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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Ernst«

Alter Schwede? Von wegen! – Herbert Blomstedt wird 90

11.07.17 (Michael Ernst) -
Herbert Blomstedt ist ein Phänomen. In aller Welt liegen ihm die Musikliebhaber zu Füßen. In Sachsen aber lieben sie ihn. Der Grund? Nirgendwo ist er so lange tätig gewesen wie hier. Erst ein Jahrzehnt bei der Staatskapelle in Dresden, dann sieben Jahre am Gewandhausorchester zu Leipzig. Noch immer arbeitet er mit beiden Klangkörpern als Gastdirigent. Am 11. Juli begeht der Maestro seinen 90. Geburtstag. Von Michael Ernst.

Bühnenverein politisch: Jahreshauptversammlung debattierte „Das Fremde und das Eigene“ in Dresden

30.06.17 (Michael Ernst) -
Ausgerechnet Dresden, könnte man meinen. Die vermeintliche Hochburg von Pegida & Co. scheint als Diskussionsstätte rechtspopulistischer Themen geradezu prädestiniert. Schließlich sollte es ganz absichtsvoll um „Das Fremde und das Eigene“ gehen.

Im Altbau Neuland betreten

29.06.17 (Michael Ernst) -
Genau genommen sind es ja drei Konzertsäle, die sich Deutschland in kurzer Zeit geleistet hat. Im Januar (endlich!) die Elbphilharmonie Hamburg, im März (überraschend!) der Pierre-Boulez-Saal in Berlin und nun (beeindruckend!) der neue Saal im Dresdner Kulturpalast. Wenn wir Berlin einmal außen vor lassen – dort gelang Maestro Daniel Barenboim mit dem Pierre-Boulez-Saal im eins­tigen Kulissendepot der Staatsoper schier ein kleines Wunder –, dann sind es vor allem die Kulturtempel in den Partnerstädten Dresden und Hamburg, die aktuell so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das Dresdner Festspielorchester war sogar der erste Klangkörper, der beide Räume bespielen konnte.

Keine Angst vor gesellschaftlicher Vielfalt: „Das Fremde und das Eigene“

12.06.17 (Michael Ernst) -
Die Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins hat in Dresden getagt, wo binnen kurzer Zeit das Kraftwerk Mitte sowie ein Konzertsaal gestemmt wurden. Ein Tagungsort also, der für die heile Welt der Kultur steht? Oder doch eher für Pegida & Co.? – Hauptthemen des Treffens waren Rechtspopulismus und rechtsnationale Parteien.

Wagner in Prag. Opernbesuch im Museum: „Papa hätt’s gefallen!“

11.06.17 (Michael Ernst) -
Wagner-Remake in Wagner-Hand: Katharina Wagner inszeniert am Nationaltheater den „Lohengrin“ ihres Urgroßvaters Richard Wagner als Remake der 1967 in Bayreuth herausgekommenen Produktion ihres Vaters Wolfgang Wagner.

„Die Hochzeit des Figaro“ oder Die tollste Tortenschlacht – in Dresden

18.05.17 (Michael Ernst) -
Wenn Opernhäuser Operette spielen, darf sich die Staatsoperette Dresden auch an Oper wagen: Ob Mozarts „Figaro“ das richtige Rezept ist, um mehr Publikum ins neue Haus zu holen?

Pultdiktator und genialer Altmeister

17.05.17 (Michael Ernst) -
Rudolf Barschai dürfte die Gemüter bis heute entzweien: Die Einen haben ihn als diktatorischen Pultstar in Erinnerung, andere verehren ihn anhaltend als genialen Altmeister der russischen Schule. Wer ihn noch persönlich erlebt hat, mag sowohl diese als auch jene Eindrücke von ihm bestätigt bekommen und bewahrt haben. Wer ihn nur von den überlieferten Aufnahmen kennt, erhebt ihn womöglich rasch in den unantastbaren Maestro-Himmel.

Orient und Okzident in der Stadt der Kontraste

01.05.17 (Michael Ernst) -
Fünf Frauen in fünf Wochen. Und jede Frau sagenhaft: nur Königinnen und Kaiserinnen! Mit Scheherazade, Semiramis, Medea, Cleopatra und Zenobia hatte das diesjährige Al-Bustan Festival in Libanons Hauptstadt Beirut legendäre Frauenfiguren erkoren, um die sich von Mitte Februar bis Ende März das musikalische Programm rankte.

Im Zeichen der Schwerter: Dresden bringt Mozarts „Entführung“ ohne Tiefgang und Schärfe

18.04.17 (Michael Ernst) -
Just am Vorabend der erdoganistischen Selbstermächtigung brachte Dresdens Semperoper eine Neuinszenierung der „türkischsten“ aller Mozart-Opern heraus. Das kann nur ein Zufall gewesen sein. Mozart und sein Librettist wären dafür heute wohl trotzdem in Ketten gelegt worden.

Klanglandschaften aus Erinnerungen und Sehnsucht: Seelensuche in Salzburg

15.04.17 (Michael Ernst) -
Das halbe Jahrhundert Osterfestspiele Salzburg feiert fünf Jahre Sächsische Staatskapelle: Die Salzburger Schönheit steht sicherlich nicht im Schatten der Berge ringsum. Sie sonnt sich in deren Nähe und an der pittoresken Idylle der Salzach. Kein Wunder, dass hier, wo Meister Mozart herstammt, im 20. Jahrhundert ein Festival nach dem anderen ins Leben gerufen worden ist.
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