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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Ernst«

Abschied von Georges Prêtre - Der französische Altmeister hatte noch einige Pläne

06.01.17 (Michael Ernst) -
Ach, was haben wir uns gefreut, nun leider zu früh gefreut: Georges Prêtre sollte zu den diesjährigen Osterfestspielen Salzburg die Sächsische Staatskapelle im Großen Festspielhaus dirigieren. Gemeinsam mit Christian Thielemann und Lorenzo Viotti, so war es geplant, würde der französische Altmeister im April das traditionelle „Konzert für Salzburg“ leiten. Auch Scala-Intendant Alexander Pereira hätte Georges Prêtre gern wieder nach Mailand geholt.

Ein Kraftwerk im Dienst der Kultur

24.12.16 (Michael Ernst) -
Dresden darf stolz sein: Staatsoperette und Theater Junge Generation sind endlich gerettet und arbeiten jetzt unter einem Dach. „Freunde, die Zukunft hat begonnen!“ Zündende Worte wie ein Feuerwerk – damit sollten gewaltige Türen aufgestoßen werden, hinter denen sich epochale Veränderungen auftun. „Freunde, die Zukunft hat begonnen!“ Nach diesem Satz fällt ganz gewiss kein Vorhang, da geht die Chose doch erst richtig los. Oder nicht?

Weiße Rosen in Milano – Saisoneröffnung an der Scala mit „Madama Butterfly“

08.12.16 (Michael Ernst) -
Am Mailänder Teatro alla Scala ticken die Uhren bekanntlich ein wenig anders: Spielzeitbeginn ist hier traditionell am 7. Dezember, dem Tag des Heiligen Ambrosius, des städtischen Schutzpatrons Sant’Ambrogio. Am diesjährigen 7. Dezember also startete Musikchef Riccardo Chailly die zweite Saison an seinem Haus. Auf dem Programm stand – natürlich! – italienische Oper vom Feinsten, Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“.

Bochum hat Hamburg was vorgemacht

01.12.16 (Michael Ernst) -
Wo gibt es das schon, einen Neubau, der pünktlich fertiggestellt wird und obendrein nicht mal teurer wird als geplant? In Deutschland gibt es das nicht, siehe Berlin, siehe Hamburg, sie­he Stuttgart …

Leuchtturm ohne Wärter: Michael Sanderling wirft in Dresden hin

30.11.16 (Michael Ernst) -
Vorfreude sieht anders aus: Die Dresdner Philharmonie wird im kommenden Frühjahr ihr Unterwegs-Sein beenden und zieht wieder in den Kulturpalast ein, der künftig, nach gründlichem Umbau, einen Konzertsaal im Weinberg-Format beherbergen soll. Für Orchester und künstlerische Leitung sollte dies Grund genug sein, erwartungsfroh nach vorn zu schauen – endlich ein Haus mit adäquater Akustik!

Von wilden Männern in kurzen Röcken – Die Oper Leipzig mit Donizettis „Lucia di Lammermoor“

29.11.16 (Michael Ernst) -
Gutes Musiktheater steckt bekanntlich voller Überraschungen. Da gibt es Männer, die eigentlich Frauen sind (und umgekehrt), da gibt es Intrigen, Tragöden, Verwechselungskomödien und mancherlei Art von doppeltem Boden, beinahe nie geht eine Oper so aus, wie es am Anfang noch scheinen mochte.

„Aghet“ heißt Katastrophe, die Absage von „Aghet“ ist eine Katastrophe

27.10.16 (Michael Ernst) -
Nachdem das Auswärtige Amt das für den 13. November geplante Konzert der Dresdner Sinfoniker im deutschen Generalkonsulat Istanbul abgesagt hatte, reagieren die Musiker um Intendant Markus Rindt mit einer Einladung – an den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD). Er möge die Schirmherrschaft der geplanten deutsch-türkisch-armenischen Freundschaftsgesellschaft übernehmen.

„Turandot“ in Chemnitz: Keine Schneekönigin – eine Eisprinzessin vielleicht?

28.09.16 (Michael Ernst) -
Italienischer Spielzeitauftakt in Chemnitz: Hinrich Horstkotte deutet Puccini, Felix Bender gibt seinen Einstand als kommissarischer Musikchef des Hauses. Maraike Schröder als Liù ist überwältigend

Georg Zeppenfeld – in diesem Jahr „der Bayreuther Held“

11.08.16 (Michael Ernst) -
Jetzt wird er als „die große Entdeckung“ gefeiert, als „Held von Bayreuth“ und „derzeit weltbester Gurnemanz“. Dabei ist der Sänger Georg Zeppenfeld seit Jahren regelmäßiger Gast der Bayreuther Festspiele und wurde dort auch in der Vergangenheit stets mit viel Lob überhäuft. Diesmal scheint alles ein wenig anders zu sein, was der sympathische Bass selbst allerdings ziemlich gelassen nimmt. Michael Ernst sprach mit ihm im Festspielhaus über die aktuelle Resonanz.

Humanistische Botschaften

05.07.16 (Michael Ernst) -
Du liebe Zeit, ganze vier Wochen lang sollten die Dresdner Musikfestspiele 2016 dauern, erstmals so lange und dann auch noch unter dem Thema „Zeit“! Vergangen sind sie wie im Fluge. Der 39. Jahrgang war ob seiner Dauer gewiss ein Wagnis, für Festspiel-intendant Jan Vogler aber eines, das aufgegangen ist. Er habe die bisher oft parallel stattfindenden Veranstaltungen der Wochenenden entzerren wollen, begründete der in mehreren Konzerten auch diesmal wieder selbst mitwirkende Cellist sein Herangehen, an der Gesamtzahl von gut 50 Veranstaltungen habe sich aber nichts geändert.
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