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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Ernst«

Bochum hat Hamburg was vorgemacht

01.12.16 (Michael Ernst) -
Wo gibt es das schon, einen Neubau, der pünktlich fertiggestellt wird und obendrein nicht mal teurer wird als geplant? In Deutschland gibt es das nicht, siehe Berlin, siehe Hamburg, sie­he Stuttgart …

Leuchtturm ohne Wärter: Michael Sanderling wirft in Dresden hin

30.11.16 (Michael Ernst) -
Vorfreude sieht anders aus: Die Dresdner Philharmonie wird im kommenden Frühjahr ihr Unterwegs-Sein beenden und zieht wieder in den Kulturpalast ein, der künftig, nach gründlichem Umbau, einen Konzertsaal im Weinberg-Format beherbergen soll. Für Orchester und künstlerische Leitung sollte dies Grund genug sein, erwartungsfroh nach vorn zu schauen – endlich ein Haus mit adäquater Akustik!

Von wilden Männern in kurzen Röcken – Die Oper Leipzig mit Donizettis „Lucia di Lammermoor“

29.11.16 (Michael Ernst) -
Gutes Musiktheater steckt bekanntlich voller Überraschungen. Da gibt es Männer, die eigentlich Frauen sind (und umgekehrt), da gibt es Intrigen, Tragöden, Verwechselungskomödien und mancherlei Art von doppeltem Boden, beinahe nie geht eine Oper so aus, wie es am Anfang noch scheinen mochte.

„Aghet“ heißt Katastrophe, die Absage von „Aghet“ ist eine Katastrophe

27.10.16 (Michael Ernst) -
Nachdem das Auswärtige Amt das für den 13. November geplante Konzert der Dresdner Sinfoniker im deutschen Generalkonsulat Istanbul abgesagt hatte, reagieren die Musiker um Intendant Markus Rindt mit einer Einladung – an den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD). Er möge die Schirmherrschaft der geplanten deutsch-türkisch-armenischen Freundschaftsgesellschaft übernehmen.

„Turandot“ in Chemnitz: Keine Schneekönigin – eine Eisprinzessin vielleicht?

28.09.16 (Michael Ernst) -
Italienischer Spielzeitauftakt in Chemnitz: Hinrich Horstkotte deutet Puccini, Felix Bender gibt seinen Einstand als kommissarischer Musikchef des Hauses. Maraike Schröder als Liù ist überwältigend

Georg Zeppenfeld – in diesem Jahr „der Bayreuther Held“

11.08.16 (Michael Ernst) -
Jetzt wird er als „die große Entdeckung“ gefeiert, als „Held von Bayreuth“ und „derzeit weltbester Gurnemanz“. Dabei ist der Sänger Georg Zeppenfeld seit Jahren regelmäßiger Gast der Bayreuther Festspiele und wurde dort auch in der Vergangenheit stets mit viel Lob überhäuft. Diesmal scheint alles ein wenig anders zu sein, was der sympathische Bass selbst allerdings ziemlich gelassen nimmt. Michael Ernst sprach mit ihm im Festspielhaus über die aktuelle Resonanz.

Humanistische Botschaften

05.07.16 (Michael Ernst) -
Du liebe Zeit, ganze vier Wochen lang sollten die Dresdner Musikfestspiele 2016 dauern, erstmals so lange und dann auch noch unter dem Thema „Zeit“! Vergangen sind sie wie im Fluge. Der 39. Jahrgang war ob seiner Dauer gewiss ein Wagnis, für Festspiel-intendant Jan Vogler aber eines, das aufgegangen ist. Er habe die bisher oft parallel stattfindenden Veranstaltungen der Wochenenden entzerren wollen, begründete der in mehreren Konzerten auch diesmal wieder selbst mitwirkende Cellist sein Herangehen, an der Gesamtzahl von gut 50 Veranstaltungen habe sich aber nichts geändert.

Eugen Onegin schreibt einen Brief ... – Tschaikowskis „Eugen Onegin“ an der Dresdner Semperoper

03.07.16 (Michael Ernst) -
Eben erst „Don Giovanni“ von Mozart, jetzt Tschaikowskis „Eugen Onegin“. Ein Draufgänger nach dem anderen. Aber beide ganz anders. Die Dresdner Semperoper beendet die Spielzeit mit einem sehr runden Erfolg.

Bayreuther Festungsspiele: 1 : 0 für den Gralshüter

01.07.16 (Michael Ernst) -
Niemand weiß Bescheid, aber alle reden mit. Das klingt nach Theater-Theater. Wenn es dort in den Kulissen gärt, kommen die Erklärer zu Wort. Spätestens morgen wird es jemanden geben, der das alles schon lange geahnt hat. Wer aber konnte je den Grünen Hügel und seine Abgründe deuten?

Schostakowitsch-Tage Gohrisch: Vom Kleinod zur Großtat

30.06.16 (Michael Ernst) -
Was haben Ludwig van Beethoven und Hanns Eisler mit Dmitri Schostakowitsch zu tun? Auf den ersten Blick sicherlich nichts, beim genauen Zuhören jedoch eine ganze Menge. Den Beweis dafür traten am letzten Juni-Wochenende die Internationalen Schostakowitsch-Tage Gohrisch an, die 2010 gegründet worden sind und auch in ihrem – ganz und gar nicht verflixten – siebenten Jahr enormen Zuspruch aus aller Welt erfahren durften.
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