Europäischen Zentrums der Künste in Dresden Hellerau mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) hat die Uraufführung dieses Werks nach dem gleichnamigen Stück von Ariel Dorfman gestemmt.

Iphigenie in Asterix oder Gluck an Konwitschny: Fortsetzung des Leipziger Gluck-Rings mit „Iphigenie in Aulis“

29.11.10 (Michael Ernst) -
Wir schreiben das Jahr 2013. Bald. Die ganze Opernwelt ist dann von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ besetzt. Die ganze Opernwelt? Nein, ausgerechnet die von unbeugsamen Wagner-Verehrern bevölkerte Geburtsstadt Leipzig widersetzt sich standhaft diesem Ringen um Richard und zeigt – 200 Jahre nach dessen Geburt – einen bislang unbekannten „Gluck-Ring“. Soeben hatte dessen zweiter Teil Premiere. Erinnern wir uns: Was bisher geschah …

Henzes „Gisela!“ in Dresden, oder: Das Leben ist eine Dreiecksgeschichte

25.11.10 (Michael Ernst) -
Hans Werner Henzes jüngste Oper „Gisela! oder: Die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks“ ist binnen kurzer Zeit gleich zweimal uraufgeführt worden. Kein Ding der Unmöglichkeit. Am 25. September kam das gemeinsame Auftragswerk der Kulturhauptstadt Europa Ruhr.2010 und der Sächsischen Staatsoper Dresden in der einstigen Maschinenhalle Gladbeck heraus nmz Online vom 27.8.2010. Dort war sie Bestandteil eines großen Henze-Porträts zur Ruhrtriennale. Knapp zwei Monate später hat nun die Semperoper nachgelegt. Anderes Ambiente, anderes Inszenierungsteam, andere Ausführende – und anderes Notenmaterial. Henze hat noch nach der Generalprobe an seiner Dresdner Fassung gearbeitet. Insofern dürfte zu Recht von einer zweiten Uraufführung die Rede sein.

Ja, aber … Diskussion zum künftigen Standort der Dresdner Staatsoperette

23.11.10 (Michael Ernst) -
Wegen eines militärischen Großaufmarschs glich die Dresdner Innenstadt am Montag Abend einer Polizeihochburg. Angesichts einer derart uniformdeutsch starrenden Belagerung glich es fast einem kleinen Wunder, dass sich im Forum Tiberius, dem Internationalen Forum für Kultur und Wirtschaft, eine ganze Menge Bürgersinn versammeln konnte, um über Belange der Kulturstadt zu debattieren. Konkreter Anlass der Podiumsdiskussion am pseudohistorischen Neumarkt war das Kulturkraftwerk Mitte. Das könnte in Zukunft zum Standort von Staatsoperette und Theater der Jungen Generation (TJG) werden. Könnte! Doch selbst manche Befürworter sagen: Ja, aber …

Sinfonische Klagelieder: Zum Tod des polnischen Komponisten Henryk Mikołaj Górecki

14.11.10 (Michael Ernst) -
Was wäre Henryk Górecki ohne seine 3. Sinfonie? Sicherlich immer noch der bedeutendste polnische Komponist neben Witold Lutoslawski und Krzysztof Penderecki. Aber er hätte es nie in die Charts geschafft und damit auch nicht zu einer derartigen Popularität, die den Meister ab den 1990e- Jahren so sehr ehrte wie sie ihn wohl auch bedrängt hat. Am Freitag ist Henryk Mikolaj Górecki im Alter von 76 Jahren in Katowice verstorben. Die 3. Sinfonie blieb die letzte, die der Meister vollendet hat.

Klage gegen „Schildbürgerstreich“: Der Architekt des Dresdner Kulturpalastes Wolfgang Hänsch im Gespräch

12.11.10 (Michael Ernst) -
Kann er den geplanten Umbau des Dresdner Kulturpalasts noch verhindern? Wolfgang Hänsch, als Architekt der geistige Urheber des 1969 fertiggestellten und inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Ensembles, hat jetzt eine Klage gegen die Stadt Dresden eingereicht, um den mit einer „unzulässigen Entstellung“ des Gebäudes verbundenen Umbau – vorgesehen ist die Entkernung und der Einbau eines komplett neuen Konzertsaals – gerichtlich untersagen zu lassen. Im nmz-Online-Interview begründet der 81-Jährige seine Haltung.

Abschied von einer Legende des Musiklebens: Rudolf Barschai ist tot

03.11.10 (Michael Ernst) -
Rudolf Barschai hat sein letztes Opus vollendet. Eine Bearbeitung von Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“ als Krönung eines äußerst umfangreichen Œuvres – und nun auch als Abschluss eines schaffensreichen Lebens. Am Dienstag (2.11.2010) ist Rudolf Barschai 86-jährig in Basel gestorben.
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