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Alle Artikel kategorisiert unter »Patrick Hahn«

Arbeit, Alltag, Abenteuer

03.01.16 (Patrick Hahn) -
Dazu fehlt im Theater meist die Zeit: sich zu begegnen, ohne dass man weiß, worauf es hinausläuft; eine Improvisation zu beginnen, ohne zu wissen, ob sie ein brauchbares Ergebnis liefern wird – brauchbar im Sinne ihrer „Verwertbarkeit“ für eine Aufführung (und deren Wiederholung!), die allein den immensen zeitlichen Aufwand zu rechtfertigen scheint, den eine gemeinsame künstlerische Entdeckungsreise erfordern kann.

Eduard Hanslick wäre heute wohl ein Blogger

03.02.14 (Martina Seeber) -
Zu allen Zeiten bedurfte und bedarf die Neue Musik der sensiblen Aufmerksamkeit. Gerade ihre historisch nicht abgesicherten Werke, die erst wenige Jahrzehnte oder Jahre alt sind, manchmal sogar noch jünger, brauchen die Beobachtung, Begleitung und Beurteilung durch sprachliche Reflexionen und verbale Darstellungen. Der Reinhard-Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik fördert junge Musikschriftsteller/-innen und Musikkritiker/-innen, die sich intensiv mit der Neuen Musik beschäftigen und in den Medien darüber berichten. Der Preis ist dem Andenken des Musikjournalisten und Musikwissenschaftlers Reinhard Schulz (1950–2009) gewidmet. Im Gespräch mit Martina Seeber reflektiert der erste Preisträger Patrick Hahn seine Erfahrungen mit der neugeschaffenen Auszeichung.

Herr Boudgoust?

12.11.13 (Patrick Hahn) -
Das Schönste an Donaueschingen ist neben der Neuen Musik das große Wiedersehen mit allen Freunden und Bekannten. Die Konzertpause bietet stets aufs Neue Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über die jüngsten Entwicklungen auszutauschen. Auch der Intendant Peter Boudgoust war erneut nach Donau-eschingen gekommen, um Gesicht zu zeigen, Farbe zu bekennen und auch für die kritischen Fragen bereitzustehen. Untenstehend, die Transkription unseres Gesprächs aus der Pause des Eröffnungskonzerts:

Ausgetretene Kiespfade im Zen-Garten

04.10.12 (Patrick Hahn) -
Patrick Hahn ist der Gewinner des erstmals ausgeschriebenen Reinhard Schulz-Preises für zeitgenössische Musikpublizistik. Der Preis wird am 6. Oktober um 21 Uhr im Anschluss eines Konzerts des Klangforums Wien beim musikprotokoll im steirischen herbst in Graz verliehen. Für die Oktober-Ausgabe der nmz hat er sich aus Anlass einiger Festivalprogramme und des Cage-Jahres Gedanken über metaphysische Gewohnheiten gemacht.

Nachschlag 2011/11

31.10.11 (Patrick Hahn) -
Bei den diesjährigen Donaueschinger Musiktagen stellte die Gesellschaft für Neue Musik (GNM) die Frage „Neue Musik wozu?“. Die auf Donaueschinger Plätzen gehaltenen Plädoyers, Statements und Mini-Manifeste finden Sie in Kürze unter www.nmz.de. Hier eine Intervention von Patrick Hahn:

„Schlaflose Tierchen, wer hat euch geschickt“

01.07.11 (Patrick Hahn) -
Neue Opern: Uraufführungen – und dann ab in den ewigen Theaterfundus. So war es in der Vergangenheit. ­Leider. Jetzt scheint sich jedoch ein Wandel anzukündigen: Gleich drei ­Musikbühnen beschäftigten sich mit dem italienischen Komponisten Salvatore Sciarrino. Das Nationaltheater Mannheim brachte die Uraufführung von „Superflumina“ (siehe folgende Kritik). Die Oper Frankfurt spielte Sciarrinos Erfolgsstück „Luci mie traditrici“ in ­einer die zentralen Figuren scharf zeichnenden Inszenierung von Chris­tian Pade, glänzend musiziert vom Frankfurter Opernorchester unter Erik Nielsen. Das Mainzer Staatstheater, von ­finanziellen Einsparungen bedrängt, bot eine hochrespektable Aufführung von Sciarrinos „Macbeth“ in der Inszenierung von Tatjana Gürbaca, musikalisch kompetent geleitet von Clemens Heil. Dreimal spannendes Musiktheater auf hohem Niveau, das der Oper insgesamt den Weg nach vorn weist.

Quittensud auf Blümchenkleid, Inzest im Schlosstheater

06.06.11 (Patrick Hahn) -
Mit der Uraufführung der Oper „Bluthaus“ von Georg Friedrich Haas auf ein Libretto von Händl Klaus wurden die Schwetzinger SWR Festspiele eröffnet. In der Koproduktion des SWR mit dem Theater Bonn betreten Schauspieler und Sänger die traumatischen Erinnerungsräume eines missbrauchten Mädchens.

„Schlaflose Tierchen, wer hat euch geschickt“ – Salvatore Sciarrinos neue Oper „Superflumina“ in Mannheim

21.05.11 (Patrick Hahn) -
Am Nationaltheater Mannheim hat am 20. Mai eine neue Oper von Salvatore Sciarrino Premiere gefeiert. Superflumina erzählt von der Einsamkeit einer obdachlosen Frau. "Wir müssen kulturelle Allesfresser sein und alle Kunstformen plündern, um unsere eigene Kunst voranzubringen." Sagte einmal Pierre Boulez. Sind auch die Verbindungslinien schmal zwischen dem französischen Mastermind und dem sizilianischen Feingeist, um den es an dieser Stelle gehen soll, schöpft Salvatore Sciarrino dennoch aus gleichem Antrieb.

Musikus und Himmelsmama

02.05.11 (Patrick Hahn) -
Karlheinz Stockhausens SONNTAG aus LICHT wurde von der Kölner Oper in Zusammenarbeit mit dem Ensemble musikFabrik uraufgeführt. In der Regie der spanischen Theatertruppe „La Fura dels Baus“ war der letzte Teil aus Karlheinz Stockhausens hypertrophem Opernzyklus über die sieben Tage der Woche erstmals szenisch zu erleben.

Quittensud auf Blümchenkleid – Inzest im Schlosstheater: Georg Friedrich Haas' „Bluthaus“ in Schwetzingen

30.04.11 (Patrick Hahn) -
Mit der Uraufführung der Oper „Bluthaus“ von Georg Friedrich Haas auf ein Libretto von Händl Klaus wurden die Schwetzinger SWR Festspiele eröffnet. In der Koproduktion des SWR mit dem Theater Bonn betreten Schauspieler und Sänger die traumatischen Erinnerungsräume eines missbrauchten Mädchens.
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